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Einzahlungen nicht möglich: Coinbase startet in Indien mit regulatorischen Hürden

Startschwierigkeiten in Indien: Nur wenige Tage nach dem Launch der Coinbase-App können indische Nutzer:innen keine Einzahlungen mehr tätigen.

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Holpriger Start: Coinbase-Kund:innen aus Mumbai und anderen Teilen Indiens können die Exchange derzeit nur eingeschränkt nutzen. (Foto: Shutterstock/Towering Goals)

Am 7. April weitete die amerikanische Kryptobörse Coinbase ihren Service mit einem großen Launch-Event auch auf Indien aus. Doch schon nach weniger als vier Tagen konnten Kund:innen keine Einzahlungen mehr tätigen. Aktuell ist die einzige Möglichkeit für den Kauf von Kryptowährungen in der Coinbase-App eine Einzahlung über die beliebte indische Bezahl-Infrastruktur UPI (United Payments Interface). Diese Möglichkeit ist allerdings momentan nicht mehr verfügbar.

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Wie verschiedene Medien berichten, werde indischen Kund:innen eine Fehlermeldung für die Einzahlung per UPI angezeigt. Der Service sei „momentan nicht verfügbar“. Die Zahlungen mit UPI werden von der National Payment Corporation of India (NPCI), einer Dachorganisation für verschiedene Zahlungssysteme, angeboten. Die bestreitet in einem Statement, dass UPI-Zahlungen für Kryptobörsen möglich sind.

Kryptomarkt unerwünscht

Coinbase kündigte daraufhin an, andere Einzahlungsmöglichkeiten für den indischen Markt zu testen. Der südasiatische Staat ist bekannt für seine Verbotspolitik gegenüber Kryptowährungen. So haben auch andere Kryptobörsen wie WazirX einen schweren Stand in Indien. Die Zentralbank untersagte Geschäftsbanken lange Zeit Beziehungen zu den Börsen.

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„Namaste, India!“, so begrüßte Coinbase-CEO Brian Armstrong die potenziellen Neukund:innen in Südasien in einem Blogpost Anfang April. Das Unternehmen habe viel vor in Indien und wolle viele Arbeitsplätze vor Ort schaffen, kündigte er an. Auf Twitter meldete sich der Coinbase-Gründer von seiner Indienreise mit einem Foto eines indischen „Jugaad“, eines Hacks oder einer improvisierten Lösung für ein Problem. Er liebe den indischen Erfindergeist, twitterte Armstrong. Ob sich die regulatorischen Probleme der Kryptobörse mit ebensolchen Mitteln lösen lassen, bleibt fraglich.

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