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Amazon One: Bezahlung per Handfläche wird großflächig eingeführt

Die vor knapp drei Jahren präsentierte Bezahltechnik Amazon One soll noch im Laufe dieses Jahres großflächig eingeführt werden – vorerst aber nur in den USA. Kund:innen sollen dabei ganz ohne Geräte bezahlen können, einfach mit ihrer Handfläche.

2 Min. Lesezeit
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Amazon One: Bezahlen per Handfläche. (Foto: Amazon)

Im September 2020 hatte Amazon eine neue Bezahltechnik vorgestellt, bei der die Handflächen der Nutzer:innen zur Identifizierung genutzt werden. Die Idee dahinter: Mit Amazon One soll man für den Bezahlgang weder Bargeld oder Karten noch Geräte wie Smartphones benötigen.

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Amazon One: Bezahlung per Handfläche

Jetzt hat der E-Commerce-Konzern angekündigt, die Bezahltechnologie großflächig ausrollen zu wollen – vorerst in den USA. Bis Ende 2023 sollen alle über 500 Whole-Foods-Filialen mit Amazon One ausgerüstet werden.

Um zu bezahlen, halten die Käufer:innen schlicht ihre Handfläche über die speziellen Scangeräte – ohne diese direkt zu berühren. Darüber werden die Bezahlwilligen identifiziert, das Geld wird von einem mit dem Amazon-One-Profil verbundenen Amazon-Konto abgezogen.

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Rabatte für Prime-Mitglieder

Zuvor müssen Nutzer:innen dort eine Kredit- oder Debitkarte hinterlegt haben. Prime-Mitglieder sollen beim Bezahlen per Amazon One Rabatte und andere Vorteile nutzen können.

Warum die Handfläche und nicht etwa ein Fingerabdruck oder Augenscan? Amazon zufolge ist die „Handflächen-Signatur“ besonders sicher. Denn dort werden Oberflächendetails wie Linien und Furchen sowie Venenmuster verwendet.

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Handflächen-Signatur besonders sicher?

Anders als bei einem Gesichtsscan wie bei Apples Face-ID soll es dadurch nicht möglich sein, den Scanner mit einem Foto der Handfläche zu überzeugen. Das potenzielle Einkaufen auf Kosten Fremder soll dadurch erschwert werden. Allerdings ist es schon vor Jahren gelungen, diese als besonders sicher geltenden Venenerkennungssysteme zu überwinden.

Schon jetzt setzt Amazon seine Bezahltechnik schon in 200 Whole-Foods-Filialen in den USA ein. Darüber hinaus verwenden weitere 200 Einzelhandelsfilialen Amazon One. Nach der Expansion wird Amazon One in über 700 Läden zum Einsatz kommen, wie Fastcompany berichtet.

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Amazon One mit 3 Millionen Transaktionen

Amazon zufolge soll die Bezahlung per Handfläche bisher über drei Millionen Mal verwendet worden sein. Klingt erst einmal viel? Allerdings wurden laut Cardrates im Jahr 2019 allein in den USA rund 39,6 Milliarden Kreditkartentransaktionen durchgeführt.

Leandro Balbinot, CTO bei Whole Foods, ist derweil überzeugt von Amazon One. In den vergangenen beiden Jahren habe man gesehen, dass die Kund:innen den Komfort des Bezahlsystems lieben würden.

PS5, Schrotflinten und Drogen: Wenn Amazon-Bestellungen nach hinten losgehen Quelle:

Zu möglichen Sicherheitsmängeln hat sich Amazon bisher ebenso wenig geäußert wie zur Frage, ob und wann Amazon One außerhalb der USA, etwa in Deutschland, eingesetzt wird.

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3 Kommentare
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JonJonJon

Apple‘s FaceID lässt sich ebenfalls nicht mit einem Bild austricksen, da FaceID ein 3D Scans des Gesichtes nutzt. Diese Aussage ist schlichtweg falsch

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Carlo

Face-ID von Apple kann nicht mit einem Foto überlistet werden, weil es ein 3D Laser Scanner verwendet der biometrische Tiefeninformationen verwendet die ein Foto nicht bietet weil es flach ist! Ihr meint sicherlich Google Pay, das verwendet nur 2D Bilderkennung! So viel solltet Ihr als Technik Magazin schon wissen!

Antworten
Marc

Da hat man irgendwo schön das Marketing übernommen um FaceID schlecht zu reden ;)

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