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KYC-Zwang: Bei Binance musst du dich für Krypto-Handel jetzt verifizieren

Lange konnten Nutzer:innen bei Binance sich mit E-Mail-Adresse und Passwort registrieren. Der Regulierungsdruck sorgt jetzt dafür, dass man sich ab sofort per KYC-Prozess verifizieren muss.

1 Min. Lesezeit
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Binance. (Bild: Shutterstock/Grey82)

Binance, die größte Krypto-Börse der Welt, ist im Fokus von Regulierungsbehörden rund um den Globus, etwa in Großbritannien, Japan, Kanada, Polen, den Cayman-Inseln, Thailand, den USA und Deutschland. Die Niederlande haben der Plattform in dieser Woche sogar die Lizenz entzogen. Binance hatte zuletzt Besserung gelobt und eine Reihe an Maßnahmen angekündigt. Nachdem die maximalen Hebel reduziert, Aktien-Token gecancelt, eine Steuer-API eingeführt und die Auszahlungen für nicht verifizierte Accounts begrenzt wurden, steht jetzt eine weitere Verschärfung an.

Binance: Registrierung nur mit Ausweis und Foto

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Ab sofort sollen Nutzer:innen bei der Registrierung auf Binance einen kompletten KYC-Prozess (Know your Customer) durchlaufen. Nachdem lange Zeit eine E-Mail-Adresse und ein Passwort genügten, um in den Handel mit Kryptowährungen einzusteigen, müssen jetzt Dokumente wie ein Ausweis, Führerschein oder Pass vorgelegt werden. Auch ein Foto von sich müssen Nutzer:innen aufnehmen und hochladen.

Auch existierende Basis-Nutzer:innen werden aufgefordert, eine Verifizierung vorzunehmen, um auf die sogenannte Zwischenstufe (Intermediate) hochgestuft zu werden. Eine Übergangszeit soll bis zum 19. Oktober 2021 gelten. Bis dahin werden die Accounts in den Status „Nur Auszahlung möglich“ gesetzt, wie Binance mitteilt. Damit ist dann ein aktiver Handel nicht mehr möglich, sondern nur mehr eine Auszahlung der gehaltenen Beträge, ein Auflösen oder Schließen von Positionen sowie ein Verkauf. Nach der Verifizierung soll der Zugriff auf alle Binance-Dienste dann wieder gewährt werden.

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Binance-CEO: „Taten sagen mehr als Worte“

Binance-CEO Changpeng „CZ“ Zhao kommentierte die Ankündigung zum KYC-Zwang bei Twitter mit dem Satz: „Taten sagen mehr als Worte.“ Binance ließ wissen, dass man seine Produkte und Services ständig überprüfe, um seine Nutzer:innen besser zu schützen und eine sichere Krypto-Umgebung zu schaffen. Auch wolle man mit den weltweiten Compliance-Standards übereinstimmen. Die KYC-Bestimmungen seien dabei ein wichtiger Schritt nach vorn. Im Kampf gegen Geldwäscheaktivitäten soll Binance zudem ein ehemaliger US-Steuerfahnder unterstützen.

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Binanceuser

als ich mich im Mai auf Binance anmelden musste, hab ich da schon mich mit ausweis und Videocall identifizieren müssen, was ist daran neu?

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