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Bitcoin-Mining hat 2022 mehr Wasser verbraucht als ganz New York

Neue Schätzungen zeigen, dass Billionen Liter Wasser im Kontext des Minings von Kryptowährungen benötigt werden. Damit werden die Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen nicht geringer.

2 Min.
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Das Mining von Bitcoin hat etwa im Mai 2020 so viele Emissionen nachsichgezogen, dass die Schäden den Wert um das 1,56-fach überstiegen. (Foto: Bilanol/Shutterstock.com)

Laut einem Artikel, der vergangene Woche in der Fachzeitschrift „Cell Reports Sustainability“ veröffentlicht wurde, wird der jährliche Fußabdruck des Krypto-Minings in diesem Jahr voraussichtlich 2,2 Billionen Liter Wasser übersteigen. Die Einwohner:innen und Unternehmen in der US-amerikanischen Großstadt New York City verbrauchten im Jahr 2022 nach Angaben des U.S. Geological Survey indes „nur“ 1,5 Billionen Liter Wasser.

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Wasserverbrauch der Bitcoin-Miner stellenweise umweltschädlich

Dabei ist die Schätzung insofern ungenau, als sie unberücksichtigt lässt, dass lediglich ein relativ kleiner Teil des zur Kühlung von Mining-Rechnern und indirekt durch den Betrieb von Computern und Klimaanlagen, die von gas- und kohlebefeuerten Kraftwerken betrieben werden, benötigten Wassers tatsächlich verdunstet und somit für andere Zwecke nicht mehr zur Verfügung steht.

Dennoch stellt die Wassermenge, die für das Mining verbraucht wird, ein Umweltproblem dar. Das gilt besonders in Gebieten, in denen es an Süßwasser mangelt oder die von Dürre bedroht sind.

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„Wir haben auf der ganzen Welt mit Wasserknappheit zu kämpfen, daher ist ein weiterer Verbrauch nicht gerade willkommen“, so Kaveh Madani, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der Universität der Vereinten Nationen im kanadischen Hamilton, Ontario.

2,2 Billionen Liter Wasser für Bitcoin-Mining im Jahr 2023

Madani untersuchte in einer im Oktober veröffentlichten Studie für die Vereinten Nationen die Umweltauswirkungen des Bitcoin-Minings. Nach seinen Untersuchungen verursachte das Mining im Jahr 2021 einen globalen Wasser-Fußabdruck von 965 Milliarden Liter Wasser.

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Sein vergangene Woche erschienener Artikel zeigt, dass das weltweite Bitcoin-Mining im Jahr 2021 rund 1,5 Billionen Liter Wasser benötigt hat und in diesem Jahr 2,2 Billionen Liter verbrauchen wird. Der Autor, Alex de Vries, ist Doktorand an der Vrije Universiteit Amsterdam und Gründer von Digiconomist, einer Online-Plattform, die die Umweltauswirkungen von Kryptowährungen dokumentiert.

Genaue Daten schwer zu erhalten

Madani und de Vries sind sich allerdings einig, dass genaue Daten über den Wasserverbrauch aufwendig zu erhalten seien. Unterschiede in ihren Schätzungen führen sie darauf zurück, dass sie unterschiedliche Datenquellen und Methoden verwendet hätten.

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Madanis UN-Bericht stützt sich auf Daten der Internationalen Energieagentur und des Zentrums für alternative Finanzen der Universität Cambridge. De Vries verwendet zwar ebenfalls die Daten aus Cambridge, stellt dem aber öffentlich verfügbare Daten von 34 großen Bitcoin-Minern in den USA hinzu und verwendet Schätzungen aus früheren Studien über den Betrieb von Computer-Servern. Laut de Vries verbraucht das Bitcoin-Mining in den USA im Jahr so viel wie 300.000 Haushalte.

Mining wird effizienter

Obwohl die Branche weiter wächst, ist ihr Energieverbrauch von August 2022 bis August 2023 um 16 Prozent gesunken, so Perianne Boring, Gründerin und Geschäftsführerin des Digital Power Network, einer Tochtergesellschaft der Chamber of Digital Commerce. Das meiste Wasser, das beim Bitcoin-Mining verbraucht wird, wird laut Boring recycelt oder in die Umwelt zurückgeführt.

„Bitcoin-Miner haben wie jeder andere Wirtschaftszweig ein legitimes Recht auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasserressourcen“, so Boring: „Das Bitcoin-Mining wegen seines Wasserverbrauchs zu kritisieren, ist so, als würde man Hausbesitzer für ihre Toilettenspülung kritisieren.“

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Kommentare (1)

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Bash

Also die Zahlen können auf keinen Fall stimmen, das erkennt sogar ein Laie.

Wenn wir Gletscher und Eis abziehen, gibt es schätzungsweise gerade mal 10 Billionen Liter Süßwasser auf der gesamten Welt. Der Großteil davon ist Grundwasser. Nur ein Bruchteil (max. ~ 35 Milliarden Liter) ist in Flüssen und Seen.

Und davon ist auch nicht alles Nutzbar, wegen der Entfernung, Tiefe, Mineralgehalt etc.

Wie zum Teufel soll Bitcoin Mining also bitte über 20% von dem gesamten Süßwasser der Erde verbrauchen?

Bitte hört endlich auf mit den Fakenews. Ihr verbreitet ständig so einen Blödsinn über bitcoin.

Vielleicht habt ihr ja falsch übersetzt? Im englischen sind billions = Milliarden und trillions = Billionen. (Dann hättet ihr euch auch nur um den Faktor 1.000 verrechnet. Was solls )

Shame on you!

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