Ratgeber

Mit diesen Offpage-SEO-Techniken bringt ihr eure Seite nach vorn

SEO-Maßnahmen solltet ihr nicht nur auf eurer Seite umsetzen. (Bild: Vector Goddess; Shutterstock)

Eine erfolgreiche Website braucht eine umfassende SEO-Strategie. Dazu gehören auch Offpage-Taktiken. Diese Techniken sollte jeder Seitenbetreiber auf dem Schirm haben.

Viele Seitenbetreiber kümmern sich bei der Suchmaschinenoptimierung zuerst um einen sauberen Code, hochwertige Inhalte, sinnvolle interne Verlinkungen und all diese Maßnahmen, die „unter der Haube“ stattfinden. Doch auch Offpage-Maßnahmen sollten nicht vergessen werden. Diese Techniken helfen dir dabei, deine Seite nach vorn zu bringen.

Was ist Offpage-SEO überhaupt?

Unter Offpage-SEO versteht man alle externen Maßnahmen, die das Ranking einer Seite verbessern sollen – also alles, was nicht direkt auf der eigenen Seite stattfindet, sondern durch Dritte beeinflusst wird. Dazu gehört beispielsweise Link-Building. Im Gegensatz dazu meint Onpage-SEO alle Maßnahmen, die vom Seitenbetreiber auf der Seite durchgeführt werden, wie etwa die Content-Optimierung, die Verwendung von validen Mark-ups oder die Verbesserung der internen Verlinkung.

Die wichtigsten Offpage-SEO-Maßnahmen

Auch wenn Offpage-Maßnahmen von euch als Seitenbetreiber selbst angestoßen werden müssen, sind sie abhängig von anderen und entziehen sich daher zu einem großen Teil deinem Einfluss.

Gast-Blogging

Link-Building kann auf verschiedene Weisen funktionieren. Eine Möglichkeit, Backlinks zur eigenen Seite zu erhalten, ist das Verfassen von Gastbeiträgen in Online-Magazinen und fachrelevanten Blogs. Ein weiterer positiver Effekt: Durch Gastartikel könnt ihr eure eigene Reputation stärken und euch als Experte auf eurem Gebiet positionieren. Recherchiert dazu Seiten, die in eurer Branche große Relevanz und Autorität besitzen. Schaut euch dazu auch an, auf welchen Seiten eure Mitbewerber vielleicht schon aktiv geworden sind. Habt ihr passende Seiten ausgemacht, nehmt Kontakt auf.

Ein Tipp aus t3n-Sicht: Pitcht am besten ein konkretes Thema, das die Seite bisher nicht oder nur wenig abdeckt und vermeidet Anfragen wie: „Kann ich mal was für euch schreiben?“ Mehr dazu lest ihr in unserem Beitrag „Wie werde ich Gastautor bei t3n?“.

Thought Leader werden

Dieser Tipp zielt in die gleiche Richtung wie Gast-Blogging, geht aber noch einen Schritt werden. Erarbeitet euch einen Expertenstatus in eurer Branche. Das erreicht ihr beispielsweise, wenn ihr als Speaker auf relevanten Events auftretet oder euch mit fundierten Wortmeldungen an Diskussionen (etwa auf Twitter oder Linkedin) beteiligt. Das steigert nicht nur eure öffentliche Wahrnehmung, sondern erhöht auch die Chancen, dass ihr als Experte interviewt oder nach einem Statement gefragt werdet. Solche Artikel werden dann in der Regel mit Backlinks versehen.

Das funktioniert auch andersrum: Wenn ihr für einen Beitrag Meinungen von Experten sammelt, werden diese den Artikel gerne teilen und verschaffen euch so Social Signals und Backlinks.

Teilbarer Content

Hochwertiger Content ist Grundvoraussetzung, um hilfreiche Backlinks zu bekommen – so viel sollte Seitenbetreibern klar sein. Eure Inhalte sollten daher inhaltlich und technisch gut teilbar sein. Dazu benötigt es einige Faktoren:

  • bietet euren Lesern einen inhaltlichen Mehrwert
  • textet Killer-Headlines
  • nutzt Social-Sharing-Button
  • nutzt „Click-to-Tweet“-Funktionen
  • teilt Inhalte in sozialen Netzwerken und regt zur Interaktion an

Konkurrenz beobachten

Dort, wo eure Mitbewerber Backlinks und Erwähnungen bekommen, könnt ihr das auch schaffen. Vor allem, wenn ihr besser als die Konkurrenz seid. Verschiedene Backlink-Tools helfen euch nicht nur dabei, euer eigenes Backlink-Profil im Auge zu behalten, sondern ermöglichen euch auch eine Konkurrenzanalyse.

Beziehungspflege

Wenn ihr wollt, dass Seitenbetreiber auf euch verlinken, kann es nie schaden, eine gute Beziehung zu wichtigen Multiplikatoren zu pflegen. Interagiert online mit Branchenexperten, tauscht euch aus und baut so eine Beziehung auf. Dann wird es viel leichter sein, eure Inhalte zu pitchen und Backlinks oder Social Shares zu erhalten.

Das ist ebenso wichtig für die Zusammenarbeit mit Influencern – und das müssen nicht immer Promis sein. Für so jede Nische gibt es auch einen Blogger, Youtuber oder Instagrammer mit einer interessierten Zielgruppe. Wer hier an einer guten Beziehung und einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe interessiert ist, hat es leichter, die richtigen Multiplikatoren zu überzeugen.

Zum Weiterlesen: SEO-Audit: So erkennst du schlechte Backlinks

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