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„World of Tanks“: Größter Publisher zieht sich aus Belarus zurück – und Russland

Wargaming, das Entwicklerstudio hinter Online-Militärspielen wie „World of Tanks“, schließt seine Heimat-Dependance und alle anderen Standorte in Weißrussland und Russland.

1 Min.
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Im Zugpferd von Wargaming, „World of Tanks“, lenkt man Panzerverbände in einem Zweiter-Weltkrieg-Szenario. (Bild: Wargaming.net)

Außerdem zieht Wargaming.net sich in diesen Regionen aus dem Geschäft zurück und übergibt es einem anderen Publisher, heißt es in einer Mitteilung auf Linkedin. Auf der anderen Seite stellt das Unternehmen weitere Hilfen für die ukrainischen Mitarbeiter und Hilfsorganisationen bereit.

Weißrussisches Unternehmen zieht die Notbremse

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Ursprünglich stammt Wargaming aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Seit längerem sitzt das Unternehmen zwar offiziell in Nikosia auf Zypern, es unterhielt aber bis dato ein großes Studio im ehemaligen Stammsitz. Nach der russischen Invasion in der Ukraine, die von allerlei Völker- und Menschenrechtsverletzungen begleitet wird, hat das Unternehmen nun beschlossen, den Standort in Minsk zu schließen. Die Angestellten sollen schockiert und „in Trance“ sein. Doch Wargaming geht noch einen Schritt weiter.

„World of Tanks“ in Russland an Fremdstudio übergeben

Mit Wirkung zum 31. März will die Entwicklerschmiede den Betrieb ihrer Spiele in Russland und Weißrussland an Lesta Studios übergeben. Das heißt, „World of Tanks“, das in Russland beliebte Kriegsspiel und Zugpferd von Wargaming, wird vor Ort demnächst von Lesta betrieben. In der Erklärung auf Linkedin heißt es: „Das Unternehmen wird weder heute noch in Zukunft von diesem Prozess profitieren. Im Gegenteil, wir erwarten, dass wir als direkte Folge erhebliche Verluste erleiden werden.“ Damit hat sich Wargaming nicht nur aus seinem Heimathafen, sondern auch einer Kernregion verabschiedet.

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Wargaming hilft in der Ukraine

Das Studio unterhält in Kiew einen weiteren Standort, an dem über 500 Menschen arbeiten. Es positionierte sich schon in der Vergangenheit deutlich, indem es etwa den Kreativdirektor Sergey Burkatovski feuerte, nachdem dieser zuvor die russische Invasion in der Ukraine begrüßt hatte. Zudem spendete Wargaming eine Million US-Dollar an das ukrainische Rote Kreuz und erklärte, man werde allen Kollegen in dem kriegsgeschüttelten Land helfen. Darunter fallen laut Unternehmen alternative Unterkünfte, vorzeitige Gehaltszahlungen, zusätzliche Mittel für Reisen und Umzüge. „Wir helfen den Familien unserer Mitarbeiter bei der Reise in die Nachbarländer und organisieren Unterkünfte für sie“, bestätigte Wargaming.

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