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Frances Haugen: Whistleblowerin erhebt Vorwürfe gegen Facebook

Mit Hilfe der Börsenaufsicht geht Frances Haugen gegen ihren früheren Arbeitgeber Facebook vor. Der Vorwurf der Whistleblowerin: Facebook soll Investoren getäuscht haben.

Von Hannah Klaiber
1 Min. Lesezeit
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Frances Haugen erhebt Anschuldigungen gegen Facebook (Screenshot: t3n / Youtube)

Wie The Washington Post berichtet, wirft Frances Haugen Facebook, jetzt Meta, vor, „wesentliche Falschdarstellungen und Auslassungen in Erklärungen gegenüber Investoren“ über seine Bemühungen gemacht zu haben, die Verbreitung von Falschnachrichten zu Themen wie dem Klimawandel oder Covid-19 einzudämmen. Das soll aus mehreren Beschwerden vorgehen, die Haugen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat.

Klimalügen grassieren weiter auf Facebook

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Falschinformationen von Klimawandel-Leugnern sind laut einer Studie von Stop Funding Heat vom Mai 2021 auf Facebook weit verbreitet. Die Bemühungen von Facebook, die Verbreitung dieser Desinformationen und irreführende Inhalte rund um den Klimawandel und Covid-19 einzuschränken, scheinen auch weiterhin zu scheitern. Denn wie Frances Haugen ihren ehemaligen Arbeitgeber in einer Beschwerde beschuldigt, sollen Klimalügen auf Facebook auch weiterhin verfügbar sein – und das „an prominenter Stelle“.

Ein/e Mitarbeiter:in hat der Washington Post zufolge angegeben, nach dem Begriff „Klimawandel“ gesucht zu haben und bekam daraufhin ein Video als zweites Suchergebnis angezeigt, das eine Desinformation zum Klimawandel enthält. Das mutmaßliche Video soll 6,6 Millionen Views generiert haben.

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Fehlinformationen zu Covid-19 ebenfalls ein Problem

Aus einer zweiten Beschwerde geht laut Washington Post hervor, dass die Versprechungen von Facebook-Managern, gegen schädliche Desinfomationen bezüglich Covid-19 vorzugehen, nicht mit ihren Bemühungen übereinstimmen. Dafür wird ein internes Dokument zitiert, das beweisen soll, dass Fehlinformationen im April 2020 sogar um 20 Prozent zugenommen haben. US-Präsident Joe Biden warf dem US-Konzern im Juli letzten Jahres vor, „Menschen mit Fehlinformationen über Covid-19 und Impfungen zu töten.“

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„Es gibt keine Einheitslösung“

„Wir haben mehr als zwei Milliarden Menschen auf zuverlässige Informationen der öffentlichen Gesundheit weitergeleitet und entfernen weiterhin falsche Behauptungen über Impfstoffe, Verschwörungstheorien und Fehlinformationen“, erklärte Meta-Sprecher Drew Pusateri in einer Erklärung, die per E-Mail an The Verge geschickt wurde. „Es gibt keine Einheitslösung, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stoppen, aber wir setzen uns dafür ein, neue Instrumente und Richtlinien zu entwickeln, um diese auch weiterhin zu bekämpfen.“

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