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Dieser Fernseher kommt mit Rettungsleine und Airbag

Displace hat den ersten „wirklich kabellosen“ Fernseher der Welt vorgestellt, der mit Saugnäpfen an der Wand haftet. Ein Rettungsseil und eine Art Airbag sollen ihn nun vorm Herunterfallen schützen.

Von Sebastian Milpetz
2 Min.
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Kabel am Fernseher? Nicht beim Displace-TV. (Foto: Dragon Images/Shutterstock)

„Da bleibt nur zu hoffen, dass er nicht von der Wand fällt“, hieß es in unserem Text zu dem kabellosen Fernseher, den Displace im Januar bei der CES in Las Vegas vorgestellt hatte. Denn der 55-Zoll-TV haftet nur mit Saugnäpfen an der Wand.

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Nun hat Displace nachgelegt und ein Sicherheitssystem für das Gerät vorgestellt, das der Hersteller als ersten „wirklich kabellosen“ Fernseher der Welt anpreist.

So funktioniert das Sicherheitssystem

Sensoren am Displace-TV messen laut Hersteller den Stand der Batterie, die das Vakuumsystem am Laufen hält, das den Bildschirm an der Wand befestigt hält. Die Batterie soll drei bis zehn Monate halten. Außerdem beobachtet das Gerät, ob die Vakuumpumpen lecken oder ob es an der Fläche, an die der TV gehaftet wurde, Risse gibt.

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Erkennen die Sensoren ein Problem, setzt sich ein Mechanismus in Gang, der eine Art Notlandung einleitet. Zunächst werden vier Schnellkleber aktiviert, die den Fernseher notdürftig stabilisiert. Dann wird der Fernseher mit einer Seilrutsche, die an seiner Rückseite befestigt ist, langsam abgeseilt. Damit der Monitor sanft und sicher auf dem Boden aufkommt, kommen Schaumstoffteile an allen vier Ecken zum Einsatz – als Airbag sozusagen. Natürlich sind sie wiederverwendbar.

Laut Hersteller der „sicherste wandmontierte Fernseher auf dem Markt“

Die kontrollierte Evakuierung funktioniert in einer Höhe von bis zu drei Metern. Damit keine Kinder oder Haustiere durch den nach unten gleitenden Bildschirm zu Schaden kommen, geht dabei auch ein Alarm los.

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„Hunderte Tests“ sollen das Sicherheitssystem laut Displace-Chef Balaji Krishnan geprüft haben. So soll der erste „wirklich kabellose“ Flatscreen auch der „sicherste wandmontierte Fernseher auf dem Markt“ sein – zumindest sagt das Krishnan.

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Der OLED-Fernseher von Displace verzichtet nicht nur vollständig auf Kabel, er kommt auch ohne Fernbedienung. Stattdessen lässt er sich durch Gesten oder die Stimme steuern.

Die Akkus, mit denen der TV mit Energie versorgt wird, sollen rund einen Monat halten, wenn die Nutzer:innen etwa sechs Stunden am Tag fernsehen. Sie können extern aufgeladen werden.

Noch kann der Displace-TV nur vorbestellt werden, erst Mitte 2024 soll er geliefert werden können – zu einem Preis von rund 3.000 US-Dollar.

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