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BCG-Studie: Worauf sich HR jetzt besonders fokussieren sollte

Die Boston Consulting Group hat drei große Themen ermittelt, mit denen sich HR-Abteilungen in besonderem Maße beschäftigen sollten. Sie adressieren einen sich immer stärker zuspitzenden Arbeitsmarkttrend.

2 Min. Lesezeit
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Arbeitgeber weltweit haben Probleme, passende Fachkräfte zu finden. (Foto: Ilona Kozhevnikova-Shutterstock)

Satte 70 Prozent der Unternehmen weltweit haben Probleme, passende Fachkräfte zu finden. Das zeigt die neue Creating People Advantage Studie 2023, die die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) erhoben hat. Passend dazu ranken die befragten Managerinnen und Manager das Thema „Personal- und HR-Strategie“ in der Erhebung als die wichtigste Aufgabe für Personalabteilungen im kommenden Jahr.

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Erst danach kommen Aufgaben rund um „Führungsverhalten und -entwicklung“ sowie „Engagement und Wohlbefinden der Mitarbeiter“ auf Platz 2 und Platz 3, mit denen sich HR in Zukunft dringend befassen muss.

Interessant ist, dass die wichtigsten Aufgaben für 2024 weltweit nahezu alle zu den Themenkreisen der Gewinnung, der Führung und letztlich der Bindung von Mitarbeitenden gehören. Daneben sind in Deutschland aber in besonderem Maße auch Themen rund um Restrukturierungsmanagement sowie Nachhaltigkeit und ESG relevant.

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An der diesjährigen Studie haben rund 6.900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 102 Märkten teilgenommen; aus Deutschland wurden hierfür 210 Antworten berücksichtigt. Die Umfrage zeigt Themenfelder auf, in denen Personalarbeit zuletzt erfolgreich war, und die, in denen weitere Anstrengungen erforderlich sind.

IT-Fachkräftemangel in Deutschland eklatant

Wie eklatant der Fachkräftemangel im IT-Bereich hierzulande ist, hat vor wenigen Tagen erst der Digitalverband Bitkom ermittelt. In Deutschland fehlten 2023 rund 149.000 IT-Fachkräfte. Damit sind noch einmal 12.000 Stellen dazugekommen – trotz Massentlassungen in der Tech-Szene. 2022 waren es noch 137.000 unbesetzte IT-Stellen, die die deutsche Wirtschaft zu beklagen hatte.

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Die Zahlen werden vom Bitkom seit 2009 erhoben und gelten als repräsentativ für die Gesamtwirtschaft. In der ersten Erhebung fehlten 20.000 IT-Fachkräfte. Nach Angaben der Studie gehen die Firmen mit großer Mehrheit auch nicht davon aus, dass sich die Lage verbessern wird. Das Problem verschärft sich zunehmend.

Lediglich drei Prozent erwarten, dass der Mangel abnehmen wird. 77 Prozent befürchten, dass noch mehr Stellen nicht besetzt werden können. Der IT-Fachkräftemangel bestehe unabhängig des Konjunkturverlaufs und sei „ein systemisches Problem der deutschen Wirtschaft“, erklärt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. „Zu wenig Fachkräfte und zu viel Regulierung bremsen das digitale Deutschland.“

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Die Probleme auf dem Arbeitsmarkt sind in vielen Firmen konkret spürbar. Sechs von zehn Unternehmen berichten, dass sich in ihren Betrieben die Stellen für IT-Fachkräfte langsamer besetzen lassen als andere Jobs – im Schnitt bleiben sie 7,7 Monate unbesetzt.

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