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Test

Sound Slayer: Wir haben die sonderbaren Gaming-Kopfhörer für die Schultern ausprobiert

Ihr wollt mal wieder ein paar Stunden gamen, habt aber keine Lust auf den Druck der Kopfhörer auf den Ohren? Panasonic bietet eine Alternative – wir wissen nur noch nicht genau, für wen.

4 Min.
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Der Sound Slayer wird um die Schultern gelegt. (Foto: t3n)

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Sicher, man kennt das: Nach einigen Stunden tut so ein Gaming-Headset einfach weh auf den Ohren. Zumal einige empfindlichere Ohren haben als andere – oder durch Verletzungen oder Einschränkungen sowieso keine Over-Ear-Kopfhörer tragen können.

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Kurzum: Es kann etliche Gründe geben, beim Gamen keine Kopfhörer tragen zu wollen. Alternativen sind, den Sound einfach über die Boxen des Fernsehers, Monitors oder über die PC-Lautsprecher abzuspielen. Oder ihr greift zu einem Preis von 299 Euro zum Sound Slayer SC-GNW10E von Panasonic und legt euch die Kopfhörer fortan über die Schultern.

Sound Slayer: Name cringe, Konzept ungewohnt

Was also ist der Sound Slayer? Zunächst einmal ein weiteres Gaming-Zubehör, das mit einem eher absurden Namen daherkommt. Über die Ästhetik von solchen Gaming-Produkten haben wir schon ausgiebig geschrieben.

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Vor allem aber ist es ein „Wireless Neck Speaker System“, das sich speziell an Gamer wendet. Ihr legt es euch um den Nacken, schließt es an euren PC oder die Konsole (Nintendo Switch, Playstation und Xbox) an und hört den Sound des Spiels über die vier Boxen, die in dem System verbaut sind. Ihr könnt aus verschiedenen Modi wählen: Rollenspiel, Ego-Shooter und Sprachmodus. Ebenso könnt ihr über eine App eure eigene Soundmischung erstellen.

Über die Bedienelemente könnt ihr Soundmodi wechseln, das Mikro stummstellen und den Kopfhörer an- und ausstellen. (Foto: t3n)

Der Anschluss erfolgt über einen mitgelieferten Funksender. Das System wird nämlich über WLAN angesteuert und nicht über Bluetooth – die ältere Version ist noch kabelgebunden und deutlich günstiger*. Darum ist es nicht geeignet für das Spielen unterwegs. Das solltet ihr aber sowieso nicht in Erwägung ziehen, denn es würde eure Umgebung stören. Dazu später mehr.

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So macht sich der Sound Slayer in der Praxis

Die Einrichtung des Kopfhörers – oder Schulterhörers? – ist recht einfach: Mit dem Funksender wählt ihr am PC oder Mac den Sound Slayer im Ton-Menü an und schon kann es losgehen. Auch auf der Playstation 5 und Nintendo Switch haben wir den Kopfhörer getestet. Der Anschluss geht reibungslos, wenn ihr den Funksender per USB angeschlossen habt. Der Akku hält etwa neun Stunden – ordentlich.

Gaming-Zubehör, das auch im Arbeitszimmer nicht auffällt Quelle: t3n

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Wichtig dabei: Die Nintendo Switch kann nur im gedockten Modus genutzt werden. Mobil funktioniert der Sound Slayer nicht. Es empfiehlt sich außerdem, die Lautstärke eurer Konsole oder des PCs im jeweiligen Menü auf Maximum zu stellen. Denn am Sound Slayer selbst regelt ihr die Lautstärke über ein kleines Rad. Ist die Ausgangsquelle aber zu leise gestellt, hört ihr den Sound kaum.

Über ein Rad stellt ihr die Lautstärke ein. (Foto: t3n)

Überhaupt, der Sound: freilich das Wichtigste an einem solchen System. Und der ist … OK?

Wir haben den Kopfhörer mit Final Fantasy 7 Rebirth und Resident Evil 4 Remake getestet. Bei Final Fantasy fällt deutlich auf, dass der Sound Slayer eher ziemlich dünnen Sound bietet, wenn es um das Abspielen von Musik geht. Der orchestrale Soundtrack des Spiels kommt nicht wirklich rüber. Sowohl Höhen als auch Tiefen gehen eher verloren. Zumal der Sound Slayer selbst in der maximalen Lautstärke nicht mit einem guten Kopfhörer mithalten kann.

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Beim Remake von Resident Evil 4 hingegen kann der Sound Slayer besser überzeugen. Durch 3D-Sound können direktionale Klänge gut wahrgenommen werden. Ihr hört also deutlich, wo die Zombies gerade herkommen oder von wo das Schussgeräusch kommt. Hier hat uns der Sound Slayer durchaus gefallen – wohlgemerkt nur in einem Szenario, in dem wir keine Kopfhörer tragen können oder wollen.

Für wen ist der Sound Slayer also?

Der Sound Slayer ist definitiv nicht für Menschen, die den besten Sound erleben wollen. Das kann freilich nur ein Kopfhörer, der an euren Ohren anliegt. Oder eine sehr teure Sound-Anlage.

Er ist auch nicht für Menschen, die Musik hören wollen. Der Sound Slayer ist aufs Gaming ausgelegt und sollte auch nur dafür verwendet werden.

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Denn ebenso zeigt er keine gute Performance, wenn es um das eingebaute Mikrofon geht. In einem Zoom-Meeting haben wir den Sound Slayer benutzt, um mit Kolleg:innen zu sprechen und dieses Feedback bekommen: „Du klingst wie ein Kofferradio auf einer windigen Wiese“. Auch für das Online-Gaming ist also eher ein herkömmlicher Kopfhörer zu empfehlen.

Aber: Wer keine Kopfhörer tragen möchte und keine gute Anlage hat, kann mit dem Sound Slayer durchaus seine Freude haben. Der ersetzt die Surround-Anlage und ist dabei nicht so laut wie etwa der Lautsprecher eines Fernsehers. Es kann aber dennoch sein, dass ihr mit dem Sound Slayer Menschen in eurer Umgebung stören werdet. Besonders, wenn ihr den Sound ordentlich aufdreht.

Der Preis hat sich gewaschen: Knapp 300 Euro will Panasonic für den Sound Slayer. (Foto: t3n)

Ein wenig lässt uns der Sound Slayer also mit Fragen zurück. Zwar hat uns der Sound bei einem Resident Evil 4 Remake durchaus überzeugt – aber das geht bei 300 Euro deutlich besser. Zum Beispiel mit dem neuen Pulse Elite Wireless Headset von Sony, das „nur“ 150 Euro kostet. Wer aber unbedingt einen Kopfhörer für die Schultern sucht und das nötige Kleingeld hat, dem sei der Sound Slayer durchaus empfohlen.

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Pro:

  • Guter 3D-Sound, der die Verortung von Klängen ermöglicht.
  • Sehr angenehm zu tragen – auch nach Stunden noch.
  • Man hört seine Umgebung, weil keine Kopfhörer auf den Ohren sind.
  • Einfache Bedienung.

Contra:

  • Nicht gerade günstig.
  • Musik, auch in Videospielen, eher dünn.
  • Die Umgebung hört mit.
  • Mikrofon-Sound im Test eher dürftig

Das dümmste Gaming-Zubehör aller Zeiten:

Das dümmste Gaming-Zubehör aller Zeiten Quelle:

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