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Freispruch für Elon Musk: Dieses Argument überzeugte die Jury im Betrugsprozess

Elon Musk kündigte 2018 auf Twitter an, er wolle Tesla von der Börse nehmen. Anlegerinnen und Anleger klagten daraufhin, dass der Multimilliardär dadurch den Kurs manipuliert habe. Ein Gericht sprach den Tech-Tycoon jetzt frei.

1 Min. Lesezeit
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Tesla-Sammelklage: Freispruch für Elon Musk. (Foto: dpa)

Die Sammelklage gegen Elon Musk aufgrund irreführender Tweets ist gescheitert. Tesla-Anlegerinnen und -Anleger klagten, dass der CEO des Elektroautobauers den Aktienkurs des Unternehmens durch Meldungen auf dem Kurznachrichtendienst manipuliert hatte. Tatsächlich gab es 2018 erhebliche Kursschwankungen parallel zu einer Reihe von Tweets.

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Tesla-Sammelklage: Freispruch für Elon Musk

Laut den Klägerinnen und Klägern habe Elon Musk beispielsweise im August den Kurs manipuliert, in dem er twitterte, dass er Tesla von der Börse nehmen wolle: „Ich erwäge, Tesla bei 420 US-Dollar zu privatisieren. Die Finanzierung ist gesichert“, twitterte er damals bei einem gegenwärtigen Kurs von 344 US-Dollar. Kurz darauf stieg der Kurs um satte 19 Prozent.

Elon Musk machte die Ankündigung jedoch nicht wahr. Medienberichten zufolge wäre die Finanzierung keinesfalls gesichert gewesen. Mutmaßlich habe der Tesla-Chef lediglich Shortseller schaden wollen. Ein Klägeranwalt sagte während des Prozesses mit Blick auf Elon Musk: „Wegen seiner Lügen haben normale Menschen Abermillionen von Dollar verloren.“

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Die Geschworenen kamen jedoch zu dem Schluss, dass die Klägerseite nicht hinreichend belegen konnte, dass der Multimilliardär für die Kursschwankungen allein verantwortlich sei. Die Jury folgte der Argumentation, er habe die Finanzierung nie als Fakt verkündet, sondern nur seine persönlichen Gedanken geäußert. Elon Musk konnte die Klage somit abwehren.

Der Tech-Tycoon lobte nach der Urteilsverkündung umgehend die „Weisheit des Volkes“ und erklärte gegenüber Pressevertreterinnen und Pressevertretern weiter: „Ich bin der Jury zutiefst dankbar, dass sie einstimmig meine Unschuld erkannt hat.“ Ganz so glimpflich kam er jedoch an anderer Stelle nicht aus der Nummer heraus.

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Aufgrund der Tweets hat Elon Musk sich nämlich zuvor bereits großen Ärger mit der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingehandelt. Infolgedessen musste er seinen Verwaltungsratssitz bei Tesla aufgeben, eine Strafe von 20 Millionen US-Dollar zahlen und sich potenziell kursrelevante Tweets zu Tesla fortan von einem Juristen genehmigen lassen.

Vom Niemand zum Tech-Milliardär: Elon Musks Leben in Bildern

Elon Musks Leben in Bildern Quelle: dpa
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Hel

Immer wieder lustig, wie so manche Hirnis sich manipulieren lassen und dann klagen, dass sie so doof waren… ;-)
Genauso der Rechtsverdreher: „Wegen seiner Lügen haben normale Menschen Abermillionen von Dollar verloren.“…
Hallooo, die Aktien sind um 19% gestiegen!
Die Einzigen, die ´was verloren haben, sind die, die auf fallende TeslaAktien gesetzt haben und das sind definitiv keine „normale Menschen“, sondern Zocker und die haben´s verdient.

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