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Kapital für Startups und Unternehmen: Diese Länder investieren am meisten in Europa

Ausländische Investoren sind für viele Startups und Unternehmen eine wichtige Quelle für finanzielle Möglichkeiten. Doch die Corona-Pandemie sorgte an dieser Stelle dafür, dass weniger Geld in die Hand genommen wurde. Ein Land trotzt diesem Trend.

2 Min. Lesezeit
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Investoren sind für viele Startups und Unternehmen in der EU eine wichtige Quelle für finanzielle Möglichkeiten. (Foto: ilolab/ Shutterstock)

Große Unternehmen aus aller Welt, die interessante Projekte mit ihrem Geld fütterten, waren vielerorts der Grundstein für eine erfolgreich wachsende Wirtschaft. Doch dann kam Corona und die Investoren wurden zurückhaltender und gaben ihr Geld nicht mehr in dem Maße aus, wie sie es sonst taten, da sie oft selbst große Verluste machten. Die Ungewissheit der wirtschaftlichen Lage in vielen Staaten tat ihr Übriges. Das zeigt, wie Capital berichtet, eine Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY, laut der die Anzahl der ausländischen Investitionsprojekte in Europa im Jahr 2020 um 13 Prozentpunkte zurückging.

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Besonders betroffen waren dabei Unternehmen in der Autoindustrie und im Maschinenbau – insgesamt 35 beziehungsweise 21 Prozentpunkte wurde hier weniger investiert. In der Pharmazie konnten Unternehmen dagegen kräftig zulegen. Hier stiegen die Investitionen europaweit um ganze 62 Prozentpunkte.

Schweden legt zu, Italien kann sich halten

Von der Corona-Pandemie unbeeindruckt zeigten sich schwedische Investoren. Sie investierten in 173 Projekte, das ist einer Erhöhung um 19 Prozentpunkte im Vergleich zum im Vorjahr. Damit sind die Skandinavier die einzigen, die während der Pandemie einen Zuwachs zu vermelden haben. Das Corona-gebeutelte Italien fuhr die Investitionen im Vergleich zum Vorjahr gerade einmal um fünf Prozent zurück und kommt am Ende auf 190 Projekte, in die Geld gesteckt wurde.

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Niederlande überholt Japan

Ein dickes Minus haben hingegen japanische Unternehmer zu verzeichnen. Mit 207 Projekten rutschten die Asiaten von Platz sieben auf Platz acht der größten Investoren in Europa und müssen mit einem Rückgang von 17 Prozentpunkten leben. Auch für die Niederlande ging es stark zurück. Allerdings nur um elf Prozent (225 Projekte), sodass im Ranking sogar ein Platz gutgemacht werden konnte.

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Die Schweiz bleibt konstant, China verliert

Nahezu unverändert präsentieren sich die Investoren aus der Schweiz. Gerade einmal zwei Investitionsprojekte weniger als im Vorjahr bedeuten ein Minus von einem Prozent und somit den geringsten Verlust in den Top Ten. Chinesische Investoren hingegen scheinen während der Coronakrise das Interesse am europäischen Markt verloren zu haben. Hier ging es um 16 Prozentpunkte (261 Projekte) zurück.

Frankreich schließt zu Großbritannien auf

In Frankreich wurden die Investitionen auf 307 Projekte runtergeschraubt. Das sind 15 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Dennoch konnten die Franzosen etwas zum Drittplatzierten aufholen. An dieser Stelle befindet sich Großbritannien. Die Briten fuhren ihre Investitionen dabei am stärksten zurück. Ganze 24 Prozent weniger Investitionsprojekte machen eine Gesamtzahl von 375.

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Deutschland und die USA bleiben unangefochten vorn

Auf Platz zwei befindet sich nach wie vor die Bundesrepublik Deutschland. Hier wurden die Investitionen auf 603 Projekte reduziert. Das sind elf Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Betroffen seien dabei laut der Analysten besonders Projekte in Mittel- und Osteuropa. Unangefochten auf Platz eins stehen nach wie vor die USA. In den Vereinigten Staaten wurden 1.213 Projekte registriert, was einen Rückgang von 18 Prozent bedeutet.

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