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Finanzielle Unterstützung: Über 61.000 Menschen buchen Airbnb-Aufenthalte in der Ukraine

Während die Situation in der Ukraine dramatisch bleibt, werden Nutzer von Airbnb kreativ, um den von den Kämpfen betroffenen Menschen finanziell unter die Arme zu greifen.

1 Min. Lesezeit
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Um zu Spenden, buchen Airbnb-Nutzer Unterkünfte in der Ukraine. (Foto: Alexey Fedorenko / shutterstock)

Um Ukrainer nach dem Angriff Russlands finanziell zu unterstützen, haben Tausende Nutzer:innen der Buchungsplattform Airbnb Aufenthalte in der Ukraine gebucht. Dahinter steckt allerdings nicht die Absicht, tatsächlich dorthin zu reisen, sondern den Bedürftigen so schnell wie möglich Geld zu überweisen.

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Am Donnerstag twitterte der britische Veranstaltungsplaner Mario DiMaggio, dass er und seine Frau eine Woche in einer Airbnb-Residenz in Kiew gebucht haben, „einfach um den Einwohnern von Kiew direkt Geld zukommen zu lassen“. Er teilte dem Gastgeber in einem schriftlichen Austausch mit, nicht wirklich eine Reise in die Ukraine zu planen. „Es geht nur darum, dass Sie etwas Geld erhalten können.“ Die Idee der virtuellen Buchung verbreitete sich auf Twitter, sodass bereits 24 Stunden später Hunderte von Menschen Airbnbs in der Ukraine buchten.

Laut der Airbnb-Website gibt es mehr als 300 Gastgeber in der gesamten Ukraine – die meisten in Kiew. Fast alle Unterkünfte werden für weniger als 50 US-Dollar pro Nacht vermietet. Nach Angaben von Brian Chesky, CEO von Airbnb, haben über 61.000 Menschen virtuelle Aufenthalte für den 2. und 3. März gebucht und damit fast zwei Millionen Dollar an Spenden generiert.

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Airbnb zeigt sich beeindruckt

Obwohl die kreative Spendenaktion nicht von Airbnb selbst ins Leben gerufen wurde, verzichtet das Unternehmen auf alle Gebühren für Gäste und Gastgeber in der Ukraine. „Wir sind sehr beeindruckt von der inspirierenden Großzügigkeit unserer Community in diesem Moment der Krise“, teilte Brian Chesky mit. Bereits letzte Woche hatte Airbnb angekündigt, 100.000 ukrainischen Flüchtlingen kostenlosen Wohnraum zur Verfügung zu stellen und Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, ukrainischen Flüchtlingen kostenlos Wohnraum anzubieten.

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Der Reiseexperte Simon Calder warnte jedoch davor, dass die gut gemeinte Kampagne Betrüger anlocken könnte. „Wäre ich ein russischer Betrüger, würde ich so schnell wie möglich gefälschte Airbnbs in Kiew und Odessa einrichten, um von diesen edlen Absichten zu profitieren“, twitterte Calder.

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3 Kommentare
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Dein t3n-Team

Sven

> Wäre ich ein russischer Betrüger, würde ich so schnell wie möglich gefälschte Airbnbs in Kiew und Odessa einrichten, um von diesen edlen Absichten zu profitieren

Wieso ein „russischer“ Betrüger? Kann ich das als deutscher Betrüger nicht auch machen?
Hat Airbnb nicht Vorkehrungen gegen Betrug?

Antworten
Oliver

Das jemand so etwas in Erwägung zieht, egal aus welchem Land, ist beschämend und inakzetabel.
Alleine der Gedanke und womöglich dummerweise die Motivation weiterer Leute so zu verfahren, gehört unter Strafe gestellt.

Schämt euch für diese Gedanken!

Antworten
Bielicke

Alle neu erstellten Konten von ab 20.02.2022 sind Betrüger. Also schauen wann die Seiten erstellt wurden. Einfach oder!

Antworten

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