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Der Erdkern verändert seine Richtung und die U-Bahn ist voll

Hallo und willkommen zum t3n Daily vom 24. Januar. Heute geht es um die Rotation des inneren Erdkerns. Außerdem: Warum die Fahrt in vollen Zügen länger dauert, Bill Gates investiert in weniger Kuhrülpser, erste Details über Apples AR-/VR-Headset und der WoW-Shutdown in China.

4 Min. Lesezeit
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Die Erde besteht aus mehreren Schichten, der Erdkern ist aus flüssigem Metall. (Bild: AlexLMX/Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Dreht sich die Erde verkehrt herum?

Die Erde an sich nicht – aber vielleicht der sogenannte innere Erdkern. Er sitzt rund 5.000 Kilometer unter der Erdoberfläche, besteht aus flüssigem Metall und dreht sich laut Forscher:innen in der Flüssigkeit des äußeren Erdkerns, der die Erde ummantelt.

Nun behaupten chinesische Wissenschaftler:innen der Universität Peking, dass dieser innere Kern um das Jahr 2009 herum zum Stillstand kam – und sich jetzt in die andere Richtung bewegt. Doch die Sensation hört hier noch nicht auf: Laut den Forscher:innen passiert das wohl auch in Zukunft wieder, und zwar alle 35 Jahre.

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Die Studie aus China, die im Magazin Nature Geoscience veröffentlicht wurde, steht aber auch in der Kritik. Die Daten können trotz guter Ergebnisse nicht vollständig ausgewertet werden, heißt es von verschiedenen Seiten. Zum inneren Erdkern und seiner Rotation gibt es diverse Theorien, keine davon ist bisher ausgiebig erforscht. Solange uns dabei nicht schwindelig wird …

Warum die Fahrt in vollen Zügen gefühlt länger dauert

Wer im Berufsverkehr in der vollgestopften U-Bahn zur Arbeit fährt, kennt das Gefühl: Die Fahrt dauert schier endlos lange. Die Strecke ist aber dieselbe, die an anderen Tagen viel schneller an einem vorüberzieht. Woran liegt das also? Dieser Frage sind Psycholog:innen und Stadtplaner:innen nachgegangen. Dafür haben sie empirische Daten mit VR-Simulationen kombiniert. Das sah dann so aus: Die Proband:innen wurden in bestimmten Intervallen virtuell in eine volle New Yorker U-Bahn gesetzt. Anschließend wurden die Reaktionen mit einem Fragebogen analysiert.

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Die Forscher:innen stellten fest: Durch das Gedränge entstehen Stressgefühle, die die Reise um gefühlt bis zu zehn Prozent in die Länge ziehen. Wenn die Fahrt besonders unangenehm ist, verlängert sie sich dem Gefühl nach sogar um bis zu 20 Prozent.

Die Studienergebnisse sind aber nicht nur interessant, um in der vollen U-Bahn mit Wissen anzugeben. Für die beteiligten Stadtplaner:innen liefern sie wichtige Insights für neue Fahrzeugdesigns und die allgemeine Verkehrsplanung.

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Bill Gates finanziert Nahrungsergänzung gegen Kuhrülpser

Wie bitte, Kuhrülpser? Genauer gesagt geht es um Methan. Das steht nach Kohlendioxid ganz oben auf der Liste der schädlichen Treibhausgase. Es entsteht im Körper von Nutztieren, wenn sie Gras fressen und dann im Magen durch einen Gärprozess abgebaut werden. Jedes Mal, wenn eine Kuh auf der Weide pupst oder rülpst, wird also Methan freigesetzt.

Einer, der den Kuhrülpsern jetzt den Kampf angesagt hat, ist Bill Gates. Der Microsoft-Gründer hat dafür in ein australisches Startup investiert, das den Tieren bei der Verdauung helfen will – und zwar mit Nahrungsergänzungsmitteln. Rumin 8 nennt sich die Firma, die mithilfe von Produkten aus roten Algen die Methanproduktion der Kühe hemmen möchte.

Mit dem frischen Kapital von Bill Gates will Rumin 8 erste Testreihen des Anti-Rülps-Mittels in Australien, Neuseeland und den USA aufstellen. Na dann: Mahlzeit, liebe Kühe!

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Erste Details: So könnte Apples AR/VR-Headset aussehen

Apple-Fans warten sehnsüchtig auf den nächsten großen Apfel-Coup: das erste Mixed-Reality-Headset für AR- und VR-Inhalte. Sieben Jahre soll Apple schon an dieser neuen Produktkategorie feilen, jetzt gibt es erste Details. Ein Bloomberg-Reporter gibt überraschende Einblicke in die neue Technik, die „das nächste große Ding“ nach dem iPhone werden könnte.

Da ist zunächst mal der Preis, der selbst den ein oder anderen hartgesottenen Apple-Fan schlucken lassen dürfte: Rund 3.000 Dollar soll das Schmuckstück kosten. Dafür ist die Technik aber wohl vom Feinsten – wenn auch anders, als es VR-Nutzer:innen zum Beispiel vom Branchen-Platzhirsch Meta gewohnt sind. Apple will sich natürlich abgrenzen und setzt deshalb völlig neue Schwerpunkte. Die liegen im Management von virtuellen Meetings und insbesondere auf immersiven Videos. Außerdem soll das Headset statt über eine Konsole mit Augen- und Hand-Tracking steuerbar sein.

Das eröffnet in der Tat ganz neue Möglichkeiten, etwa beim allseits beliebten Facetime. Hier soll dann nicht nur das Gesicht, sondern zusätzlich der komplette Körper mit speziellen Avataren realistisch dargestellt werden können.

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Wann auch immer das Apple-Headset kommt: Wir lassen uns überraschen, was es noch alles kann.

Nach Streit: Millionen WoW-Accounts in China offline

Auch virtuelle Welten halten manchmal nicht ewig. Diese schmerzhafte Lektion mussten jetzt Spieler:innen der „World of Warcraft“-Serie in China lernen. Dort stellte Spielanbieter Blizzard nämlich alle Services ein. Der Grund: Hässliche Differenzen mit dem Publisher Netease, dessen Lizenz für WoW abgelaufen ist.

Weil man sich auf keine Verlängerung einigen konnte, kam es schließlich zum Albtraum aller Gamer:innen: Der WoW-Kosmos ging in den Shutdown – und die Spieler:innen-Accounts verschwanden im digitalen Grab. Ob und wie schnell Blizzard sein Publisher-Problem lösen und die Services wieder freischalten kann, ist derzeit noch völlig offen.

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Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de. 

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