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Autopilot- und Supercharger-Test: Erstes Tesla Model Y in Europa gesichtet

Tesla. (Foto: Shutterstock)

Tesla hat offenbar begonnen, das Model Y auf europäischen Straßen zu testen – vor allem den Autopilot und das Laden am Supercharger. Fans haben eines der E-Autos in den Niederlanden entdeckt.

Während in den USA die ersten Model Y an Vorbesteller ausgeliefert worden sind, müssen potenzielle Käufer in Deutschland noch bis 2021 auf ihr neues Tesla-Elektroauto warten. Im kommenden Jahr soll dann auch die Produktion von Model Y und Model 3 in der neuen Gigafactory 4 im brandenburgischen Grünheide starten. Tesla hat offenbar kürzlich mit Tests auf europäischen Straßen begonnen. Fans in den Niederlanden haben ein Model Y in freier Wildbahn erwischt, wie Teslarati schreibt.

Model Y: Straßentests in Europa

Demnach soll Tesla bei dem Model Y vor allem den Autopilot und das Laden am Supercharger unter die Lupe genommen haben. Bei dem Fahrzeug soll es sich um ein US-amerikanisches Modell gehandelt haben, das einen Adapter benötigte, um in den Niederlanden Strom zu tanken. Dem Elektroautoveteran Hans Nordsij zufolge soll das Model Y, bevor es am Supercharger im niederländischen Tilburg entdeckt wurde, schon durch verschiedene andere europäische Länder gefahren sein. Der Straßentest soll in Deutschland begonnen haben.

Solche Tests auf europäischen Straßen sind für Tesla enorm wichtig, um eine entsprechende Zulassung zu bekommen. Speziell Fahrassistenzsysteme wie der Autopilot müssen auf Herz und Nieren getestet werden. Europa ist für Tesla ein wichtiger Markt. Das Model Y wiederum soll ein noch größerer Erfolg werden als das Model 3. Tesla-Chef Elon Musk erwartet, dass von dem Crossover mehr Fahrzeuge verkauft werden als von Model 3, S und X zusammen.

Tesla: Holpriger US-Verkaufsstart

In den USA ist der Verkaufsstart derweil holprig verlaufen. Tesla scheint erhebliche Probleme mit der Qualitätssicherung zu haben. Erste Model-Y-Käufer haben sich in Foren über Mängel ihrer Wagen beschwert – und ließen die Fahrzeuge wieder zurückgehen. Berichtet wurde etwa über Rückbänke, die nicht richtig fixiert wurden, über lose Sitzgurte oder beschädigte Sitzpolster. Auch von schlechten Lackierungen oder nicht richtig montierten Teilen war die Rede.

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