Fundstück

Die besten Tweets zur gestrigen DHDL-Folge

(Foto: TVNow / Bernd-Michael Maurer)

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Dienstagabend lief die sechste Folge der neuen Staffel von „Die Höhle der Löwen“ auf Vox.  Das waren die besten Tweets zur Sendung.

Flipcar: Der 1-Euro-Mietwagen

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

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Zwischen Hamburg und München liegen knapp 800 Kilometer: Wer Strecken dieser Entfernung zurücklegen muss, aber kein eigenen Auto besitzt, ist auf Mitfahrgelegenheiten, die Bahn oder den Bus angewiesen. Abgesehen von der Bahn kann das durchaus günstig sein, aber wohl keineswegs günstiger als das Angebot von Flipcar: Das Bremer Startup wirbt mit Mietfahrzeugen für einen einzigen Euro. Dies sei möglich, weil das Unternehmen die sonst kostspieligen Überführungsfahrten von Autovermietungen einfach an Privatleute vermittelt. „Das bedeutet, die Autovermietung bekommt ihr Auto und der Nutzer eine günstige Reise“, erklärt Flipcar-Mitgründer Sven Gunkel die Vorteile. Ein Investment in der Löwenhöhle soll jetzt den Durchbruch bringen.

Diesen Deal wollen die Gründer:

  • 500.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile

Deal? No Deal. Als die Gründer erklären, dass Flipcar nur eine Ausgründung einer anderen Tech-Firma ist, an der die Löwen gar nicht beteiligt wären, steigen die meisten Investoren aus. Lediglich Georg Kofler zeigt Interesse, will allerdings 30 Prozent der Anteile. Da winken die Gründer ab.

Mama Wong: Asia-Marinade nach Familienrezept

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

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Die gebürtige Vietnamesin Tu-Nhu Roho bringt ihre selbstgemachten Asia-Marinaden in die Show: „Meine Produkte sind nach alten Familienrezepten hergestellt und bringen die kulinarische Vielfalt Asiens auf den Esstisch“, erklärt die Berlinerin ihr Produkt. Dabei kommt sie ohne Konservierungsstoffe, ohne Aromastoffe und ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe aus. Aktuell besteht die Serie von Mama Wong aus zwei Dressings und zwei Marinaden, die mit Salat, Fleisch, Gemüse und Tofu kombiniert werden können.  Nach einem reinen Onlineverkauf soll jetzt der Schritt in den Einzelhandel kommen – macht ein Löwe mit?

Diesen Deal will die Gründerin:

  • 60.000 Euro für 25 Prozent der Unternehmensanteile

Deal? Yes! Zwischen gleich zwei Angeboten darf sich die Mama-Wong-Gründerin entscheiden. Zu ihren Konditionen sind sowohl Dagmar Wöhrl als auch Ralf Dümmel zu einem Investment bereit. Die Wahl fällt schließlich wieder einmal auf Mr. Regal – Ralf Dümmel.

Jaykay: Eine elektrische Longboardachse

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

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Die vier Jaykay-Gründer präsentieren die angeblich weltweit erste elektrische Longboardachse, bei der alle Komponenten in eben diesem Teil integriert sind. Die Achse besteht aus Radnabenmotoren, Lithium-Hochleistungszellen und kann ganz flexibel an jedes Deck montiert werden. „Somit kann man binnen weniger Minuten aus jedem handelsüblichen Longboard ein Elektro-Longboard machen. Schnell, unsichtbar und flexibel“, erklärt Daniel Jäger die Vorteile. Gleichzeitig hat das Team ein eigenes E-Board mit einer intelligenten Steuereinheit entwickelt, die man sich als „Ring“ an den Finger klemmt. Um weiter wachsen zu können, benötigen sie nun ein Investment. Ihr Wunschlöwe: Hobbyskater Frank Thelen.

Diesen Deal wollen die Gründer:

  • 100.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile

Deal? Kein Deal. Erwartungsgemäß steigen viele Löwen direkt aus, zu wenig verbindet sie persönlich mit Skateboarding. Einzige Ausnahme: Frank Thelen. Er zeigt Interesse an der Technik, probiert sie im Studio auch aus – doch ganz überzeugt ist er am Ende nicht.

Strong Fitness: Schweißresistente Schminke

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

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Zum Sport gehen und trotzdem top geschminkt im Gesicht? Das muss kein Widerspruch sein, findet Jennifer Lapidakis. Sie hat die sogenannte Strong-Fitnesskosmetik entwickelt, die als einzige Kosmetiklinie in Deutschland tatsächlich wisch-, wasser- und schweißfest sein soll. Die speziellen Puderpartikel mattieren und mildern Unebenheiten, ohne die Poren zu verstopfen. So kann sich Schweiß auf der Haut bilden und abgewischt werden, ohne dass dabei das Make-up verläuft. Da sie bereits 250.000 Euro in ihre Idee investiert hat, braucht sie jetzt ein hohes Investment. Kann sie einen der Löwen überzeugen?

Diesen Deal will die Gründerin:

  • 500.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile

Deal? Wieder nein. Gegen die Löwenjury – die bei diesem Auftritt nur mit Männern besetzt ist – fällt es der Gründerin zunächst schwer, mit ihrer Kosmetik zu begeistert. Dann brennt sie jedoch ein wahres Zahlenfeuerwerk ab: geplanter Millionenumsatz, Listungen im Einzelhandel, bereits vereinbarte Finanzierungen – da zeigt sich Georg Kofler doch interessiert. Der Löwe verlangt jedoch 25 statt der geforderten zehn Prozent. Das ist der Gründerin zu viel. Da Kofler auch das Gegenangebot über 15 Prozent ablehnt, geht es für Strong-Fitnesskosmetik ohne Geld nach Hause.

Bitterliebe: Bitterstoffe als Lifestyle-Produkt

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

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Bitterstoffe gelten als gesundheitsfördernd. Sie regen die Verdauung an und ersetzen beispielsweise Säureblocker im Körper. Außerhalb der Medizin sind die Bitterstoffe jedoch kaum noch bekannt, schon gar nicht findet man sie in industriell verarbeiteten Lebensmitteln. Die Bitterliebe-Gründer aus Mannheim wollen das ändern: Sie haben unter anderem spezielle Tropfen und Pulver entwickelt, mit denen Bitterstoffe unkompliziert Nahrungsmitteln zugeführt werden können. Etwa einem Smoothie oder Salat-Dressing. Mit einem Investment sollen die Bitterstoffe dem Endverbraucher schmackhaft gemacht werden.

Diesen Deal wollen die Gründer:

  • 200.000 Euro für 12,5 Prozent der Unternehmensanteile

Deal? Was für ein Fight! Handelsexperte Ralf Dümmel und Medizinprofi Nils Glagau (tut sich mit Dagmar Wöhrl zusammen) sind voll des Lobes für die Gründer, geben beide ein getrenntes Angebot ab. Unter Glagau und Dümmel entbrennt darauf ein Streit, wer denn nun die bessere Vertriebsstrategie habe. Glagau mit seinem Zugang zu Apotheken? Oder doch Dümmel mit seinem großen Filialnetzwerk? Es wird laut im Studio und irgendwann auch ziemlich unprofessionell. Davon profitiert am Ende eine lachende Dritte: Judith Williams. Die Kosmetikexpertin hatte ebenfalls ein Angebot abgegeben und sachlich für ihre Teleshopping-Strategie mit anschließendem Schritt in Drogeriemärkte geworben. Da schlagen die Gründer ein für 20 Prozent der Anteile.

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