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Floskeln in Stellenanzeigen: Diese Phrasen nerven Bewerber am meisten

Eine gute Sprache zahlt auf eine erfolgreiche Stellenanzeige ein. Viel zu oft finden Jobsuchende jedoch Floskeln, Phrasen und Bullshit-Bingo darin. Eine Untersuchung hat die nervigsten Formulierungen identifiziert.

2 Min. Lesezeit
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Nervige Floskeln in Stellenanzeigen stoßen Bewerber ab. (Foto: Fizkes-Shutterstock)

Bist du Alleskönner, Teamplayer und hast eine Hands-on-Mentalität? Oder fühlst du dich von derartigen Bezeichnungen einfach nur abgestoßen? Wenn du zu Letzteren zählst, bist du in guter Gesellschaft. Solche Floskeln gehören laut einer Befragung von Preply zu den nervigsten Worthülsen in Stellenanzeigen. Insgesamt 15 dieser Phrasen hat die Online-Sprachlern-Plattform jetzt zusammengetragen.

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Nervige Floskeln in Stellenanzeigen

„Work hard, play hard“ gehört der Umfrage nach zu den nervigsten Floskeln. 32 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer empfinden diesen Ausdruck als besonders überstrapaziert und möchten ihn nicht mehr in einer Stellenanzeige lesen. Besonders in der Altersgruppe zwischen 45 und 54 Jahren kommt die Floskel besonders schlecht an: 48 Prozent der Befragten stören sich erheblich daran.

Eine deutlich häufigere Bezeichnung in Stellenanzeigen ist der Obstkorb. Kaum eine Jobanzeige kommt noch ohne ihn aus. Dabei handelt es sich um einen Benefit, der in den Augen vieler Jobsuchenden keiner mehr sein sollte. Immerhin 22 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mit den kostenlosen Früchten in der Beschreibung einer Stellenanzeige nur wenig anfangen. Das sehen alle Altersklassen von 16 bis 55 Jahren so.

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Neben nervigen Floskeln hat die Untersuchung auch Formulierungen identifiziert, unter denen sich viele Menschen schlichtweg nichts vorstellen können. „In Stellenanzeigen wimmelt es oft nur so von Fachjargon, vagen Beschreibungen und Begrifflichkeiten. Diese Unklarheiten können bei so manch einem Bewerber Fragezeichen hervorrufen“, heißt es dazu in der Mitteilung. Die am häufigsten Gewählte: Hands-on-Mentalität.

Die Phrase steht für bereitwilliges Anpacken. Im Kontext einer Stellenausschreibung wird also eine Person gesucht, die Eigeninitiative zeigt. Für Menschen, die kaum bis wenig Englisch verstehen, ist das offenbar nicht so einfach einzuordnen. Die Umfrage zeigt, dass der Begriff nicht jedem geläufig ist. Vor allem bei den Altersgruppen der 45- bis über 55-Jährigen wirft der Begriff erhebliche Fragen auf: Ein Drittel kennt ihn nicht.

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Stellenanzeigen: Weniger Phrasen, mehr Infos

Weniger Phrasen, mehr Infos. Das wünschen sich Berufstätige in Stellenausschreibungen. Zu dem Ergebnis kommt auch die Jobplattform meinestadt.de. Eine Umfrage zeigt, welche Formulierungen echte Bewerbungskiller sind. Mit 58,1 Prozent sehen die Befragten in „großem Gestaltungsspielraum“ eine inhaltsleere Floskel. 57,7 Prozent im „dynamisch wachsenden Arbeitsumfeld“. 56,6 Prozent in „flache Hierarchien“.

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