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Schaffe, schaffe, Häusle sharen – mit Co-Owning und Blockchain

Häuser für alle – das versprechen  drei Prop-Techs. Sie nutzen Co-Owning-Konzepte oder Blockchain-Technologien, um Menschen mit Durchschnittseinkommen ihren Traum von der eigenen Immobilie zu erfüllen.

Von Insa Schniedermeier
3 Min.
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Ein Achtel Ferienhaus, bitte! (Bild: Myne Homes)

Wie schön wäre es, ein eigenes Häuschen oder eine Finca auf Mallorca zu besitzen, haben sich wohl viele während der Corona-Pandemie gedacht. Und das nicht nur, um selbst darin zu wohnen. Auch als Geldanlage sind Immobilien beliebt. Denn während es beim Sparbuch schon lange keine Zinsen mehr gibt, sind in Deutschland die Bau- und Immobilienpreise seit 2010 stark gestiegen. Doch wo fängst du an, wenn du noch nie eine Immobilie gekauft hast, geschweige denn, wenn sich das Traumhaus im Ausland befindet?

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Fehlendes Know-how, hohe Transaktionskosten und die hohe Summe an erforderlichem Startkapital schrecken bislang viele Menschen ab, in Immobilien zu investieren. Die drei Prop-Tech-Startups Myne Homes, Urbyo und Brickwise wollen das ändern.

Myne Homes

Myne Homes bietet seit Frühjahr 2021 Ferienimmobilien für die breite Masse an. Co-Owning nennen die beiden Gründer Fabian Löhmer und Nikolaus Thomale das Konzept, bei dem du zusammen mit bis zu sieben Mitbesitzer:innen Immobilien in beliebten Feriendestinationen im In- und Ausland kaufen kannst. Ihnen zufolge macht das Sinn, da Ferienimmobilien im Schnitt nur 6-8 Wochen im Jahr durch die Eigentümer:innen selbst genutzt werden, während sie das ganze Jahr über für die Verwaltung und Instandhaltung bezahlen müssen.

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„Der Immobilienmarkt ist groß und fragmentiert und somit sehr unübersichtlich für Kleinanleger:innen, die sich ihren Wunsch von der eigenen Immobilie ohne großen Aufwand und mit niedrigschwelligen Investitionshürden erfüllen wollen. Digitale Plattformen helfen, diese Barrieren zu überwinden und geben einer neuen Zielgruppe direkten Zugang“, sagt Fabian Löhmer, der Gründer und Geschäftsführer von Myne Homes.

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Penthouses auf Rügen

Ein Achtel des Penthouses auf Rügen kostet 179.500 Euro. (Bild: Myne Homes)

In der Regel seien die Investitionen in Myne Ferienimmobilien eine „Kombination aus emotionaler und finanzieller Rendite“, sagen die beiden Gründer gegenüber Wallstreet Online. Die Idee: Die Besitzer:innen können die Ferienwohnungen und -häuser entweder selbst nutzen oder an Gäste vermieten. Letzteres kann ganz einfach über die Myne-Plattform abgewickelt werden und ist neben Anschaffungs- und Erhaltungskosten im rundum-sorglos-Paket enthalten. „Bei Bedarf unterstützen wir die Kund:innen über Bankpartner vor Ort auch bei der Finanzierung“, sagt Löhmer.

Schnäppchen sind die Immobilien bei Myne Homes jedoch nicht, die Investitionsobjekte starten bei 100.000 Euro. Für 259.000 Euro bekommt man beispielsweise ein Achtel eines Traumapartments auf Mallorca. 179.500 Euro kostet ein Stückchen der Ferienimmobilie auf Rügen. Und für 319.000 Euro wird man Mitbesitzer:in eines neugebauten Chalets in Tirol, das über einen direkten Zugang zum Skilift sowie einen Wellnessbereich verfügt.

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Brickwise

Mit dem österreichischen Startup Brickwise kannst du einfach per App digitale Anteile von Wohnungen oder Häusern kaufen. Du profitierst dabei von den Mieteinnahmen und der Wertentwicklung der Immobilie, ohne dich um nervige Admin-Aufgaben kümmern zu müssen. Möchtest du deine Anteile wieder verkaufen, so ist auch das problemlos möglich, ähnlich wie bei Aktien.

„Wir haben mehr als zwei Jahre allein an dieser Strukturierung gearbeitet, um für unsere Anleger:innen möglichst die gleichen Rechte wie für traditionelle Immobilieneigentümer:innen sicherzustellen“, sagt Brickwise-CEO und Co-Gründer Michael Murg im Gespräch mit Gründerszene. Die Strukturierung, von der Murg spricht, ist eine Blockchain-Technologie, die bei Brickwise wie ein digitales Grundbuch funktioniert. Eine Wohnung kann so in viele kleine Teile geteilt und fälschungssicher tokenisiert werden. So wird durch die Verknüpfung von Blockchain und Wohnungsstück ein Wertpapier. Zusätzlich ist jeder noch so kleine Anteil im Grundbuch eingetragen.

Bei der Entwicklung ihrer Plattform stand für die drei Brickwise-Gründer Michael Murg, Marco Neumayer und Valentin Perkonigg von Anfang an die Nutzer:innen-Freundlichkeit im Vordergrund. „Für die Nutzer:innen unserer Plattform soll die Erfahrung nach außen hin so einfach sein wie Online-Shopping“, sagt Murg. Ein Investmentlimit gibt es nicht: Wer möchte kann mit Brickwise auch 100 Prozent einer Immobilie besitzen.

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Urbyo

„Wer eine Immobilie kaufen will, sollte das auch tun können“, schreibt Urbyo auf ihrer Website. Mit ihrer Idee, den Immobilienmarkt zu demokratisieren, konnte sich das 2021 gegründete Berliner Startup kürzlich fünf Millionen an frischem Kapital sichern.

Die Urbyo-Plattform soll alles enthalten, was die neue Generation für den Kauf und Verkauf von Immobilien braucht und ähnlich wie Brickwise allen Menschen den Erwerb von Eigentum ermöglichen. Aktuell wird die Plattform noch getestet, doch der Launch in 2022 darf mit Spannung erwartet werden.

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