Interview

Auf diese Tools setzt Comatch

Comatch-Gründer Christoph Hardt (l.) und Jan Schächtele. (Foto: Comatch)

In unserer Artikelserie „Auf diese Tools setzt …“ gewähren bekannte Internetfirmen aus Deutschland seltene Einblicke in ihren Tech-Stack. Heute an der Reihe: das Consultant-Vermittler-Startup Comatch.

t3n: Welches Tool setzt ihr für das HR- und Bewerbermanagement ein?

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Wir arbeiten seit einiger Zeit mit Personio, weil es Recruiting und Personalverwaltung kombiniert. Großer Nachteil: Personalentwicklung ist überhaupt nicht mit drin.

t3n: Welches Tool hilft euch beim Kundensupport?

Calendly zur Terminvereinbarung. Die weitere Kommunikation erfolgt über unsere eigene Software oder natürlich ganz klassisch Telefon und E-Mail.

t3n: Und wie sieht es bei der Buchhaltung aus?

Wir nutzen Datev – das ist einfach Steuerberaters Liebling.

t3nAuf welches Tool für das Team-Messaging setzt ihr? 

Vor allem Google Hangouts und Zoom für Meetings mit Kollegen, die remote oder in den Büros in London, New York und Paris arbeiten. Die Tech-Kollegen verwenden Slack.

t3n: Welches CRM-System kommt bei euch zum Einsatz?

Wir hatten erst Insightly, haben dann mit einem eigenen CRM experimentiert, mussten aber anerkennen, dass andere das viel besser können als wir und unsere Kernkompetenz im Matching von Beratern und Projekten liegt. Gerade sind wir dabei, Hubspot einzuführen und freuen uns sehr darauf. Überzeugt haben uns vor allem die Features zur Automatisierung einfacher Tätigkeiten, das flexible User-Interface und die Integrationsmöglichkeiten.

t3nAuch das Projektmanagement und die Aufgabenverwaltung wird heute über Tools abgewickelt. Welche kommen bei euch zum Einsatz?

Die meisten nutzen Asana, das IT-Team arbeitet mit Jira, aber es gibt auch einige Offline-Kanban-Boards bei uns im Büro.

t3n: Welche Tools kommen bei euch für das E-Mail-Marketing und die Verwaltung von Newslettern zum Einsatz?

Unsere Newsletter an die freien Berater und Kunden haben wir bislang über Mailchimp versendet, werden aber auch das bald über Hubspot machen.

t3nFast jedes Startup verfügt auch über ein KPI-Dashboard zur Messung von Kennzahlen. Welches nutzt ihr und warum gerade das?

Wir haben noch bis Ende 2018 ausschließlich Excel verwendet und uns dann dazu entschlossen, ein Data-Warehouse aufzubauen und Google Data Studio als Visualisierungs-Tool einzuführen.

t3n: Nutzt ihr auch ein Tool zur Konkurrenzbeobachtung? 

Unsere Kommunikationsabteilung betreibt Media-Monitoring via Bluereport und hat so natürlich ein Auge auf Meldungen zu unseren Wettbewerbern. Ansonsten ist die Branche gut vernetzt, Augen und Ohren offenhalten hilft auch enorm.

t3nIst ein Tool zur Messung der Teamstimmung beziehungsweise zur Optimierung der Unternehmenskultur im Einsatz?

Beides ist uns extrem wichtig, wir nutzen aber keine externen Tools, sondern vertrauen hier auf regelmäßige Feedbackgespräche und Face-to-Face-Kommunikation, was sicherlich auch ein Überbleibsel aus der Beraterzeit ist. Das heißt bei uns: Mitarbeiter und Teamlead geben sich einmal pro Quartal gegenseitiges Feedback. Hier haben wir ein eigenes Competency-Framework ausgearbeitet: Welche Kompetenzen sind uns wichtig, was erwarten wir von einem Mitarbeiter, was von einer Führungsperson?

Die Teamstimmung fragen wir zweimal jährlich über einen Engagement-Survey ab, in sogenannten Value-Discussions mit allen 140 Mitarbeitern stellen wir unsere Unternehmenswerte immer wieder zur Diskussion. Eine weitere Maßnahme, die wir gern erwähnen würden, ist unsere „Thank you session“ als fester Bestandteil unserer monatlichen All-Hands-Meetings: Wer sich bei einem Kollegen bedanken möchte, schreibt ein paar nette Worte, die dann vor allen verlesen werden. Das sind nur fünf Minuten pro Monat, die machen aber einen großen Unterschied.

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