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Bitcoin-Halving steht kurz bevor: Was das ist und wie es den Kurs verändern könnte

Im April soll es so weit sein: Das nächste Halving des Bitcoin steht an. Was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs? Wie geht es für die Miner:innen weiter?

2 Min. Lesezeit
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Um den Bitcoin steht es schlecht. (Bild: Wit Olszewski/Shutterstock)


Voraussichtlich Mitte April steht für Bitcoiner:innen und vor allem Miner:innen ein großes Ereignis an: das Bitcoin-Halving. Dabei wird zum vierten Mal in der Geschichte der Kryptowährung das Angebot an Coins künstlich verknappt.

Was passiert beim Halving?

Grob gesagt wird beim Bitcoin-Halving der Nachschub des Bitcoin-Angebots verknappt, indem die Zahlungen für neue Blöcke halbiert werden. Im Code der Kryptowährung ist festgelegt, dass alle 210.000 Blocks – also etwa alle vier Jahre – automatisch ein Halving passiert. Ein konkretes Datum lässt sich allerdings nicht festlegen, sondern nur schätzen.

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Bitcoin ist eine Blockchain, die nach dem Proof-of-Work-Mechanismus funktioniert. Das bedeutet, dass neue Bitcoin entstehen, indem Miner:innen komplexe Rechenaufgaben lösen. Dafür müssen sie Rechenkapazität aufwenden und werden für einen erfolgreich erstellten Block mit Bitcoin belohnt.

Was bedeutet das Halving für die Miner?

2012, beim ersten Halving, sanken die Belohnungen für Miner:innen von 50 auf 25 Bitcoin. Nach dem zweiten Halving 2016 lagen die Belohnungen dementsprechend bei 12,5 Bitcoin und 2020 bei 6,25 Bitcoin.

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Die Halvings haben das Mining über die Jahre verändert. In den ersten Jahren konnte es sich noch lohnen, mit dem eigenen Rechner zu Hause Bitcoin zu minen. Doch die Schwierigkeit des Minens und die dafür benötigte Rechenleistung stieg kontinuierlich an.

So entstanden immer mehr Firmen, die auf das Mining spezialisiert sind. Die gesunkenen Miningbelohnungen konnten viele von ihnen durch effizientere Technik ausgleichen. Außerdem sind Miningpools darauf bedacht, ihren Strom für das Mining möglichst günstig einzukaufen.

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Das Herabsetzen der Belohnung führt dazu, dass zukünftig weniger neue Bitcoin in Umlauf gelangen. Das geht so lange, bis die Maximalanzahl von 21 Millionen Bitcoin erreicht ist. Das wird voraussichtlich im Jahr 2140 der Fall sein. Dann erhalten Miner:innen nur noch Transaktionsgebühren. So sollen sie weiterhin einen Anreiz haben, um zu minen und so das Bitcoin-Netzwerk aufrechtzuerhalten.

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Wie wirkt sich das Halving auf den Bitcoin-Kurs aus?

Aktuell bewegt sich der Kurs der größten Kryptowährung bei etwa 61.680 US-Dollar pro Bitcoin (Stand: 5. März). Damit liegt er gar nicht so weit unter dem Höchststand von fast 69.000 Dollar im November 2021. Neben dem anstehenden Halving sorgen die Anfang des Jahres zugelassenen Bitcoin-ETF derzeit für Kursanstiege.

Das Halving stimmt Bitcoin-Fans positiv: Das verringerte Bitcoin-Angebot kann bei steigender Nachfrage den Preis pro Bitcoin nach oben treiben. Allerdings wird der Bitcoin-Kurs auch von anderen Faktoren beeinflusst und ist stets sehr volatil.

Tatsächlich markierten aber in der Vergangenheit die Halvings immer den Beginn von Preisanstiegen um mehrere Hundert Prozent. Das könnte auch anderen Kryptowährungen Aufwind geben. Bitcoin gilt als eine Art Leitwährung auf dem Kryptomarkt und ist laut Coinmarketcap mit einem Anteil von etwa 52 Prozent mit Abstand die größte Kryptowährung.

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