Deepmind

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Im Jahr 2010 gründeten Shane Legg, Demis Hassabis und Mustafa Suleyman das Startup Deepmind in Großbritannien. Das Unternehmen spezialisiert sich auf die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz, die anders als andere KI über eine Art Kurzzeitgedächtnis verfügen soll. Im Jahr 2014 wurde das junge Startup von Google übernommen, nachdem auch Facebook Interesse am Unternehmen angemeldet hatte. Zu den bekanntesten Geldgebern von Deepmind zählen Elon Musk, der Paypal-Gründer Peter Thiel sowie Li Ka-shing, einer der mächtigsten Unternehmer Asiens.

Echtzeitstrategie und Egoshooter – Deepmind im E-Sport

Das Unternehmen nutzt seine künstliche Intelligenz in verschiedenen Feldern. Mit Alpha-Go entwickelte das Unternehmen ein Programm, das das Brettspiel Go wie kein anderes beherrschte. 2017 besiegte es sogar den wohl weltbesten Spieler Ke Jie im strategischen Brettspiel. Im Jahr 2019 stellte Deepmind Alphastar vor. Das Programm ist in der Lage, professionelle menschliche Spieler im Echtzeit-Strategiespiel Starcraft II zu besiegen. Auch in anderen Genres wie dem des Egoshooters wird bereits mit künstlicher Intelligenz experimentiert. So wurde bei Deepmind neben Alpha-Go und Alphastar eine KI programmiert, die im Shooter Quake III menschlichen Spielern das Wasser reichen kann. Ein wichtiges Feature der von Deepmind entwickelten KI ist die Fähigkeit, eigenständig zu lernen. So kann die KI nicht nur menschliche Spieler imitieren, sondern sich auch eigenständig die Regeln eines Spiels beibringen.

Deepmind als Unterstützung in der Medizin

In Großbritannien arbeitet Deepmind seit 2016 offiziell mit der Gesundheitsbehörde National Health Service zusammen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist eine verbesserte Überwachung von Menschen mit erhöhtem Risiko für Nierenversagen. Durchgeführt wird die Überwachung von einer App namens Streams. Die Anwendung informiert Ärzte über akute Fälle von Nierenversagen. Dazu werden die Daten der Blutuntersuchungen von Patienten direkt an die App weitergegeben und schließlich an den Arzt weitergeleitet. In der Medizin jedoch steckt der Einsatz von künstlicher Intelligenz noch in den Kinderschuhen. Die App Streams beispielsweise funktioniert noch gänzlich ohne KI. Ein weiterer Bereich, in dem Deepmind eingesetzt wird, ist die Augenmedizin. So kann ein mithilfe von Deepmind entwickeltes Programm bereits eigenständig Augenkrankheiten erkennen. Die von Deepmind zur Verfügung gestellte KI soll jedoch lediglich als Unterstützung für Ärzte dienen. 

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