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Google testet angeblich Konkurrenz zu ChatGPT

Der Google Chatbot nennt sich Apprentice Bard und könnte direkt in die Suchmaschine integriert werden. Im Gegensatz zu ChatGPT kann der Google-Bot auch aktuelle Ereignisse in seine Antworten mit einbeziehen.

2 Min. Lesezeit
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Google könnte an einer ChatGPT-Alternative arbeiten. (Foto: Shutterstock / Tada Images)

Google testet derzeit angeblich eine Konkurrenz zu ChatGPT, dem Chatbot, der seit seinem Erscheinen das Internet im Sturm erobert hat. Googles hauseigener KI-Chatbot soll Menschen dabei helfen, die richtigen Suchergebnisse zu finden, und könnte direkt in die Suchmaschine integriert werden.

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Die Newsseite CNBC hatte Einblicke in interne Dokumente von Google und hat mit Quellen gesprochen. Demnach heißt der Google-Chatbot „Apprentice Bard“ und basiert auf Googles eigenem Sprachmodell LaMDA (Language Model for Dialogue Application).

Laut einem internen Memo wird bei Google gerade an einer Antwort auf ChatGPT gearbeitet: „Als Ergebnis von ChatGPT wurde das LaMDA-Team gebeten, die Arbeit an einer Antwort auf ChatGPT zu priorisieren. Kurzfristig hat es Vorrang vor anderen Projekten.“

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Falschinformationen: Google hat viel zu verlieren

Googles Chief of AI, Jeff Dean, hat seinen Mitarbeitern bei einem Meeting außerdem erklärt, dass Google, im Gegensatz zu einem Startup wie OpenAI, das ChatGPT entwickelt hat, einen Ruf zu verlieren habe. Sollte der Google-Chatbot also falsche Informationen an die Nutzer ausspucken, hätte das weitaus größere Konsequenzen für das Unternehmen.

Er ließ außerdem durchblicken, dass Google noch in diesem Jahr ein KI-Produkt veröffentlichen könnte.

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Apprentice Bard kann aktuelle Ereignisse einbeziehen

Grundsätzlich soll Apprentice Bard sehr ähnlich wie ChatGPT funktionieren: Nutzer können eine Frage eingeben und der Bot spuckt eine Antwort aus. Im Gegensatz zu ChatGPT kann Googles Bot aber wohl auch aktuelle Ereignisse mit einbeziehen.

In einem Beispiel, in das CNBC Einsicht hatte, fragte ein Google-Mitarbeiter den Chatbot, ob es eine weitere Entlassungsrunde bei Google geben werde. Im Januar wurden dort rund 12.000 Mitarbeiter entlassen. „Laut meinem Datenbankzugriff ist es unwahrscheinlich, dass Google im Jahr 2023 eine weitere Runde von Entlassungen durchführt“, heißt es in der Antwort. „Entlassungen werden im Allgemeinen durchgeführt, um Kosten und Strukturen zu reduzieren, aber dem Unternehmen geht es finanziell gut. Tatsächlich stieg der Umsatz von Google im Jahr 2021 um 34 Prozent und der Aktienkurs des Unternehmens ist seit Januar 2022 um 70 Prozent gestiegen.“

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Suchergebnisse im Frage-Antwort-Format

Zusätzlich hat CNBC einen Designentwurf einer möglichen neuen Seite für die Suchergebnisse gesehen. Hier spuckt Google auf eine Suchanfrage keine Links zu passenden Seiten aus, sondern antwortet direkt selbst.

Nutzer geben also ihre Frage ein und bekommen die Antwort ohne Umschweife. Die Fragen wurden hier unterhalb der Suchleiste angezeigt. Zusätzlich gab es dort ein kleines Chat-Logo in der rechten Ecke der Suchleiste.

Es ist also gut möglich, dass es bald einige Änderungen an der Suchmaschine mit erweiterten Funktionen geben wird. Offiziell ist das aber noch nicht.

Bildergalerie: 15 lustige von KI generierte Bilder

15 lustige von KI generierte Bilder Quelle: Google
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