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Aufgetreten und verkauft: Diesen DHDL-Startups gelang der Exit

Auftritt eines Gründers in „Die Höhle der Löwen“. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

So manchem Gründer brachte der Auftritt in der Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“ mehr ein als nur kostenlose Werbezeit. Nach einem Investment folgte der Verkauf – teils für Millionen.

Evopark

Die Evopark-Gründer bei DHDL. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Die Evopark-Gründer bei DHDL. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Als einer der größten Startup-Erfolge ging Evopark aus DHDL hervor: 2016 warben Tobias Weiper, Sven Lackinger, Marik Hermann und Maximilian Messing für ihre App, die Nutzern freie Stellplätze in Parkhäusern anzeigt – inklusive bargeldloser Bezahlmöglichkeit. Die Löwen bissen an: Eine Rekordsumme von 1,5 Millionen Euro stellten ihnen Carsten Maschmeyer und Frank Thelen in Aussicht. Doch die Gründer lehnten ab, suchten außerhalb der Sendung weiter nach Investoren. Fündig wurden sie unter anderem beim Autokonzern Porsche, der mit einem Millionenbetrag bei Evopark einstieg. Mit Erfolg: 2017 wurde Evopark an ein mittelständisches Parkhausunternehmen verkauft. Die Summe wurde zwar nicht genannt. Wegen der Bewertung dürfte es jedoch ein mindestens siebenstelliger Exit gewesen sein.

Hiptrips

Die Hiptrips-Gründer stellen ihr Portal für Erlebnisreisen vor. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Die Hiptrips-Gründer stellen ihr Portal für Erlebnisreisen vor. (Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Das Münchner Erlebnisreisen-Startup Hiptrips war 2014 Teil der ersten DHDL-Staffel. Jochen Schweizer investierte damals 150.000 Euro für 26 Prozent der Anteile. Es sollte eines seiner wenigen erfolgreichen Investments aus der Sendung sein. Nach dem Investment wurde Hiptrips zunächst in die Vertriebskanäle des Gutscheinunternehmers integriert, was die Buchungen vervielfacht haben soll. 2017 schließlich gelang den Gründern um Christina Borensky und Georg Schiffmann der Exit: Das Startup ging an den Medienkonzern Prosieben-Sat1 über. Eine Summe ist zwar auch hier nicht bekannt. Jochen Schweizer aber erklärte öffentlich: „Der Exit hat ein Mehrfaches dessen erlöst, was ich investiert habe.“

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