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Neue Erzart soll Entwicklung extrem effizienter E-Autoakkus erleichtern

Geolog:innen in China haben eine neue Erzart entdeckt, die große Mengen des seltenen Schwermetalls Niob enthält. Der Fund könnte dazu beitragen, dass effizientere, sicherere und langlebigere Akkus für Elektroautos entwickelt werden können.

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Niob-Fund könnte schnell innovative Akkus bringen. (Symbolbild: RHJPhtotos/Shutterstock)

Bisher wird das seltene Schwermetall Niob (auch Niobium), das sehr hohen Temperaturen standhalten kann, vor allem in Raketentriebwerken, beim Bau von Pipelines oder im Bereich Nukleartechnik verwendet. Als Hauptquelle für das begehrte Element dient das Erz Columbit, das zum Großteil in Kanada, Brasilien, Australien und Nigeria abgebaut wird.

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China: Neue Erzart enthält viel Niob

Jetzt haben chinesische Geolog:innen eine neue Erzart entdeckt, in der große Mengen Niob vorhanden sind. Das Erz trägt den Namen Niobobaotit und soll China, das Niob bisher importieren musste, in der Versorgung mit dem Schwermetall unabhängig machen, wie die South China Morning Post berichtet.

Voraussetzung ist freilich, dass Niob in ausreichender Menge und Qualität aus dem Niobobaotit gewonnen werden kann. Fundort ist die chinesische autonome Region Innere Mongolei.

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E-Autos: Neue Möglichkeiten für Akkuentwicklung

Interessant für die Elektroautobranche ist der Fund derweil insbesondere, weil sich dadurch neue Möglichkeiten für die Entwicklung innovativer Batterien für E-Autos ergeben. Denn die Verwendung von Niob in E-Autoakkus hat Expert:innen zufolge einige große Vorteile gegenüber den traditionellen Lithium-Ionen-Batterien.

So soll der Einsatz von Niob in Batterien dafür sorgen, dass die Brandgefahr sinkt. Außerdem sollen Akkus mit Anoden aus Niob deutlich schneller geladen werden können. Expert:innen zufolge ließe sich eine mit Niob entwickelte Batterie in zehn Minuten vollladen, während die gleiche Batterie mit Lithium-Ionen-Technologie dafür zwei bis drei Stunden bräuchte.

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E-Auto in 6 Minuten vollladen

Einer der Akkuhersteller, der schon jetzt auf Niob setzt, ist das britische Startup Nyobolt. Das verwendet in seinen Akkus Niob und Wolfram (Niobwolframoxid) statt Grafit als Material für die Anode und hat im Juni 2023 nach eigenen Angaben einen neuen Rekord beim Schnellladen eines Elektroautos aufgestellt.

Im Rahmen einer Demonstration der Technologie hatte Nyobolt den Akku eines eigens dafür gebauten Elektroflitzers in weniger als sechs Minuten vollgeladen. Anschließend war dieses für 250 weitere Kilometer bereit.

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Damit würden Elektroautos, speziell auf längeren Strecken wie Urlaubs- oder Geschäftsreisen, wettbewerbsfähiger gegenüber den Verbrennern werden. Die Schnellladebatterie soll schon 2024 in Produktion gehen.

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