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Porträt

„Ich lerne Tag für Tag dazu“ – Georg Griesemann von Clinomic

Was brauchst du, um gut arbeiten zu können? Für Georg Griesemann von Clinomic geht es nicht ohne Apple-Produkte und Ownership. Was außerdem nicht fehlen darf, erzählt er im Rahmen unserer „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie.

3 Min.
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Heute zu Gast: Georg Griesemann. (Foto: Clinomic)

Georg Griesemann ist CEO des Medtech-Startups Clinomic. Er lebt nach dem Credo: „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Neben seinem BWL-Studium hat er mit Sportwissenschaft seine zwei Talente zum Beruf gemacht. Mit Clinomic will er das Gesundheitswesen mit einem auf Künstlicher Intelligenz basierenden Assistenz- und Telemedizinsystem verändern. In der „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie verrät er, was er für einen erfolgreichen Arbeitstag braucht.

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5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann: Georg Griesemann von Clinomic

Apple-Ökosystem: Auch wenn ich fast zwei Jahrzehnte mit einem Windows-Rechner unterwegs war, bin ich jetzt ein eingefleischter Fan der Apple-Produkte fürs Business. Hauptgrund ist die gute „seamless“ Integration von iPhone, MacBook und AirPods. In Kombination mit Cloud-basierten Diensten habe ich überall mein mobiles Büro und kann überall arbeiten und auf alle Daten und Programme zugreifen. Anders übrigens als unsere Data Solutions bei Clinomic, die immer „on premise“ laufen und ein Krankenhaussystem nicht verlassen.

Teamwork: Ohne die richtigen Leute an meiner Seite geht es nicht. Meine Hauptaufgabe als CEO ist es, die richtige Qualität und Quantität an Mitarbeitenden zu finden, sie zu führen und zu entwickeln – optimalerweise mit dem Ziel, dass sie selbst in die Lage gebracht werden, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Dazu gehört auch zu lernen, sich selbst zu führen, zu strukturieren und zu disziplinieren. Als Business Guy ergänze ich das Gründer-Duo mit Mediziner-Background und bringe bewusst meine Erfahrungen aus der Unternehmensführung mit ein. Extrem hilfreich ist aber die enge Zusammenarbeit mit den beiden und allen anderen im Team, die die medizinische Expertise mitbringen, damit ich auch auf der Seite verstehe, welchen Bedarf an Digitalisierung und Technologisierung es in den Krankenhäusern gibt. In einen OP stellen kann man mich sicher nie, aber ich lerne Tag für Tag dazu!

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Ownership: Als Geschäftsfürher liebe ich die unternehmerische Freiheit, den Entscheidungsfreiraum, aber auch die Verantwortung, die damit einhergeht. Das funktioniert aber nur, wenn man ganzheitlich auch die Verantwortung für ein Projekt, für einen Prozess oder eine Abteilung übernimmt. Dies ist auch eine Erwartungshaltung an meine Mitarbeitenden und ein Grundprinzip, das ich immer predige beziehungsweise klar hinterfrage. Viel zu oft habe ich erlebt, dass sich jemand für ein Projekt als verantwortlich zeichnet, aber dann am Ende größere Herausforderungen wegdelegiert. Own it or leave it!

Moleskine-Heft und Schneider „Slider Rave“-Kulis: Ich habe mir sagen lassen, dass manche Ärztinnen und Ärzte zum Start in der Klinik ein paar Kulis in die Hand gedrückt bekommen und es dann heißt: „Das sind jetzt deine wichtigsten Arbeitsgeräte!“. In Zeiten fortschreitender Digitalisierung und der angespannten Versorgungslage – wenig Personal, wenig Zeit – auf den Stationen sicher ein Graus. Aber ich als Nicht-Mediziner kann mir solche analogen Tools noch als gewissen Luxus leisten. Ich habe diverse digitale Tools für Notizen und Mitschriften ausprobiert von OneNote über Apple Notes und so weiter – hat alles nicht richtig funktioniert, wenn man im Meeting oder in Calls und Konferenzen auf einer Tastatur rumtippt. Deswegen habe ich immer ein Moleskine-Heft und einen Schneider „Slider Rave“-Kuli dabei.

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Sportklamotten: Ich musste seit der fünften Klasse Latein lernen und der Spruch „Mens sana in corpore sano“ – zu Deutsch „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ – ist mir da früh eingebläut worden. Wenigstens hat das indirekt mit mir räsoniert, denn tatsächlich war ich sportlich sehr aktiv, mal mehr und mal weniger wettbewerbsmäßig. Inzwischen sind es eher die „Business-kompatiblen“ Sportarten, die man entweder alleine oder im Studio ausüben kann. Die gepackte Tasche mit Sportsachen ist immer im Auto und ich schaffe es drei- bis viermal die Woche, mich sportlich zu betätigen.

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