Anzeige
Anzeige
News
Artikel merken

VR-Brille auf und ab geht’s: BMW macht Auto zum Game-Controller

BMW präsentiert erstmals eine Mischung aus realem Fahren und virtueller Umgebung. M Mixed Reality nennt sich das Projekt – und so funktioniert es.

Von Christian Bernhard
1 Min. Lesezeit
Anzeige
Anzeige
BMW macht einen großen Schritt in Sachen Mixed Reality. (Bild: Shutterstock / Gorodenkoff)

Vorgestellt hat BMW das innovative Projekt auf dem Web Summit in Lissabon, entwickelt wurde es für den BMW M2 von BMW-Ingenier:innen in Zusammenarbeit mit dem US-Softwareunternehmen Epic Games.

Anzeige
Anzeige

Scheiben dienen als Projektionsfläche

Die Fahrer:innen, die M Mixed Reality ausprobieren, tauchen dabei in eine virtuelle Welt ein und können dort integrierte Gaming-Elemente – beispielsweise Hindernisse oder virtuelle „Coins“ – erleben. Sie tun das mit einer Mixed-Reality-Brille, die ihnen das Gefühl gibt, Rennspiel-Challenges zu meistern, da sich in die virtuelle Welt Ausschnitte aus der echten Welt projizieren lassen.

Der Zusammenschluss aus virtueller und echter Welt erfolgt unter anderem über zwei Zwölf-Megapixel-Kameras an der Vorderseite. „Die Kameras liefern eine deutlich höhere Qualität“ als Augmented-Reality-Lösungen, die virtuelle Elemente Hologram-ähnlich auf eine Scheibe projizieren, schreibt das IT-Onlinemagazin Computerbase.

Anzeige
Anzeige

Während der Fahrende im Head-Mounted Display (HMD) so das echte Lenkrad und die eigenen Hände sieht, dienen die Scheiben des Fahrzeugs als Projektionsfläche für die virtuelle Umgebung.

So präsentiert BMW das Mixed-Reality-Erlebnis:

Anzeige
Anzeige

Gaming-PC im Kofferraum

Alle Bewegungs- und Drehachsen des BMW M2 werden laut dem deutschen Autobauer von dem System berücksichtigt – zum Controller wird das Fahrzeug selbst. Laut Computerbase ist das Fahrzeug hierfür mit einem Gaming-PC im Kofferraum ausgerüstet.

„Wer die Frage stellt, wie künftige virtuelle Erlebnisse im Automotive-Sektor aussehen können: Das ist die Antwort“, so Frank van Meel, der CEO von M, selbstbewusst in der Pressemitteilung zu dem Projekt.

Anzeige
Anzeige

Künftiger Einsatz für Fahrertrainings denkbar

Laut Computerbase ist BMW die Verbindung zwischen Fahrer:in und Auto sowie echter und virtueller Umgebung „überzeugend“ gelungen. Bleibt noch zu klären, wie groß das Projekt aufgezogen wird.

Erst einmal sei kein Produkt für Endkund:innen geplant, vorstellbar seien aber Fahrertrainings oder Fahrten für potenzielle Kund:innen beispielsweise von Sportwagen, schreibt Computerbase.

Anzeige
Anzeige

Die M-Mixed-Reality-Erfahrungen sollen dem deutschen Unternehmen helfen, sich auch in anderen Bereichen digital zu verbessern. So will BMW bis Anfang nächsten Jahres sämtliche Produktionsstandorte mithilfe von 3D-Laser-Scans digitalisieren.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Ein Kommentar
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Daniel

Ist ja ganz nett und ziemlich interessant, aber birgt, imho, auch große Gefahren. Man denkt man ist im Videospiel, also mal ne Wand touchieren macht ja nix oder nen Überschlag nach Verbremser / Dreher hinlegen. DOCH, in diesem Fall macht das schon was, denn man fährt in real Life und es verzeiht keine Fahrfehler…. Ja, man kriegt es hoffentlich mit, das G-Kräfte wirken, aber ich finde es dennoch fraglich… „Straßenrennen“ – next Level nochmal ein ganz anderes Thema. Ich hoffe das es denn „Gaming-Modus“ nur außerhalb öffentlichen Straßen gibt.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige