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Wer ist der Bitcoin-Erfinder? Elon Musk sagt, wer Satoshi Nakamoto sein könnte

Spoiler-Alert: In einem Podcast hat Elon Musk über die Identität des mysteriösen Bitcoin-Erfinders gesprochen. Seine These wurde bereits in der Vergangenheit von Wissenschaftler:innen angeführt.

Von Insa Schniedermeier
2 Min. Lesezeit
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Elon Musk im Podcast. (Bild: picture alliance / Zumapress.com | Jordi Boixareu)

„Sind Sie Satoshi Nakamoto?“, wurde Elon Musk vom AI-Researcher und Tech-Podcaster Lex Fridman in einem gestern veröffentlichten YouTube-Video gefragt. Als Musk abstreitet hakt Fridman nach: „Wenn Sie es wären, würden Sie es uns denn verraten?“ Dies bejaht Musk wie aus der Pistole geschossen.

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Aber wer steckt hinter dem mysteriösen Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto? Nach seiner Hypothese gefragt, schweigt Musk zunächst, ganze 15 Sekunden lang. Man denkt schon, die Verbindung sei eingefroren, dann beginnt er zu sprechen:

„Man kann sich die Entwicklung der Ideen vor der Einführung von Bitcoin anschauen und sehen, wer über diese Ideen geschrieben hat“, sagt Musk. Und obwohl er natürlich nicht wisse, wer praktisch hinter dem Launch des Bitcoins steckt, so nennt er Nick Szabo als potenziellen Bitcoin-Erfinder. Szabo sei derjenige, der mehr als jeder andere die Ideen und die Evolution der weltweit führenden Kryptowährung mitgeprägt habe.

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Wer ist Satoshi Nakamoto? 

Satoshi Nakamoto ist das Pseudonyms des Erfinders der digitalen Währung Bitcoin. Ganze 980.000 Bitcoin soll er besitzen, ein Vermögen von über 40 Milliarden Euro. Aber wer steckt dahinter? Diese Frage gibt seit dem Bitcoin-Launch 2009 der ganzen Welt Rätsel auf. Ist Nakamoto ein Mann, eine Frau, eine ganze Gruppe an Programmier:innen oder gar eine künstliche Intelligenz?

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Nick Szabo wurde in der Vergangenheit schon öfter als Bitcoin-Erfinder gehandelt. Privates ist über den amerikanischen Computer- und Rechtswissenschaftler kaum bekannt, aber in Krypto-Kreisen gilt er als Genie.

Schon 1998 hatte Szabo die Idee für eine digitale Währung namens Bit Gold – im gleichen Jahr, als Paypal gegründet wurde. Schon damals schrieb er darüber, wie eine dezentrale und auf Kryptographie basierende Währung aufgebaut sein könnte – zehn Jahre also vor der Publikation des weltbekannten Bitcoin-Whitepapers. Im Gegensatz zum Bitcoin wurde Bit Gold jedoch nie umgesetzt.

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Im Jahr 2014 untersuchte ein Team von Sprachwissenschaftler:innen das bekannte Bitcoin-Whitepaper von Nakamoto und glich es mit den Schriften von Szabo und elf weiteren potenziellen Schöpfer:innen ab. Das Ergebnis war den Forscher:innen zufolge eindeutig: „Die Anzahl der sprachlichen Ähnlichkeiten zwischen Szabos Text und dem Bitcoin-Whitepaper ist unheimlich“, sagten sie und fügten hinzu, dass „keine:r der Texte der anderen möglichen Autor:innen auch nur annähernd so gut übereinstimmte“. Szabo selbst hingegen bestreitet bislang, Nakamoto zu sein.

Was ist schon ein Name?

Musk zufolge sei es aber eigentlich auch egal, welcher Name hinter der Erfindung des Bitcoins stehe. „What is a name anyway? It is a name attached to an idea. What does it even mean, really?“ Poetisch beendet er den Gedanken mit einem Zitat aus Shakespeares Romeo und Julia: „Was ist ein Name? Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften.“

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