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Nein zu „Bowie on the Blockchain“: Aufstand von Fans gegen NFT des Stars

Am 13. September kommt eine NFT-Sammlung von digitalen Kunstwerken, bei denen sich die Künstler:innen von David Bowie inspirieren ließen – für den guten Zweck. Doch nicht allen gefällt „Bowie on the Blockchain“. Und auch Bowies Sohn schießt quer.

1 Min. Lesezeit
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Streit um David-Bowie-Kunstwerke in NFT-Form. (Bild: Kraft74/Shutterstock)

Im Rahmen des Projekts „Bowie on the Blockchain“ haben neun verschiedene Künstler:innen digitale Kunstwerke angefertigt, bei denen sie sich vom 2016 verstorbenen Musikstar David Bowie inspirieren ließen.

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Opensea bringt Bowie-NFT am 13. September

Die Kunstwerke sollen am 13. September 2022 in Form von Non-Fungible Token (NFT) auf der Plattform Opensea veröffentlicht und zur Versteigerung angeboten werden.

Angeheuert wurden die Künstler:innen von den Nachlassverwalter:innen des Musikers. Die Einnahmen sollen zu 100 Prozent an die Nonprofitorganisation Care gehen, die sich dem Kampf gegen Hunger und Armut verschrieben hat.

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Dazu passt, dass Bowies Frau Iman (Mohamed Abdulmajid) seit 2019 „Global Ambassador“ von Care ist. An dem Projekt beteiligt sind zudem Regisseur Joaquin Acrich sowie We Love the Arts, die Firma des Künstlermanagers Andrew D. Keller, wie Decrypt schreibt.

Bowies Vermächtnis auf der Blockchain feiern?

Opensea ließ dazu via Twitter wissen, dass Bowies „unsterblicher Einfluss eine weitere neue Grenze erreichen werde, wenn neun der weltweit führenden Krypto-Künstler:innen zusammenkommen, um sein Vermächtnis zu feiern“.

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Also alles paletti? Bei Weitem nicht! In sozialen Fans laufen Bowie-Fans Sturm gegen die Veröffentlichung von NFT mit dem Konterfei ihres Idols. Kritisiert wird dabei insbesondere die NFT-Form, die etwa von Twitter-Nutzer @bashmore als Pyramiden- oder Schneeballsystem bezeichnet wird.

Bowies Sohn als NFT-Kritiker

Auch Bowies Sohn, Filmemacher Duncan Jones, hält offenbar nicht viel von den Bowie-NFT – beziehungsweise überhaupt von den digitalen Kunstwerken. Im März 2021 bezeichnete er die „NFT-Mode“ als bösartigen Scherz und den Hype um die Christie‘s-Auktion des Beeple-Kunstwerks „Everydays: The First 5,000 Days“ als „verdächtig“.

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Das sind die 10 teuersten NFT aller Zeiten Quelle:

Aber: Sein Vater, so Jones mit einem Augenzwinkern, „hätte es faszinierend gefunden“. Bowie habe selbst mit seiner Kunst manchmal Streiche gespielt. Zu den Bowie-NFT hat sich Jones derweil (noch) nicht konkret geäußert.

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