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Donald Trump will eigenes soziales Netzwerk gründen

In ein bis zwei Monaten soll es so weit sein: Ex-Präsident Donald Trump will nach dem Rausschmiss bei allen Netzwerken ein eigenes Angebot aufziehen. Sein Berater verspricht Großes.

1 Min. Lesezeit
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Nachdem Trump stark an digitaler Präsenz verloren hat, will er in Zukunft wieder stärker aus dem Schatten treten. (Foto: dpa)


Nachdem US-Präsident Trump praktisch aus allen sozialen Netzwerken rausgeflogen ist, arbeitet er nun an einem eigenen. Es soll das „Spiel“ komplett neu definieren, prahlte Jason Miller kürzlich beim konservativen Sender Fox. Miller glaubt, die neue Plattform werde Millionen anziehen. Er steht seit letztem Sommer erneut an der Seite des Ex-Präsidenten, nachdem er 2016 in Ungnade gefallen war: Als Wahlkampfmanager hatte er seine Kollegin A.J. Delgado geschwängert. Er konnte seine Kontakte in höchste konservative Kreise jedoch aufrechterhalten, während er die schwangere Alleinerziehende komplett fallen ließen.

Konservative suchen Heimstatt

Beobachter sehen Chancen für eine neue, konservative Plattform. Nach den Capitol-Ausschreitungen sind viele Netzwerke dazu übergegangen, rechte und rechtsextreme Inhalte stark zu beschneiden. Der Sturm führte zudem dazu, dass Facebook und Twitter den Ex-Präsidenten verbannten und die Tech-Giganten das konservative Netzwerk Parler von den Servern jagten. Die Neuauflage von Parler kommt nur langsam wieder auf die Beine. Miller glaubt, der neue Trump-Dienst werde das „heißeste Ticket“ in Sachen Social Media sein.

Kein technischer Partner in Sicht

Er verriet indes nicht, wer die Plattform für den ultrakonservativen Meinungsführer betreiben soll. „Aber ich kann sagen, dass es groß sein wird, sobald er anfängt“, stellt eine relativ vage Aussage dar. Stattdessen sprach er von „hochrangigen Treffen“ und „zahlreichen Firmen“, die Interesse bekundet hätten. Dann wiederholte er seine Einschätzung, Trump werde „Dutzende Millionen Menschen“ auf die Plattform ziehen. „Jeder will ihn,“ sagte er über die Popularität des ehemaligen Präsidenten. Die konservative Social-Media-Plattform „Gab“ kritisierte bereits den Plan und twitterte: „Wenn es so läuft wie die 2020-Kampagne, wird es ein kompletter und totaler Misserfolg sein. Keine App-Stores. Keine Hosting-Anbieter. Keine Zahlungsabwickler. Keine freie Rede. Viel Glück!“ Die Tweets verschwanden kurze Zeit darauf, der Twitter-Account scheint nicht mehr aktiv zu sein.

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2 Kommentare
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Gunar Gürgens

Ja cool, dann sollte man dieses Netzwerk nach den ersten Hetzen direkt mit Klagen überschütten, dann schauen wir mal wem es die Millionen bringt :D

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Oliver

Bin gespannt, ob sich die Trump Anhänger dann gegenseitig die Hölle heiß machen.
In anderen Netzwerken können sie ja gut gegen andere poltern. Dort sind sie ander unter ihresgleichen.
Da sind Konflikte vorprogrammiert … auch wenn sie die gleichen Ansichten vertreten.

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