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Black Friday: Warum Sonderangebote schon weit davor zu finden sind

Der Black Friday ist für viele der Inbegriff für günstiges Shopping. Doch eine Idealo-Studie zeigt, dass der ganze November Angebote bereithält und es sich lohnt, früh zu recherchieren und flexibel zu sein, um die besten Deals zu ergattern.

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Ein neues Smartphone, Spielzeug oder Bekleidung zum Black Friday? Mit Vorbereitung findest du das richtige Stück. (Bild: wavebreakmedia / Shutterstock)

Der Black Friday gilt für die meisten Kund:innen noch immer als Inbegriff der günstigen Preise zum Start des Vorweihnachtsgeschäfts. Doch gerade in diesem Jahr setzen auch insbesondere viele Offlinehändler:innen auf den Singles Day und die Tage vor dem Black Friday. Dass der Freitag nach Thanksgiving in den USA zwar ein besonders interessantes Datum für Schnäppchenjäger ist, bei Weitem aber nicht der einzige Tag, an dem sich im November sparen lässt, hat einmal mehr die Preissuchmaschine Idealo im Rahmen einer Studie ermittelt.

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Dazu hat das Unternehmen aus Berlin im Rahmen einer großen Preisstudie die Ersparnis bei einer großen Zahl an Produkten im vergangenen Jahr analysiert. Insgesamt wurden am Black Friday 2022 auf idealo.de 9.923 Produkte aus den 100 beliebtesten Kategorien untersucht. Um die Ersparnis zu ermitteln, wurde auf Kategorie- und Produktebene die Differenz zwischen dem Durchschnittspreis am Black Friday (25.11.2022) und dem Durchschnittspreis im Oktober 2022 berechnet.

Schon weit vor Black Friday geht’s los

Im Schnitt, so das Ergebnis, lag die Ersparnis bei rund sechs Prozent für die betrachteten Produkte – eine Zahl, die auch andere vergleichbare Analysen für den deutschen Markt ungefähr ermittelten.

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Die Studie legt aber auch nahe, dass nicht nur rund um den 24. November – in diesem Jahr das Datum des Black Friday – gespart werden kann, sondern eigentlich der ganze November attraktiv und umkämpft ist. Das hat damit zu tun, dass gerade angesichts der begrenzten Budgets und der Kaufzurückhaltung vieler Kund:innen die Händler:innen immer früher versuchen, das Geld, das diese ja nur einmal ausgeben können, für sich zu verbuchen. Außerdem ist der November traditionell der Monat, in dem die Arbeitgeber:innen, soweit sie das noch tun, Weihnachtsgeld auszahlen.

Doch die Mehrheit der Verbraucher:innen hofft in diesem Jahr auf Rabatte zwischen 11 und 20 Prozent – eine Rechnung, die gerade angesichts der Inflation schwerer zu realisieren sein wird. Laut der Idealo-Studie sind Rabatte im zweistelligen Bereich schon möglich, die durchschnittliche Ersparnis lag im vergangenen Jahr mit knapp sechs Prozent allerdings weit unter den aktuellen Erwartungen. Gerade einmal zehn Prozent der Produkte waren um 20 Prozent oder mehr reduziert.

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Trotz Inflation gute Sonderangebote zu erwarten

Die gute Nachricht ist aber, dass trotz alledem ein Großteil der beobachteten Produkte durchaus reduziert war. Rund zwei von drei der Produkte waren am Black Friday günstiger als im Monat davor. Die Kategorien mit dem größten Sparpotenzial waren E-Bikes (-348 Euro), Fernseher (-187 Euro), Systemkameras (-150 Euro), Notebooks (-78 Euro) und Kinderwagen (-76 Euro). Doch die Erfahrung zeigt, dass vor allem in den Tagen davor viele ältere Produkte oder Serien des Vorjahres mit satten Vergünstigungen abverkauft werden – eben solange der Vorrat noch reicht. Wer also nicht unbedingt auf bestimmte Eigenschaften oder ein bestimmtes Produkt aus ist, sollte gerade diesen Zeitraum in den nächsten zwei Wochen für sich nutzen.

Dass sich die nach wie vor hohe Inflationsrate auch auf den Black Friday auswirken dürfte, zeigt auch die Idealo-Preisstudie: Auch wenn es einige Kategorien gibt, bei denen sich die Preise verringert haben (zum Beispiel Elektrozahnbürsten, Elektroroller und Outdoor-Bekleidung), stiegen die Preise der 100 beliebtesten Kategorien im letzten Jahr um durchschnittlich fünf Prozent. Bei zwei Dritteln (68 Prozent) der untersuchten Kategorien sind die Preise gestiegen. Dazu zählen unter anderem Lautsprecher (+23 Prozent), Kopfhörer (+19 Prozent), Fernseher (+10 Prozent), Playmobil (+14 Prozent), Turnschuhe (+12 Prozent).

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Somit bleibt der Black Friday zwar der Tag, an dem viele auf Schnäppchen hoffen, aber auch die Vortage sind umso attraktiver. Amazon selbst hat angekündigt, bereits eine Woche zuvor, also am Freitag, dem 17. November, mit den Sonderangeboten loszulegen. Und schon jetzt gibt es dort einige Sonderangebote, speziell bei den Amazon-eigenen Technikprodukten, die zeigen, dass der Händler seine Lager noch reichlich voll hat. Das betrifft übrigens nicht nur Auslaufmodelle, sondern auch den vergleichsweise neuen Smartspeaker Echo Pop.

Be prepared: Vorab recherchieren, was man kaufen will

So oder so solltest du, wenn du auf der Suche nach bestimmten Produkten bist, spätestens dieser Tage auf Feature-Recherche gehen und herausfinden, welche Varianten für dich interessant sind. Besonders viel sparen kann man, so rechnet Idealo vor, wenn man offen für Vorgängermodelle beliebter Produktreihen ist und bei Produktfarbe oder Modell flexibel bleibt. Die elektrische Zahnbürste Oral-B Genius X in Rosé-Gold kostete letztes Jahr am Black Friday zum Beispiel rund 15 Euro weniger, während Käufer:innen für das gleiche Modell in Weiß sogar fast drei Euro mehr zahlen mussten.

Eine paar zusätzliche Preiswecker bei Preisvergleichssuchmaschinen können dazu beitragen, dass du im richtigen Moment kaufst. Denn erfahrungsgemäß sind die guten Sonderangebote schnell vergriffen. Ein guter Move kann es auch sein, bei bestimmten sperrigen Produkten oder solchen, die du vorher anprobieren musst, mit dem Vergleichspreis im Handel vor Ort nachzufragen.

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