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DHDL: „Zero Bullshit“ und Pflanzen-Stärkungsmittel vom Fußballprofi

Am Montagabend wurde die vierte Folge der elften Staffel „Die Höhle der Löwen“ auf Vox ausgestrahlt. Was waren die besten Deals und die lustigsten Twitter-Kommentare? Wir fassen zusammen.

5 Min. Lesezeit
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Besuch in der Löw:innen-Reihe: In der vierten Folge war Sarna Röser als Gast-Löwin dabei. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)


Die neue Staffel „Die Höhle der Löwen“ läuft: In der vierten Folge stellten wieder fünf Gründer:innen-Teams ihre Ideen der Jury vor. Dabei war auch ein prominentes Gesicht unter den Gründer:innen – und in der Löw:innen-Reihe gab es neuen Besuch. Unternehmerin Sarna Röser war als Gast-Löwin mit von der Partie. Mehr zu den vorgestellten Produkten und Geschäftsideen sowie den Deals erfahrt ihr hier. Die vollständige Folge gibt es bei RTL Plus.

Le Gurque: Abwasch mit Gemüse

Niklas Heinzerling und Leonie Eißele präsentieren ihren Luffa-Schwamm für den Abwasch. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

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In ihrem Haushalt ist das Gründer:innen-Paar Leonie Eißele und Niklas Heinzerling auf die Idee gekommen: Spülschwämme gibt es nicht in einer nachhaltigen Version. Sie bestehen aus nicht recycelbarem Material, das hinterher auf dem Plastikmüll landet. Die Lösung für das Spül-Problem? Ein Schwamm aus der Luffa-Gurke. „Dank uns spülen sie in Zukunft mit Gemüse“, so Leonie Eißele. Die Gründer:innen versprechen einen waschmaschinenfesten Spülschwamm, der zu 100 Prozent frei von Plastik und kompostierbar ist. Da die Luffa-Gurke eigentlich aus Asien kommt, hat das Startup begonnen, die besondere Gurke in einem Gewächshaus in Süddeutschland zu züchten.

Diesen Deal wollen die Gründerinnen:
• 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile

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Deal? Löwe Ralf Dümmel machte den Abwachtest: „Es glänzt, es ist wirklich gut“, befand er. Auch Carsten Maschmeyer zeigte sich beeindruckt. Ralf Dümmel bot 100.000 Euro für 20 Prozent, die Löwin Judith Williams will den Gründer:innen ebenfalls 100.000 Euro für 20 Prozent bieten. Auch die Gast-Löwin Sarna Röser will einen Deal: Sie und Löwin Dagmar Wöhrl bieten 100.000 Euro für 20 Prozent. Nach dem Angebot stiegen Dümmel und Williams aus – um gemeinsam ein neues Angebot zu machen: 40 Prozent für 150.000 Euro. Die Gründer:innen entschieden sich für Röser und Wöhrl. Während der Sendung twitterte Wöhrl, dass der Deal doch nicht zustande gekommen sei.

 

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Read O: Individuelle Buch-Auswahl per App

Andreas Weiser, Michael Pomogajko, Simon Farshid, Ben Kohz und Jonathan Mondorf (von links nach rechts) haben eine Buch-App entwickelt. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Nicht lesen, was die Masse liest, sondern was individuell passt: Das ist die Idee hinter Read O. Fünf Gründer stehen hinter dem Projekt: Andreas Weiser, Michael Pomogajko, Simon Farshid, Ben Kohz und Jonathan Mondorf. „Mit unserer App finden sie nur noch Bücher, die wie für sie geschrieben sind“, so Jonathan. Sein Vater begann, Romane zu schreiben – damals fiel der Familie auf, wie schwer es sei, an die passenden Leser:innen zu kommen. Statt auf Bestseller zu setzen, wollen die Gründer für jeden das passende Buch liefern. In ihrer App können Bücher nach Emotionen ausgewählt werden, die Nutzer:innen geben an, welche Stimmung sie gerade haben wollen. Für die Auswahl nutzt die App eine KI, die basierend auf Rezensionen die Bücher einordnet.

Diesen Deal wollen die Gründer:
• 600.000 Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile

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Deal? „Ich finde es mega, was ihr da gebaut habt“, lobt Williams – trotzdem macht sie kein Angebot. Auch Dümmel, Wöhrl und Röser wollten keinen Deal machen. Maschmeyer zeigte Interesse. Auf ein neues Angebot für 20 Prozent und 600.000 Euro machte er den Gegenvorschlag: 25,1 Prozent für den geforderten Betrag. Der Deal kam zustande. Carsten Maschmeyer twitterte allerdings während der Sendung, dass der Deal im Nachhinein nicht festgemacht wurde.

 

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Lucky Plant: Energiebooster für Pflanzen

Prost: Bernhard Unger, Michael Ballack und Dr. Thomas Hüster (von links nach rechts) trinken ihr Pflanzen-Stärkungsmittel live im Fernsehen. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Michael Ballack kam durch die Liebe zum Fußball auf die Idee zum Startup: Auch sein Sohn kickt gern – und bekam nach dem Spiel auf dem Fußballplatz allergische Hautreizungen. Auf den Plätzen werden Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Das Startup von Ballack und seinen Freunden Bernhard Unger und Thomas Hüster will das ändern. Sie entwickelten ein natürliches Pflanzen-Stärkungsmittel – das sie sogar live tranken. „Wir bringen ihre Pflanzen ganz natürlich auf Champions-League-Niveau“, so Ballack. Der Wirkkomplex des Mittels ist laut Unger patentiert. Nutzer:innen können es als Tablette oder Pulver dem Gießwasser beifügen. Die Pflanzen sollen durch die Anwendung beispielsweise länger blühen, Rasen soll widerstandsfähiger sein.

Diesen Deal wollen die Gründer:
• 100.000 Euro für 20 Prozent der Unternehmensanteile

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Deal? Judith Williams sieht in dem Produkt eine Marktrevolution, aber macht kein Angebot: „Baumärkte sind nicht unser Fokus“, begründet sie. Maschmeyer betonte erneut seine Garten-Liebe, auch wenn er mit neuen Witzen auf Social-Media-Plattformen rechnete. Er ging auf den vorgeschlagenen Deal, 100.000 Euro für 20 Prozent, ein. Wöhrl und Röser boten ebenfalls 100.000 Euro für 20 Prozent. Auch Dümmel wollte auf den Deal-Vorschlag der Gründer eingehen – den nahmen die Gründer an.

 

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Zero Bullshit: Kräcker aus Speiseöl-Überbleibseln

Lisa Berger, Sandra Ebert und Pascal Moll (von links nach rechts) bringen den Löw:innen was zum Probieren mit: die „Retter Kräcker“. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Ihre Idee soll der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken – und zwar bei der Verwendung in der Industrie. Beispielsweise beim Öl-Pressen entstehen Reste, die Protein- und Ballaststoffreich sind. Diese wollen die Gründer:innen Lisa Berger, Sandra Ebert und Pascal Moll mit dem „Retter Kräcker“ besser nutzen. Die sind biozertifiziert, vegan und sollen keine künstlichen Zusätze enthalten. „Wir finden, dass Lebensmittelverschwendung absoluter Bullshit ist“, sagen alle im Chor. Die studierten Lebensmitteltechnolg:innen haben aus den Resten der Öl-Herstellung einen Teig entwickelt, aus dem schließlich die Kräcker hergestellt werden. Drei verschiedene Geschmacksrichtungen – Zwiebel-Kräuter, Paprika-Chili und Meersalz-Pfeffer – sind erhältlich.

Diesen Deal wollen die Gründer:innen:
• 100.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile

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Deal? Beim Geschmackstest wirkten die Löw:innen nicht überzeugt. „Schmeckt ein bisschen wie Staub“, kommentierte Maschmeyer. Williams erinnerten die Kräcker an Meerschweinchen-Futter. Kein:e Löw:in machte ein Angebot – es gab keinen Deal.

 

Xeem: Ein Startup für Startups

Géraldine Ulrichs (links) und Janine Weirich hatten die Idee für eine Plattform, die Berufseinsteiger mit Unternehmen verknüpft. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

„Wir glauben, dass die Vorbilder fehlen“, so Géraldine Ulrichs. Gemeinsam mit Janine Weirich will sie mehr Frauen zu Gründerinnen im Tech-Bereich machen. Ihr Startup „Xeem“ soll junge Talente mit neuen Ideen zu Unternehmen bringen. Dafür haben die beiden Gründerinnen eine Plattform entwickelt, auf der Unternehmen Aufgaben stellen können. In den „Challenges“ können sich „junge Talente“ als Team daran probieren. Jede Aufgabe ist mit einem Preisgeld dotiert. Gearbeitet wird remote, die Plattform dient auch als Arbeitsbereich für die Gruppen. „Die Talente schnuppern in kurzer Zeit in verschiedene Unternehmensbereiche rein und haben die Chance, Kontakte zur Wirtschaft zu knüpfen“, so Weirich. Unternehmen könnten so gleich neue Mitarbeiter:innen finden.

Diesen Deal wollen die Gründerinnen:
• 250.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile



Deal? Löwe Ralf Dümmel lobt: „Ihr gebt jedem eine Chance, das finde ich Hammer.“ Ein Angebot gibt er dennoch nicht ab. Unter den anderen Löw:innen wird wild getuschelt, Plätze werden getauscht. Williams hielt sich mit einem Angebot zurück. Maschmeyer, Wöhrl und Röser bieten gemeinsam 300.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile. Die Gründer:innen machen eine Gegenangebot: 18 Prozent für 250.000 Euro. Schließlich einigen sich die drei Löw:innen und die Gründerinnen auf 25,1 Prozent für 300.000 Euro.

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