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Porträt

„Ich fahre Rennsimulator zum Runterkommen“ – Felix Haberland von Everstox

In der „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie fragen wir Webworker, worauf sie im Job nicht verzichten können. Heute zu Gast: Felix Haberland von Everstox.

2 Min.
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Heute zu Gast. Felix Haberland. (Foto: Everstox)

Felix Haberland ist Co-Gründer von Everstox, einem Startup, das Logistikprozesse verbessert. In seiner Rolle als CTO und CPO kümmert er sich um das Produkt und IT-bezogene Themen. Vor Everstox arbeitete Felix als CPO bei Delivery Hero Deutschland. Dazu betreute er als Engineering und Venture CTO und CPO bei Rocket Internet verschiedene IT-Plattformen und unterstützte Startup-Projekte in der Produktentwicklung. In der „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie verrät er, was er für einen erfolgreichen Arbeitstag braucht. Dazu gehören vor allem Humor und sein Hobby: das Fahren eines professionellen Rennsimulators zum Runterkommen.

5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann: Felix Haberland von Everstox

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1. Humor: Meine Devise lautet „I always start a meeting with a joke“. Jeder von uns bei Everstox will viel erreichen, wir arbeiten jeden Tag hart mit voller Leidenschaft. Denn wir sind gerade in einer sehr starken Wachstumsphase – von 50 auf über 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu skalieren, ist nicht ganz ohne. Neben den Alltagsthemen und Projekten darf es aber an einem kurzem Smalltalk nicht fehlen. Und dabei einen – meist schlechten – Witz am Anfang eines Meetings zu erzählen, kann ich mir selten verkneifen.

2. Mate: Meine ursprüngliche Heimat und für immer im Herzen ist der echte Norden. Nach vielen Jahren in Berlin ist aber eins in meinem Leben nicht mehr wegzudenken: koffeinhaltiger Mate-Tee. Beim Umzug nach München durfte deshalb auch die Mate nicht fehlen und unser Kühlschrank – sowohl daheim als auch in unserem Headquarter – ist immer voll, damit es genug Treibstoff für den Startup-Alltag gibt. Ich rede hierbei vom Original, versteht sich, der Club-Mate.

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3. Enablement: Ich mag es, jemandem die Möglichkeit beziehungsweise die Befähigung zu geben, etwas Bestimmtes zu tun. Das kann von „Ich finde das Thema super spannend“, also Neugierde stiften, mal was anderes auszuprobieren oder zu lernen, bis hin zu „Ich kenne da ein Tool“, also mit den favorite Tools oder Methoden arbeiten, um eine Problemstellung zu lösen, gehen. Für jedes dynamische Team, ob klein oder groß, sollte das ganz klar im täglichen Miteinander, auf Projektbasis oder generell Unternehmens-übergreifend, gefördert werden. Teamarbeit ohne Enablement ist für mich daher unvorstellbar.

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4. Noise-Cancelling-Headphones: So sehr ich den Austausch mit dem Team brauche und schätze, ab und zu tauche ich auch heute noch gern in den Nerd-Tunnel ab. Ein Leben ohne Noise-Cancelling-Headphones ist für mich dabei nicht mehr vorstellbar, da ich mit einem Klick abtauchen und die Welt um mich herum, für ein paar Minuten zum Fokussieren komplett ausblenden kann. Abhängig von der Tätigkeit kommt ein geniales Elektro-Set auf Soundcloud dazu, um noch tiefer in den produktiven Zen-Modus zu fallen. Blöd ist das nur, wenn Sachen auf dem Küchen-Herd anbrennen. Dann wird’s gefährlich.

5. Rennsimulator: Wer hart arbeitet, muss auch abschalten können und Work-Life-Balance ist mir und für unser Team auch im Startup sehr wichtig. Ich fahre als Autonarr einen professionellen Rennsimulator zum Runterkommen. Ich stehe sehr auf Geschwindigkeit und im Winter fahr ich lieber im Simulator als auf der Glatteis-bedeckten Rennstrecke. Damit fahre ich in einer Online-Liga gegen Mitspielende auf der ganzen Welt und kann so meinen Ehrgeiz auch abseits der Arbeit und unabhängig vom Wetter ausleben.

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