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Clubhouse: Nutzerinnen und Nutzer können über die Plattform jetzt Geld verdienen

Nutzerinnen und Nutzer können auf Clubhouse erstmals Geld verdienen. (Foto: JLStock / Shutterstock.com)

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Clubhouse erhält erstmals eine Bezahlfunktion. Mit der sollen Nutzerinnen und Nutzer ihre Lieblings-Talker direkt entlohnen können.

Mit Spaces arbeitet Twitter seit geraumer Zeit an einer Clubhouse-Alternative und auch Facebook hat Berichten zufolge einen Klon der Social-Audio-App in der Mache. Bevor sich Clubhouse der Konkurrenz der großen Social-Media-Firmen stellen muss, hat die App jetzt eine erste Monetarisierungsfunktion erhalten. Über die können Nutzerinnen und Nutzer Spenden erhalten. Abgewickelt werden die Zahlungen über den Payment-Dienstleister Stripe.

Clubhouse bekommt eine Spendenfunktion. (Screenshot: joinclubhouse.com)

Zum Start können nur ausgewählte Nutzerinnen und Nutzer Zahlungen erhalten. Laut einem offiziellen Blogbeitrag ist geplant, die Spendenfunktion aber nach und nach allen Usern zur Verfügung zu stellen. Zahlungsanbieter Stripe nimmt zwar die übliche Bearbeitungsgebühr, Clubhouse selbst behält jedoch vorläufig keinen Anteil ein und leitet das restliche Geld vollständig an die Empfängerin oder den Empfänger weiter.

Clubhouse hat bald viel Konkurrenz, aber noch immer keine Einnahmequelle

Ende Januar 2021 hatte Clubhouse eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Dabei wurde die Social-Audio-App auf eine Milliarde Dollar bewertet. Zuvor hatte Clubhouse im Mai 2020 von Investoren 10 Millionen Dollar erhalten. Genug Kapital für weiteres Wachstum ist dementsprechend verfügbar – was nach wie vor aber noch fehlt, ist allerdings ein Weg, um mit dem Dienst Geld zu verdienen.

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Es ist anzunehmen, dass Clubhouse langfristig einen Anteil von den Spenden einbehalten wird. Möglich wären aber auch kostenpflichtige Abonnements für die Teilnahme an einzelnen Clubhouse-Talks. Offenbar wollen sich die Betreiber aber weiterhin auf Wachstum konzentrieren, statt potenzielle Nutzerinnen und Nutzer mit kostenpflichtigen Angeboten abzuschrecken. Zumal die Entwicklung von Twitters Konkurrenzprodukt Spaces bereits recht weit fortgeschritten ist und irgendwann auch Facebooks Clubhouse-Alternative an den Start gehen dürfte. Außerdem soll auch Spotify an der Integration einer vergleichbaren Funktion arbeiten.

Ebenfalls interessant: Hype um Clubhouse: Was ist diese Social-App eigentlich und wo ist meine Einladung?

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