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Bitcoin crasht: Minus 20 Prozent in wenigen Stunden – das ist der Grund

Ende Juli trieb Donald Trump mit seiner Ansage, die USA zur „Kryptohauptstadt des Planeten und zur Bitcoin-Supermacht“ zu machen, den Bitcoin-Kurs auf knapp 70.000 US-Dollar. Umso schmerzhafter jetzt der massive Einbruch. Woran liegt das?

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Wie geht es jetzt mit dem Bitcoin-Kurs weiter? (Foto: Tungtaechit/Shutterstock)

Noch vor etwas mehr als einer Woche sah es so aus, als könnte der Bitcoin nach einer kurzen Schwächephase wieder zu alten Höhen zurückkehren. US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hatte erklärt, die USA zur „Kryptohauptstadt des Planeten und zur Bitcoin-Supermacht“ machen zu wollen, wenn er die Wahlen im November 2024 gewinnen werde.

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Bitcoin-Kurs mit heftigem Einbruch

Der Bitcoin-Kurs sprang daraufhin auf fast 70.000 Dollar. Von da an ging es allerdings stetig bergab. Der richtige Einbruch folgte dann in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 5. August. Der Bitcoin rutschte laut Coinmarketcap innerhalb weniger Stunden von gut 62.000 auf 50.000 Dollar ab – ein Minus von zwischenzeitlich knapp 20 Prozent.

Anschließend pendelte sich der Kurs auf rund 52.500 Dollar ein. Auch die übrigen Kryptowährungen präsentieren sich derzeit fast vollständig in Rot – haben in den vergangenen Tagen massive Verluste eingefahren. Ethereum (ETH) etwa hat in den vergangenen sieben Tagen fast ein Drittel seines Wertes eingebüßt.

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Miese Stimmung am Aktienmarkt

Mit hohen Verlusten kämpfen aber nicht nur die Kryptowährungen. Auch die weltweiten Aktienmärkte gaben in der vergangenen Woche und zu Wochenbeginn kräftig nach. Die Gründe für die miese Stimmung und die tiefen Sorgenfalten bei den Anleger:innen sind in beiden Bereichen ähnlich.

Kryptoexperte Timo Emden von Emden-Research bezeichnete die aktuelle Lage als „Cocktail der Unsicherheit“. Damit gemeint sind etwa neu entfachte Rezessionsängste in den USA. Diese basieren wiederum auf mehreren enttäuschenden Konjunkturdaten.

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US-Arbeitsmarktbericht enttäuscht

Letzter Auslöser für den heftigen Kursrutsch dürfte ein unerwartet schwacher Arbeitsmarktbericht der US-Regierung gewesen sein, wie Business Insider schreibt. Demnach war die US-Arbeitslosigkeit im Juli 2024 auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren gestiegen.

Für Zinssenkungen, die zuletzt großer Hoffnungsträger und Grund für den wochenlangen Aufwärtskurs gewesen waren, sieht es jetzt wieder etwas weniger positiv aus. Speziell für Bitcoin-Fans dürfte zudem nach dem erfolgreichen Eintritt der wenig kryptofreundlichen Kamala Harris ins Präsidentschaftsfinale der erwartete Support durch Trump wieder wackeln.

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Wie steht Kamala Harris zu Bitcoin?

Zuletzt hatten Bewegungen in den Bitcoin-Wallets der US-Regierung die Sorgen verstärkt, dass diese jetzt verkaufen, um sich vor möglichen Bitcoin-feindlichen Schritten – und damit einhergehenden fallenden Kursen – einer möglichen Harris-Administration zu schützen. Harris hat sich noch nicht eindeutig dazu positioniert, wie sie künftig mit Kryptowährungen umgehen will, wie finanzen.net berichtet. Noch-Präsident Biden gilt eher als Gegner von Bitcoin und Co.

Aber: Der Analyst Francois Quinten wies bei X daraufhin, dass der Bitcoin-Chart seiner Meinung nach alles andere als bearish aussehe. Schließlich gehören Korrekturen auf den Märkten nach einem starken Anstieg zum Geschäft.

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