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„To the moon“: Werbung im All kann bald mit Dogecoin gekauft werden

Die kanadische Geometric Energy Corporation will mit SpaceX-Support Werbung auf einem Satelliten im All anzeigen. Gezahlt werden sollen die Spots mit Kryptowährungen wie Dogecoin.

2 Min.
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Start einer Falcon-9-Rakete von SpaceX. (Foto: SpaceX)

Anfang Mai, kurz nachdem SpaceX-Chef Elon Musk den Dogecoin-Kurs auf Talfahrt geschickt hatte, macht die kanadische Firma Geometric Energy Corporation (GEC) mit einem Dogecoin-finanzierten Satellitenprojekt auf sich aufmerksam, bei dem sie mit SpaceX zusammenarbeitet. Im ersten Quartal 2022 soll ein Doge-1 getaufter 40-Kilogramm-Satellit mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ins All – konkret zum Mond („to the moon“; eine in der Kryptogemeinde übliche Bezeichnung für eine Kursexplosion) – befördert werden. Dieses Projekt scheint jetzt auch die Basis für eine weitere GEC-Idee zu sein. Denn die Firma will Werbung auf einem Satelliten im All anzeigen.

Werbeanzeigen vom Satelliten zur Erde gestreamt

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Gegenüber der US-News-Plattform Businessinsider erklärte Samuel Reid, Mitgründer und CEO von GEC, seine Firma arbeite gerade an der Entwicklung eines Cubesat-Satelliten, der mit einem Selfiestick und einem Display ausgestattet sein soll. Darauf sollen künftig Werbeanzeigen, Logos oder Kunst gezeigt werden. Über die Kamera in dem Selfiestick sollen die Bilder aus dem All dann live auf Plattformen wie Youtube oder Twitch gestreamt werden.

Beim Verkauf der Anzeigen setzt GEC auf eine Art Pixelsystem – allerdings funktioniert das Ganze anders als bei der sogenannten Million-Dollar-Homepage aus dem Jahr 2005. Denn Interessent:innen sollen mit Kryptowährungen wie dem Dogecoin oder Ethereum insgesamt fünf Token-Formen kaufen können, über die ihre Werbeanzeige konzipiert wird. Zwei Token sind für die X- und Y-Koordinate gedacht, jeweils einer für die Helligkeit und die Farbgestaltung und ein Token für die Dauer der Anzeige.

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GEC: Noch keine Angaben zu Werbekosten

Wie viel genau die Token kosten sollen, dazu haben Reid und GEC keine Angaben gemacht. Man darf aber davon ausgehen, dass diese so teuer sein werden, dass Privatpersonen sich das kaum leisten können werden. Zwar spricht Reid bei dem geplanten Projekt von einer Demokratisierung des Zugangs zum All und einer dezentralisierten Beteiligung. Allerdings stellt sich der GEC-CEO auch vor, dass sich Konzerne wie Pepsi und Coca-Cola um die Werbefläche streiten. Das Cubesat-Display, so Reid, könne dabei letztlich ähnlich aussehen wie etwa Reddit Place oder Satoshi‘s Place.

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Interessant ist auch, wie es zu der geplanten Zusammenarbeit zwischen GEC und SpaceX kam. Schon 2018 soll die kanadische Firma mit ihren Reklame-Satellitenplänen an SpaceX herangetreten sein. Musks Raumfahrtkonzern soll GEC aber lange Zeit nicht sonderlich ernst genommen haben. Dass es dann doch dazu kam, dürfte auch damit zusammenhängen, dass Reid als Lehrer in der von Musk mitgegründeten Ad-Astra-Schule tätig war, die dieser für seine fünf Söhne initiiert hatte. Allerdings habe Reid Musk noch nie persönlich getroffen. Er hofft aber auf ein Gespräch in den kommenden Wochen.

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