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China: Immer mehr Krypto-Unternehmen kehren dem Land den Rücken

China hatte am 24. September das bestehende Krypto-Verbot abermals verschärft. Nach dem Verbot kündigen immer mehr Unternehmen Maßnahmen als Reaktion auf die neuen Regulierungen an.

Von BTC ECHO
3 Min. Lesezeit
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Chinesische Flaggen. (Foto: Shutterstock)

Ab sofort sind auch alle Kryptotransaktionen verboten. Damit wird es für viele Krypto-Unternehmen in China unmöglich, ihre Geschäfte zu betreiben. Als Reaktion auf das jüngste allumfassende Kryptotransaktionsverbot kündigen nun immer mehr Unternehmen ihren Rückzug aus dem Reich der Mitte an. Hier ein Überblick über Krypto-Unternehmen, die für Geschäfte in China keine tragbare Zukunft mehr sehen:

Bitmart

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Bitmart ist eine der größten Krypto-Handelsplattformen Asiens. Nach Daten von Coinmarketcap beträgt das 24-Stunden-Handelsvolumen 1,146 Milliarden US-Dollar. Über das Nachrichtenportal 8btc.com wurde bekannt, dass Bitmart als Konsequenz auf die jüngsten regulatorischen Anforderungen einen kompletten Rückzug aus China bekannt gegeben hat. Die Kryptobörse hat damit begonnen, bestehende Kunden aus Festland-China zu löschen. Bitmart gibt bei dieser Löschung ordentlich Gas – bis zum 30. November sollen alle Nutzer aus China vollständig von der Kryptobörse gelöscht werden. Danach wolle Bitmart keinerlei Dienste mehr in China anbieten und die Geschäftsaktivitäten in andere Länder verlagern.

Feixiaohao

Feixiaohao ist eine in China beliebte Informationsseite für Kryptowährungen. Kunden können auf Feixiaohao Kurse zu Kryptowährungen abfragen oder andere Einblicke in den Kryptomarkt erhalten. Wie 8btc.com berichtet, hat die Krypto-Informationsseite als Antwort auf die neuen China-Verbote den Rückzug aus China bekannt geben. Alle Dienste des Unternehmens werden in China eingestellt.

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Biki

Ebenso wie Bitmart ist auch die Biki-Plattform eine Krypto-Handelsbörse. Mit einem 24-Stunden-Handelsvolumen von 388 Millionen US-Dollar gehört Biki zwar nicht zu den größten Playern am Markt, ist jedoch eine nicht zu verkennende Kryptobörse in Asien. Biki sitzt in Singapur und gibt an, 3,5 Millionen registrierte Kunden zu haben. Auf dem Biki-Blog heißt es: „Als Reaktion auf regulatorische Anforderungen hat die Biki-Plattform (offizielle Website: biki.com und biki.cc) die Registrierung neuer Benutzer und KYC für das chinesische Festland ab dem 26.09.2021 eingestellt. Was die bestehenden Benutzer betrifft, so soll unsere Plattform die Sicherheit ihrer Vermögenswerte gewährleisten und gleichzeitig den Benutzern ausreichend Zeit für die Ausreisefreigabe vor der offiziellen Einstellung des Betriebs am 30.11.2021 bieten.“

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Alibaba

Zwar stellt Alibaba seine Dienste in China nicht ein, doch auch der Handelsriese muss wegen der neuen Verbote aus Peking Veränderungen an bestehenden Angeboten vornehmen. In einem Blogpost von Alibaba heißt es: „Nach einer gründlichen Bewertung und unter Berücksichtigung der Instabilität der Gesetze und Vorschriften zu virtuellen Währungen und den entsprechenden Produkten in verschiedenen internationalen Märkten wird Alibaba.com den Verkauf von Minern für virtuelle Währungen verbieten, zusätzlich zum bereits bestehenden Verbot des Verkaufs von virtuellen Währungen wie Bitcoin, Litecoin, Beaocoin, Quarkcoin und Ethereum. Die Verbote von Alibaba umfassen unter anderem Folgendes: 1) Verkauf von Hardware und Software, die zur Gewinnung virtueller Währungen verwendet werden; 2) Anleitungen, Strategien und Software zur Erlangung virtueller Währungen, wie zum Beispiel Anleitungen zum Mining.“

Huobi Global

Letztlich hat das China-Verbot Auswirkungen auf alle Exchanges. So auch auf Huobi, die lange Zeit eine der beliebtesten Kryptobörsen Chinas war. Bereits seit dem 24. September können sich neue Kunden nicht mehr bei der Bitcoin-Handelsplattform registrieren. Laut einer Mitteilung des Unternehmens heißt es: „Huobi Global wird bestehende Benutzerkonten auf dem chinesischen Festland schrittweise bis 24:00 Uhr (UTC+8) am 31. Dezember 2021 auflösen und dabei die Sicherheit der Benutzerkonten gewährleisten. Wir werden die Nutzer durch offizielle Ankündigungen, E-Mails, Textnachrichten usw. über die genauen Modalitäten und Details informieren.“

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Durch die zusätzlichen Gesetze vom 24. September kehren immer mehr Krypto-Unternehmen dem Land der Morgenröte den Rücken. Einige dieser Unternehmen sahen zuvor in China noch Potenzial für Geschäfte mit Krypto-Dienstleistungen. Dieses Potenzial ist jetzt nicht mehr erkennbar. Und so streichen Krypto-Unternehmen China nun scheinbar endgültig von der Liste ihrer Geschäftsstandorte.

Autor des Artikels ist Elias H.

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