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Bitfinex-Hack: US-Justiz beschlagnahmt 3,6 Milliarden Dollar in Bitcoin

Die US-Justiz hat Bitcoin im Wert von 3,6 Milliarden US-Dollar beschlagnahmt, die bei einem Angriff auf die Kryptobörse Bitfinex im Jahr 2016 gestohlen worden sein sollen. Ein Ehepaar wurde beim Versuch, an die Kryptowährung zu kommen, geschnappt.

1 Min. Lesezeit
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Bitcoin als Diebesgut. (Foto: Varga Jozsef Zoltan/Shutterstock)

Knapp 120.000 Bitcoin waren im Sommer 2016 von der Kryptobörse Bitfinex entwendet worden. Ihr damaliger Wert belief sich auf rund 74 Millionen Dollar. Nach den heftigen Kurssprüngen der vergangenen Jahre ist die digitale Beute ein Vielfaches wert, nämlich fast 5,2 Milliarden Dollar. Allerdings ist es für die Dieb:innen nicht so einfach, an die Bitcoin heranzukommen. Jetzt ist ein Ehepaar aus New York festgenommen und ein Großteil des Diebesguts beschlagnahmt worden.

Bitfinex-Hack: Zehntausende Bitcoin transferiert

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Schon in der vergangenen Woche war registriert worden, dass rund 95.000 Bitcoin, die aus dem Bitfinex-Hack stammen sollen, von einer Wallet zu einer anderen transferiert worden waren – was der US-Justiz nicht entgangen sein dürfte. Wie Staatsanwältin Lisa Monaco am Dienstag mitteilte, ist es ihrer Behörde gelungen, die entsprechende Wallet zu beschlagnahmen und ein Ehepaar, das hinter dem Hack stecken soll, festzunehmen.

Wie CNBC berichtet, droht den beiden wegen Verschwörung zur Geldwäsche eine Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis. Darüber hinaus wird ihnen Verschwörung zum Betrug der USA vorgeworfen, was die Haftdauer um weitere fünf Jahre erhöhen könnte. Es gilt die Unschuldsvermutung. Mit der größten Beschlagnahmung in der US-Geschichte hätten die Strafverfolgungsbehörden gezeigt, dass Kryptowährungen kein sicherer Hafen für Geldwäsche sei, so Generalstaatsanwalt Kenneth Polite Jr.

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Digitale Beute durch Darknet-Märkte geschleust?

Schon im April 2021 waren Bitcoin aus dem Bitfinex-Hack im Wert von damals 700 Millionen Dollar auf eine unbekannte Wallet bewegt worden. Das digitale Geld soll durch Darknet-Märkte wie Hydra und die auf Privatsphäre fokussierte Wasabi-Wallet geschleust worden sein, wie Coindesk schreibt. Beobachter:innen gehen davon aus, dass das Ehepaar auch bei dem letztlich gescheiterten Versuch, an die gestohlenen Bitcoin zu gelangen, auf diesem Wege vorgegangen sein könnte. Dieses Mal allerdings war der Versuch nicht erfolgreich.

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