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ChatGPT-Konkurrenz: Google plant eigenen KI-Chatbot

Hallo und willkommen zum t3n Daily vom 7. Februar. Heute geht es um Konkurrenz für ChatGPT. Außerdem: der Safer Internet Day, Finnlands meistgesuchter Hacker, Solar-Parkplätze in Frankreich und die fehlerhafte Unfallerkennung von Apple-Produkten.

3 Min. Lesezeit
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Der Chatbot von OpenAI bekommt bald Konkurrenz: Google stellt in Kürze seine KI „Bard“ vor. (Bild: salarko/Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Google kündigt eigenen KI-Chatbot an

Nach dem weltweiten Erfolg der künstlichen Intelligenz ChatGPT will Google einen eigenen Chatbot als Konkurrenzmodell auf den Markt bringen. Unter dem Namen „Bard“ soll die Software in die hauseigene Suchmaschine integriert werden. Künftig kann man dann statt einfachen Websuchen auch komplexe Fragen an die KI stellen, die aktuelle, qualitativ hochwertige und vor allem multiperspektivische Antworten liefern soll. Googles Pläne sind eine direkte Reaktion auf das Vorhaben des Konkurrenten Microsoft, ChatGPT mit identischen Fähigkeiten ausgestattet in die Suchmaschine Bing einzubetten.

„Bard“ soll vorerst nur für „Trusted Tester“ verfügbar sein, bevor die KI in den kommenden Wochen für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

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20. Safer Internet Day

Bereits zum 20. Mal findet heute weltweit der jährliche Safer Internet Day statt. Unter der Schirmherrschaft der europäischen Initiative Klicksafe wird für deutsche Nutzer:innen ein Angebot von 304 Online-Veranstaltungen und -Workshops bereitgestellt. Eine interaktive Karte informiert ausführlich darüber und hilft bei der Orientierung.

Im Zentrum der Aktion stehen dieses Mal vor allem Themen wie Internetsucht, aber auch digitale Resilienz sowie klassische Cybersicherheit. Unter anderem werden Filme über künstliche Intelligenz oder Hass im Netz gezeigt. Expert:innen informieren über Hackerangriffe und darüber, wie man sich vor ihnen schützen kann. Suchtinitiativen bieten Angebote zu digitalem Detox.

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Ziel ist ein sichererer Umgang mit dem Internet für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen.

Polizei fasst Finnlands meistgesuchten Hacker

Das Internet ist heute vielleicht ein bisschen sicherer geworden. Der französischen Polizei ist es nämlich gelungen, den 25-jährigen Finnen Julius K. im Nordwesten von Paris zu verhaften. Unter dem Pseudonym Zeekill hatte der Hacker cyberkriminelle Vergehen in mehreren zehntausend Fällen begangen und war anschließend im Oktober 2022 nicht zu seinem Gerichtstermin erschienen.

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Dem bislang Untergetauchten wird vorgeworfen, sich Zugang zu den Akten einer Online-Praxis für Psychotherapie verschafft und zuerst die Therapeut:innen, dann die Patient:innen erpresst zu haben. Nachdem seine Lösegeldforderungen im sechsstelligen Bereich nicht erfüllt worden waren, hatte er vertrauliche Therapienotizen im Darknet veröffentlicht.

Laut Polizei blickt Julius K. bereits auf eine lange Vorgeschichte in Sachen Cyberkriminalität zurück. Seine erste Tat beging er offenbar bereits 2008 – im Alter von zehn Jahren.

Frankreich überdacht Parkplätze mit Solarzellen

Frankreich will in Sachen erneuerbare Energie nicht weiter dem EU-Standard hinterherhinken. Deshalb will das Land jetzt ein Gesetz verabschieden, das vorschreibt, Parkplätze mit einer Minimalgröße von 16.000 Quadratmetern zumindest zur Hälfte mit Solarzellen zu überdachen.

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Wie die Washington Post vorrechnet, würde allein der halbe Ausbau aller französischen Parkflächen dieser Größenordnung elf Gigawatt Strom erzeugen. Das entspräche der Leistung von acht bis zehn Atomkraftwerken, wobei die Kosten des gesamten Projekts nicht höher wären als die für den Bau eines einzigen nuklearen Reaktors. Der Vorteil des Konzepts liegt vor allem darin, dass für die Solarzellen keine großen Naturflächen geopfert werden müssten, wie es häufig der Fall ist.

Zahlreiche Fehlalarme durch iPhones und Apple Watches

Das iPhone 14 und die Apple Watch 8 sind mit einer automatischen Unfallerkennung ausgestattet, die beim Verunglücken von Träger:innen den Notruf wählt. Leider funktioniert das an sich praktische Tool besonders beim Skifahren nicht, wie es soll. So kann wohl allein ein abruptes Stehenbleiben nach einer schnellen Abfahrt das Unfallsignal triggern. Wenn Nutzer:innen dann nicht vor Ablauf eines Countdowns reagieren, wird tatsächlich die nächste Rettungsleitstelle angerufen.

Laut New York Times ist es dadurch in mehreren Skigebieten in den USA zu einer enormen Häufung von Fehlalarmen gekommen. Allein bei einem Rettungsdienst in Colorado war in den vergangenen Wochen jeder dritte Anruf eine Falschmeldung. Manche Leitstellen ignorieren wohl mittlerweile alle Notrufe, die von Apple-Produkten abgesetzt werden.

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Apples Lösungsversuche per Update blieben bisher erfolglos. Expert:innen empfehlen jetzt, die Funktion während des Skifahrens auszustellen.

Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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