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Diese Dinge solltest du am Black Friday kaufen – und diese gerade nicht

Was ist günstig, was ist teuer? Selten ist das so schwer zu entscheiden wie am Black Friday. Doch es gibt ein paar Warengruppen und Artikel, bei denen die Chancen auf ein Schnäppchen besonders gut sind – und das Gegenteil dazu.

7 Min. Lesezeit
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Der Black Friday ist inzwischen das Shopping-Event des Jahres. (Foto: dpa)

Kaufen oder verzichten? An kaum einem anderen Tag fällt uns diese Entscheidung so schwer wie am Black Friday, wenn es so viele Sonderangebote gibt. Allerdings gibt es einige Warengruppen und Produkte, bei denen du rund um die umsatzstarken Tage mit besonders guten Angeboten rechnen kannst – und ein paar Dinge, bei denen das nicht der Fall ist. In diesem Ratgeber erklären wir dir, welche sechs Dinge du deshalb auf deinen Wunschzettel schreiben kannst und wonach du am besten gar nicht erst Ausschau hältst.

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6 Dinge, die du am Black Friday kaufen solltest

Auslaufmodelle im technischen Umfeld

Im jährlichen Turnus erscheinen viele Produkte wie Notebooks oder Smartphones, aber auch bei bestimmten Hardwarekomponenten oder bei Software sind die Veränderungen zwischen dem Vorjahresmodell oft nicht so groß. Da bietet es sich an, auf den Black Friday zu setzen. Denn oftmals ist es gar nicht so entscheidend, ob der Bluetooth-Kopfhörer den neuesten Standard unterstützt oder das Smartphone mit dem neuesten Prozessor arbeitet. Im Gegenteil: Oft kannst du dir am Black Friday mit den Vorjahresmodellen eine Qualitätsstufe höher leisten. Das macht sich dann beispielsweise in der Verarbeitung oder im Servicelevel bemerkbar.

Generell Software – und Sicherheits-Suiten mit alter Versionsnummer

Software ist generell eine gute Produktgruppe, die du zum Black Friday kaufen kannst. Denn insbesondere die Hersteller selbst bieten hier attraktive Preise an. Eine Besonderheit gibt es dazu auch bei Sicherheitssoftware. Diese Pakete haben seit etlichen Jahren eine (möglichst aktuelle) Jahreszahl da stehen, enthalten aber genau genommen nur eine Lizenz für einen bestimmten Zeitraum mitsamt der Aktualisierungen und Signaturupdates. Insofern kannst du hier bedenkenlos kaufen – vor allem seitdem die Installation in den meisten Fällen per Download erfolgt.

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Winterkleidung: Schon wieder drastisch reduziert

Das Geschäft mit Bekleidung und Schuhen wird immer schnelllebiger. Viele Händler:innen reduzieren inzwischen bereits Ende November und im Dezember die Winterware, weil sie ansonsten befürchten müssen, auf den vollen Lagern sitzen zu bleiben. Gut für die Verbraucher:innen, die zum Black Friday einkaufen. Die Funktionsjacke, der Wintermantel oder die dicken Stiefel – all das gibts bereits jetzt zu guten Preisen. Das gilt umso mehr für, wenn überhaupt vorhandene, Ware aus dem Vorjahr, der nur Fachleute ansehen, aus welcher Saison sie stammt.

Telefon- und Internetverträge zumindest mittelbar rabattiert

Attraktiv sind auch Internet- und Mobilfunkverträge. Sowohl die Netzbetreiber wie Telekom, Vodafone und O2 selbst als auch die Reseller und Untermarken von Simon Mobile und Congstar über Freenet bis hin zu den zahlreichen Drillisch-Marken im E-Netz setzen rund um den Black Friday den Rotstift an. Allerdings gilt das vor allem für die Ausstattung der Verträge. Das bedeutet, dass entweder mehr Gigabyte Datenvolumen zusätzlich zu den Telefon- und SMS-Flatrates gewährt werden oder die Grundgebühr in den ersten drei, sechs oder neun Monaten niedriger ausfällt. In den letzten zwei Jahren ist zu beobachten, dass vor allem gerne größere Verträge für weniger Geld an den Kunden oder die Kundin gebracht werden, während hier eine Preisreduzierung inzwischen eher die Ausnahme ist. Die sogenannten „Großvater-Verträge“ mit geringem Datenvolumen, dafür aber auch fast zum Nulltarif werden hingegen seltener, was aus Sicht des Umsatzes der Anbieter aber auch nachvollziehbar ist.

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Die Amazon-spezifischen Technikprodukte

Schon seit jeher rabattiert Amazon selbst die eigenen Lautsprecher der Echo-Serie, die Fire-TV-Produkte sowie einige Smarthome-Eigenmarken und die Sicherheitskameras. All das wirst du beim Black Friday wieder zu besonders günstigen Preisen finden und solltest dich auch im Vorfeld schon mal darüber informieren, welches Modell mit welchen Features das Richtige für dich ist. Wir würden sogar so weit gehen, zu sagen, dass die Prime Days und die Black-Friday-Woche die Termine sind, an denen man für den jeweiligen Zeitpunkt die günstigste Gelegenheit erwischt, um sich mit dem entsprechenden Equipment einzudecken. Hinzu kommt, dass du, sofern es dafür entsprechende Abo-Modelle als Ergänzung gibt, selten bessere Kombi-Angebote mit verlängerter Testzeit bekommen wirst. Auch andere Kombinationen, etwa von Smarthome-Produkten mit dem passenden Zubehör wie schaltbaren Steckdosen und kompatiblen Lampen, sind jetzt besonders günstig zu haben.

Sperrige Produkte und solche, die Lagerkapazität erfordern

Es gibt bestimmte Warenkategorien, die mehrere Eigenschaften in sich vereinen, die für eine Rabattierung zum Black Friday sprechen. Nehmen wir Fahrräder, die bekanntermaßen mit Ausnahme vielleicht von Kinderrädern und Zubehörteilen, die auch mal unter dem Weihnachtsbaum landen können, kein klassisches Winterprodukt sind. Hinzu kommt aktuell, dass nach dem Pandemie-Boom viele Händler:innen und Hersteller:innen zu großzügig im Einkauf geplant haben. Wenn du dann noch ein etwas hochpreisigeres Modell suchst, dass über das üblicherweise angesetzte Budget hinausgeht, hast du gute Chancen auf satte Rabatte zum Black Friday. Ähnliches trifft beispielsweise auch auf hochwertige Unterhaltungselektronik (Hifi, Videoton- und TV-Geräte) zu, ebenso auf bestimmte größere und schwerere Fitnessgeräte.

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6 Dinge, die du zum Black Friday auslassen solltest

Aktuelle Modelle oder stark umkämpfte Produkte

Das Macbook oder iPhone aus dem aktuellen Jahr, der hochwertige Gaming-PC mit der neuesten Grafikkartengeneration oder die Spielekonsole, die kaum verfügbar ist – all das wirst du beim Black Friday zumindest nicht so stark reduziert finden, wie du dir das vielleicht wünschst. Hier ist, so beschreibt es ein Marketer einer großen Unterhaltungselektronikmarke, schlicht kein wirklicher Verkaufsdruck dahinter, weil immer noch genügend Kund:innen die neuesten Modellreihen haben wollen. Und aus diesem Grund verkaufen die Händler:innen ihre Waren natürlich auch nicht unter Wert und halten sich mit Rabatten zurück.

Refurbished Hardware im Technikbereich

In den letzten Jahren sind insbesondere bei Smartphones und Notebooks gebrauchte und überarbeitete Geräte in Mode gekommen. Diese bieten zum einen das gute Gefühl, die Lebenszykluskette verlängert zu haben und ein Produkt, das ansonsten in der Schublade liegen würde, länger nutzen zu können und kommen zum anderen durchaus mit mehr Garantie und Gewährleistung als die Neuware bestimmter Hersteller. Allerdings sind diese insbesondere rund um den Black Friday nicht preislich so attraktiv wie viele andere Alternativen. Das ändert aber nichts daran, dass du mit Blick auf die Nachhaltigkeit durchaus hier kaufen kannst. Übrigens trudeln hier nach Weihnachten zahlreiche Geräte ein, die dann im ersten Quartal für niedrigere Preise und gute Verfügbarkeit bestimmter Varianten und Zustände sorgen.

Die Sonderangebote der Amazon Warehouse Deals

Früher heißen die Warehouse Deals bei Amazon einfach nur Resterampe – doch das ist eigentlich ungerechtfertigt. Denn vieles, was man da kaufen kann, wurde lediglich mal kurz ausgepackt und wechselt nun für deutlich weniger Geld den:die Besitzer:in. Zwar hat Amazon in den letzten Jahren stets 20 bis 30 Prozent auf die Warehouse Deals gewährt, allerdings bei Weitem nicht mehr auf alles, was dort zu finden ist. Kurzum: Das Angebot, das es in ähnlicher Form inzwischen zu jedem Black Friday oder Prime Day gibt, ist kaum noch attraktiv, sodass du lieber auf andere Sonderangebote schauen solltest.

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Eine Frage der Lizenz: Vorsicht bei zu billiger Software

Ein Angebot, das wir immer wieder sehen, setzen wir dagegen aus gutem Grund ebenfalls auf die Warnliste: Es geht dabei um Lizenzen von Windows, Office und anderen gängigen Büroanwendungen, die meist die zeitlich unbeschränkten Vollversionen betreffen und für wenige Euro erhältlich sind, obwohl der reguläre Preis im dreistelligen Bereich liegt. Hierbei handelt es sich oftmals um Seriennummern, deren Herkunft ähnlich unklar ist wie deren Rechtmäßigkeit. Es besteht dabei die Gefahr, dass diese irgendwann von einem auf den anderen Tag unbrauchbar werden oder gar der Hersteller auf Kund:innen zukommt.

Bestenfalls bekommst du dann ein Angebot, die Software zum dann regulären Preis nachzulizenzieren, im schlimmsten Fall gibt es juristischen Ärger oder zumindest unbequeme Nachfragen. Stutzig werden solltest du insbesondere dann, wenn es sich um Versionen handelt, die entgegen der sonst üblichen Gepflogenheit etwa keinen Cloud-Speicher enthalten oder sonstigen Einschränkungen unterliegen. Diese wurden und werden nicht nur über die einschlägigen Plattformen wie Ebay oder Amazon Marketplace gehandelt, sondern tauchen auch im Präsenzhandel, etwa in Supermärkten, auf.

Immer nur bei Amazon kaufen

Natürlich ist Amazon der Gradmesser für vieles, was im E-Commerce passiert. Und viele Kund:innen kaufen dort sogar, wenn der Online-Handelsgigant etwas teurer ist. Gelegentlich sind Produkte dort aber vorzeitig ausverkauft oder werden nur mit sehr langen Lieferzeiten angezeigt. Sollte dies einmal der Fall sein, lohnt sich ein Blick auf die Mitbewerber von Mediamarkt über Saturn bis hin zu Telekom oder Medimax. Denn diese zogen in der Vergangenheit zum einen meist nach – entweder beworben oder zumindest auf Nachfrage – und hatten vor allem in den Filialen meist längere Warenbestände.

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Sich zu sehr auf den Black Friday fokussieren

Und noch etwas ist generell zu sagen: So sehr die Angebotsschlacht am Black Friday und dem darauffolgenden Wochenende dazu einlädt: Sich nur auf den Black Friday zu fokussieren, ist nicht schlau. Das gilt gleichermaßen für Händler:innen wie für Kund:innen. Denn Untersuchungen haben gezeigt, dass der Werberummel in dieser Zeit am größten ist, dass aber nicht unbedingt alle Sonderangebote wirklich hitverdächtig sind. Dass und warum du gut vergleichen solltest, haben wir an anderer Stelle erklärt, dass du auch in den Wochen bis Weihnachten (und noch mehr im Januar, wenn den Onlinehändler:innen einmal mehr die Konsumflaute droht) auch spannende Schnäppchen machen kannst, solltest du ebenfalls beherzigen.

Du verlierst den Überblick angesichts der vielen Sonderangebote? Wir helfen dir – mit den besten Black-Friday-Angeboten aus dem Tech-Bereich. Außerdem sagen wir dir, wie du dich am besten auf die Sonderangebote vorbereitest und was du wissen solltest, bevor du auf den Kaufen-Button drückst. Und die besten Pre-Black-Friday-Angebote bei Amazon, Mediamarkt, Otto und Co. findest du natürlich auch bei uns.

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