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„Hey Siri“ zu kompliziert? Apple will Assistentin bald nur per „Siri“ aktivieren lassen

Apple soll an einer Änderung des Triggerworts für seine Assistentin Siri arbeiten. Schon bald könnte man Siri statt mit dem Zuruf „Hey Siri“ einfach per „Siri“ aktivieren. Was sich leicht anhört, ist keine einfache Änderung und erfordert jede Menge KI-Training.

2 Min. Lesezeit
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Triggerwort: Macht Apple aus „Hey Siri“ bald nur „Siri“. (Foto: Tada Images/Shutterstock)

Dass Apple da bisher noch nicht drauf gekommen ist, könnte man sich fragen. Ein einzelnes Wort als Aktivierungsbefehl ist doch viel einfacher zu rufen als der Doppelwort-Befehl „Hey Siri“.

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Sprachassistenz: Apple hängt mit Siri hinterher

Tatsächlich hat Amazon es schon geschafft, dass Nutzer:innen Alexa auch ohne den Befehlszusatz „Hey“ aktivieren können. Gleiches war auch bei Microsofts Cortana möglich, bevor sie eingestellt wurde. Bei Google braucht man „Hey Google“ oder „OK Google“ immerhin nicht vor jedem neuen Befehl neu zu sagen.

Aber natürlich hat es einen Grund, warum Apple bisher zwei Triggerwörter statt nur eines nutzt: Es ist einfacher. Eine aus zwei Wörtern bestehende Triggerphase erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Software auf eine entsprechende Anfrage auch wirklich antwortet.

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Siri: Kurzes Triggerwort kommt 2023 oder 2024

Wie der Technikjournalist Mark Gurman bei Bloomberg berichtet, macht Apple aus „Hey Siri“ dennoch bald „Siri“. Demnach soll der Konzern seit mehreren Monaten daran arbeiten, den Aktivierungsbefehl für seine Sprachassistentin zu verkürzen. Die Änderung könnte entweder 2023 oder 2024 aktiv werden.

Für die nach außen einfach wirkende Änderung sei eine „erhebliche Menge an KI-Training und zugrunde liegender Programmierarbeiten“ notwendig. Gurman zufolge soll die kürzere Aktivierungsmethode innerhalb des Konzerns mit Angestellten getestet worden sein – als Grundlage für das Training der KI.

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Dadurch soll sichergestellt werden, dass Siri die kürzere Phrase auch in verschiedenen Akzenten und Dialekten versteht. Offenbar eine große Herausforderung für das System.

Apple will Siri tiefer in Drittanbieter-Apps integrieren

Apple arbeitet aber darüber hinaus an weiteren Änderungen. So soll die Sprachassistentin tiefer in die Apps anderer Unternehmen und Dienste integriert werden. Zudem soll Siri Nutzer:innen künftig besser verstehen und korrekt auf die Anweisungen reagieren.

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Schau dir jetzt Apples größte Produktflops in unserer Bildergalerie an Quelle: (Foto: Shutterstock/Drop of Light)

Gurman hat derweil noch einen anderen Vorschlag an Apple für Siri-Änderungen. So könnte Apple es Nutzer:innen doch einmal erlauben, festzulegen, in welchem ihrer Geräte – iPhone, iPad oder Homepod – sie Siri aktivieren wollen.

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Ulrich

Erhöht das nicht gleichzeitig auch die „versehentlich“ mitgeschnittenen Gesprächsfetzen? Wenn der Sprachassistent nun schon bei einem einzelnen Wort „offiziell“ anfangen soll, das folgende Gespräch zu analysieren, dann „muss“ er ja fast zwangsläufig bei jedem Gespräch, das auch mitten in einem Satz das Triggerwort (oder ein ähnlich klingendes Wort) enthält, den Rest des Satzes schon als Befehl erachten.

Datenschutzrechtlich ist dieser Albtraum ja noch schlimmer!

P.S.: Die in Anführungszeichen geschriebenen Wörter habe ich bewusst so hervorgehoben. Ich betrachte diese Situation jetzt mit aktivierter Paranoia. Andere Bedenken (bspw dass jeder Satz mitgehört werden muss, um das Triggerwort zu erkennen) wurden ja schon zerschlagen (die Trigger-Analyse erfolgt lokal, erst der eigentliche Befehl wird online ausgewertet). Mit diesen neuen „false positive“-Treffern erhöht sich die online auszuwertende Datenmenge enorm und ist (wieder mit aufgesetzter Paranoiamütze) mit Sicherheit der gewünschte Effekt dieser Änderung.

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