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Ratgeber

Decentralized Finance: Was hinter dem Begriff steckt

Decentralized Finance – kurz Defi – ist, innerhalb der Blockchain-Szene, seit vergangenem Jahr intensiv diskutiert. Doch was genau hat es damit auf sich und welchen Nutzen hat Defi?

Von Ceyhun Yakup Özkardes-Cheung
2 Min.
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Dezentrale Struktur. (Foto: eamesBot/Shutterstock )

Um zu verstehen, was Defi ist, hilft es, sich klar zu machen, wie das Gegenmodell, Centralized Finance oder auch Cefi, funktioniert. Klassischerweise stehen Banken für Cefi, also ein zentralistisches Modell, bei dem Menschen einer Institution, in diesem Fall der Bank, ihr Geld anvertrauen. Zentralistisch ist es, weil es physisch an einem Ort ist und vor Ort aufbewahrt wird und man zu dieser Bank gehen muss, um Einblick zu erhalten.

Mit Defi wird jeder zu seiner eigenen Bank

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Der Grundgedanke von dezentralen Finanzen ist, wie der Name schon sagt, ihr dezentraler Charakter. Im dezentralen Modell fällt die Bank als Institution weg und jeder wird damit zu seiner eigenen Bank. Damit entfällt die Bürokratie und jeder User mit Internetzugang kann aktiv werden – er kann Geld verleihen, versenden und investieren. Defi verspricht deshalb, besonders interessant zu sein für Menschen, die bisher kein Bankkonto hatten. Also Entwicklungsländer, denen die Infrastruktur fehlt. Doch warum ist Defi dennoch für Deutschland interessant? Julian Hosp, Cryptoexperte und Gründer von Cake, einer Defi-Plattform, sieht es als zusätzliche Investitionsmöglichkeit. In Zeiten von niedrigen Zinsen bei den klassischen Banken, sind für viele Sparer alternative Renditemöglichkeiten attraktiv.

Defi ist eine zusätzliche Investitionsmöglichkeit

Publikumswirksam erklärt Hosp auf seiner Cryptonight Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Vor- und Nachteile von Defi:

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Der große Vorteil, den Defi verspricht, ist der weitere Abbau von Bürokratie und der Wegfall des Mittelsmanns. Im klassischen Beispiel fällt damit die Bank weg und im Fintech wäre es, beim Beispiel des Geldtransfers, Paypal, das wegfällt. Die Gebühren, die bei jeder Transaktion abgezweigt werden, würden damit ebenfalls wegfallen und verbleiben beim ursprünglichen Geldverleiher. Ein weiterer Vorteil sind die hohen Renditen, die aus Defi entstehen – vor allem im Hinblick auf die gegenwärtige Null-Zins-Politik im Euroraum.

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Der Nachteil ist, wenn eine Einzelperson Defi betreiben will, braucht sie ein gutes technisches Know-how oder muss einer Defi-Plattform vertrauen. Noch sind die technischen Anforderungen komplex, doch es entstehen immer mehr Unternehmen in diesem Bereich. Die Frage stellt sich nur, welche Plattformen werden sich langfristig durchsetzen?

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