Anzeige
Anzeige
Listicle

Konkurrenz für ChatGPT: Diese Anbieter wollen OpenAI vom Thron stoßen

Nach dem enormen Erfolg von ChatGPT soll jetzt auch Baidu an einem KI-Chatbot arbeiten. Der chinesische Suchmaschinenbetreiber ist aber nicht das einzige Unternehmen, das OpenAI künftig die Stirn bieten will.

3 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige
Der Chatbot von OpenAI bekommt bald viel Konkurrenz. (Grafik: Stable Diffusion / t3n)

Eine ChatGPT-Alternative aus China? Laut dem Nachrichtenportal Bloomberg plant das der Suchmaschinenbetreiber Baidu.

Anzeige
Anzeige

Wie ein Insider berichtet, will das chinesische Unternehmen seine Suchfunktion im März 2023 um einen KI-Chatbot erweitern. Es wäre nicht die erste ChatGPT-Konkurrenz: Wir zeigen euch, welche Unternehmen derzeit an ähnlichen Projekten arbeiten.

Soll künftig Quellen zitieren: Sparrow von Deepmind

Bei der britischen Alphabet-Tochter Deepmind steht eine KI-Anwendung namens Sparrow in den Startlöchern. Die soll laut Deepmind „mit einem Benutzer sprechen, Fragen beantworten und das Internet mit Google durchsuchen, wenn es hilfreich ist“.

Anzeige
Anzeige

Bis zum tatsächlichen Release wird es aber noch dauern, so Deepmind-Sicherheitsforscher Geoffrey Irving im September 2022. „Wir haben das System nicht eingesetzt, weil wir glauben, dass es eine Menge Vorurteile und Fehler anderer Art hat“, sagte er damals.

Laut CEO Demis Hassabis wird im Laufe des Jahres 2023 ein geschlossener Beta-Test stattfinden.

Anzeige
Anzeige

Sparrow setzt bei einigen Funktionen auf bestärkendes Lernen (reinforcement learning), als Trainingsbasis dienen dafür Eingaben von menschlichen Proband:innen. So soll die KI-Anwendung künftig beispielsweise verschiedene Quellen zitieren können – ein Feature, das bei ChatGPT bisher fehlt.

ChatGPT – aber mit Regeln: Claude von Antrophic

An der Spitze des KI-Startups Antrophic sitzt ein Mann, der selbst schon einmal hinter die Kulissen der ChatGPT-Schmiede geblickt hat: CEO Dario Amodei war einst Vize-Forschungschef bei OpenAI.

Anzeige
Anzeige

Bei Antrophic arbeitet er mit seinem Team am Chatbot Claude, der sich an bestimmte Regeln halten muss. Diese Regeln sollen von Anfang an verhindern, dass die KI-Anwendung potenziell gefährliche Inhalte ausspuckt. Bei ChatGPT fallen solche Inhalte dagegen an – und werden laut einer Recherche der New York Times von extrem schlecht bezahlten Arbeiter:innen in Kenia aussortiert.

Das Tool von Antrophic befindet sich derzeit noch in einer geschlossenen Beta-Phase, erste Reviews von Tester:innen sind aber bereits im Netz zu finden.

Character AI: Gespräche mit Napoleon oder der Queen

Ähnlich wie Dario Amadei haben auch die Gründer des nächsten KI-Startups einen großen Tech-Konzern hinter sich gelassen, um ihr eigenes Tool zu entwickeln: Noam Shazeer und Daniel De Freitas haben mit Wissen aus der Entwicklung von Googles LaMDA ein eigenes Startup gegründet.

Anzeige
Anzeige

Er habe ein Produkt bauen wollen, „das Millionen und Milliarden von Menschen helfen kann“, so  Shazeer gegenüber der Washington Post. „Besonders im Zeitalter von COVID gibt es Millionen von Menschen, die sich isoliert oder einsam fühlen oder jemanden zum Reden brauchen.“ Die Lösung: Character AI.

Das Tool bietet Nutzer:innen kostenfrei die Möglichkeit, mit historischen Persönlichkeiten, fiktiven Figuren und Promis zu chatten. Verglichen mit ChatGPT ist der Use-Case von Character AI damit derzeit noch relativ eingeschränkt und vor allem auf Unterhaltung ausgelegt – die Dialoge, die das Tool ausspuckt, sind aber durchaus überzeugend.

Gleiche Grundlage wie ChatGPT: Googles Lambda

Zu guter Letzt wäre da noch die KI-Anwendung, an der Shazeer und De Freitas einst mitgearbeitet haben: Googles LaMDA. Der Chatbot hatte im letzten Jahr vor allem für Aufmerksamkeit gesorgt, weil ein ehemaliger Google-Entwickler ihm nach langen Konversationen ein Bewusstsein zugeschrieben hatte – und gilt abseits dieser Debatte als große ChatGPT-Konkurrenz.

Anzeige
Anzeige

Beide KI-Anwendungen basieren auf der gleichen Netzwerkarchitektur (Googles Transformer) und wurden darauf trainiert, Dialoge zu führen.

Der Erfolg von ChatGPT dürfte Google unter Druck setzen, Mitte Januar 2023 soll das Unternehmen die ausgeschiedenen Gründer Larry Page und Sergey Brin reaktiviert haben, um mit ihnen die KI-Strategie zu überarbeiten. Gegenüber der New York Times hieß es daraufhin vom Unternehmen, man teste die hauseigene KI-Technologie weiterhin – und freue sich darauf, „bald mehr Erfahrungen extern zu teilen“.

Dall-E malt unsere Headlines Quelle: DALL·E
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige