Anzeige
Anzeige
Fundstück
Artikel merken

Homeoffice im Lockdown: Ist dein Arbeitgeber vorbildlich? Dann gehört er auf diese Liste!

Trotz Corona müssen viele Berufstätige ins Büro. Eine Twitter-Nutzerin macht das fassungslos. Sie will Unternehmen anhand von Positivbeispielen überzeugen, das zu ändern. Ihr Aufruf geht viral.

2 Min. Lesezeit
Anzeige
Anzeige
Homeoffice-Vorurteile trotz Lockdown weit verbreitet. (Foto: Shutterstock-EvGavrilov)

Laura-Sophie Dornheim beobachtet die Infektionslage mit großer Sorge. Den Lockdown unterstützt die Digitalexpertin. Man könnte sogar sagen, er geht ihr nicht weit genug. „Ich bin seit März im Homeoffice, jetzt wieder mit Kind zu Hause“, sagt sie gegenüber t3n. „Sämtliche private Kontakte sind verboten, aber wenn ich durch die Stadt laufe, sehe ich in so vielen Büros Leute, teils dicht an dicht. Das macht mich einfach wütend.“ Sie fordert: „Macht die Büros zu!“. Auf Twitter hat sie den gleichnamigen Hashtag gewählt: #MachtBuerosZu trendet und zählt laut Twitter-Trends bis dato mehr als 4.000 Tweets.

Homeoffice-Vorurteile trotz Lockdown

Homeoffice-Positivliste für Vorgesetzte. (Grafik: Shutterstock-EvGavrilov / Twitter-@Schwarzblond)

Anzeige
Anzeige

Da Dornheim konstruktiv an die Sache herangehen will, zählt sie zudem Positivbeispiele in einer Google-Tabelle auf – Unternehmen, die ihre Belegschaft ins Homeoffice geschickt und somit Verantwortung übernommen haben für eine möglichst geringe Infektionsrate. Sie hat ihre Follower aufgefordert, aus ihrem Berufsalltag zu berichten, um die Liste zu erweitern. Nur einen Tag später sind 300 Unternehmen aufgeführt. „Ich glaube, es braucht ganz dringend positive Beispiele, um die diversen Ausreden und Vorwände gegen Homeoffice zu entkräften“, so Dornheim. Vorurteile gäbe es vielerorts nämlich noch immer.

In der Liste führt sie Infos zur grundsätzlichen Frage, ob Homeoffice möglich ist, zum Hygienekonzept, ob Arbeitgeber eine Ausstattung fürs Homeoffice bereitstellen und zu guter Letzt: Bekommen Eltern besondere Unterstützung? Wichtig ist ihr, dass kein Unternehmen darin steht, das gegen den Infektionsschutz agiert. Anfangs habe sie offen über eine Negativliste nachgedacht, aber den Gedanken verworfen. „Ich habe als Privatperson nicht die Ressourcen, mich im Zweifelsfall mit den Hausjuristinnen und -juristen beleidigter Unternehmen rumzuschlagen und kann, anders als Journalistinnen und Journalisten, auch keinen Quellenschutz garantieren.“

Anzeige
Anzeige

Auch interessant: „Homeoffice, Präsenz oder Hybrid? So arbeiten die Dax-30 nach Corona weiter“

Laura-Sophie Dornheim sieht die Lage so: „Seit Beginn der Pandemie wird die Wirtschaft priorisiert, da ist bestimmt auch sehr viel Lobbymacht dahinter. Obwohl Kranke und Tote der Wirtschaft viel mehr schaden als geschlossene Läden und Büros.“ Noch, so sagt sie, versuche sie, alle neuen Einsendungen aufzunehmen, aber das Projekt explodiere förmlich. Wie lange sie die Tabelle noch pflegen kann, bleibt erst einmal offen. Eine konkrete Grenze mag sie jedoch nicht ziehen. „Ich hoffe einfach, dass es endlich genug Aufmerksamkeit für das Thema gibt, damit sich auch politisch etwas bewegt“, so Dornheim.

Anzeige
Anzeige
Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
12 Kommentare
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

'-'

Eine interessante Liste.
Arbeitgeber, trotz Lockdown und der problemlosen Möglichkeit von Home Office, handeln im Sinne der Wirtschaftlichkeit des eigenen Unternehmens und der Fürsorgepflicht gegenüber ihren Arbeitnehmern ungemein verantwortungslos.
Ich erlebe dies gerade selbst – Obwohl die Belegschaft im ersten Lockdown zähneknirschend ins Home Office geschickt wurde, passiert dies ab November 2020, bis heute!, nicht.
Keine Erklärung, nix dergleichen, unter ferner liefen bekannt, dass der Arbeitgeber der Meinung ist, im Home Office würde nicht gearbeitet werden.
Einige Arbeitgeber dürften sich alsbald auf die nächsten Arbeitnehmer Bewertungen freuen, denn solch ein Verhalten wird nicht ungesühnt bleiben. Zu Recht!

Ich checke schonmal die Liste nach neuen Arbeitgebern…

Antworten
Rolf Turboheizer

Eventuell hat dein Arbeitgeber auch bemerkt das im Homeoffice der Zugriff auf bestimmte Daten des Unternehmens nicht möglich ist. Sonst müste eben mal ein LKW voll Akten vor Dein Home-Büro gekarrt werden.Ich war lange Jahre Selbständig und als Geschäftsführer angestellt. Es gab eben bestimmte Daten die nicht im Computer landeten. Und das obwohl mein erster PC mit 9 Nadel Drucker mal ca. 20.000 DM gekostet hat.Ich habe leider sehr früh merken müssen das ein Computuer nicht der richtige Ort für Firmengeheimnisse ist. Hast Du da auch mal drüber nachgedacht?

Antworten
M.S.

Ich arbeite in der klinischen Forschung an einer Uniklinik. Wissenschaftliche Artikel kann ich prima von zuhause verfassen. Trotzdem zwingt uns unsere Professorin dazu, weiterhin ins Büro zu kommen und Messungen an Patienten durchzuführen, während alle anderen Abteilungen geschlossen haben. Schutzausrüstung bekommen wir auch nicht, meine FFP-2 Masken darf ich selbst zahlen. Ich bin langsam so verzweifelt, dass ich über die Kündigung nachdenke. Gerade als Ärztin sollte sie es besser wissen!

Antworten
Titus von Unhold

Ist bestimmt ’ne Schwindelärztin! :D

Antworten
Chris

dann sag uns doch mal, wie du deine Patienten im Homoffice versorgen willst!?! Wie soll das denn klappen?!?

Antworten
Chris

Das ist leider auch eine gewisse Form von Populismus!
Da wird ganz einfach Stimmung gemacht, nichts Anderes. Was ich sowohl in diesem Artikel wie auch im Denken von Frau Dornheim vermisse ist schlichtweg der Blick über den Tellerrand! Homeoffice ist nun mal nicht immer überall gleichermaßen möglich. Zum Einen muss man bedenken, dass vielfach einfach die Möglichkeit gar nicht gegeben ist, dass Arbeitnehmer mit eigenem Computer/Laptop arbeiten, weil sich hierauf vielleicht gar nicht die benötigte Software befindet und/oder weil diese evt. aus Gründen der Kompatibilität gar nicht drauf installieren lässt, von rechtlicher Seite, dass dies die Lizenz des Softwareherstellers gar nicht erlaubt mal ganz abgesehen. Dazu kommt der Datenzugriff, es muss erst einmal eine Möglichkeit geben, dass Mitarbeiter von zu Hause aus auf die Daten im Büro zugreifen können, und das Ganze muss dann aber auch sicher genug sein, dass die Daten nicht in falsche Hände gelangen können. Auch die Zusammenarbeit mehrerer Kollegen ist hier ganz schnell problematisch, wenn diese auf die selben Daten zugreifen sollen, was vielleicht innerhalb des Netzwerkes des Büros ganz gut klappt, auch zum Beispiel den kollegen mal die eine oder andere Datei die man gerade fertig gestellt hat zur Verfügung zu stellen kann ausserhalb des Büros schnell zu Problemen führen. Es gibt nun mal sehr sehr viele Gründe, warum nicht in jeder Firma, und das betrifft im Grunde eine sehr große Zahl an Unternehmen, ein Homeoffice nicht möglich ist oder zu Problemen führen würde. Was vielleicht für einen großen Konzern einfacher ist kann im Mittelstand schon zum Problem werden. Die Ausgaben für Hard- und Software, Sicherheit etc. können sehr schnell zu groß werden als dass eine kleinere Firma mit z.B. 10 Mitarbeitern (oder weniger) das so ohne Weiteres stemmen könnte. Dazu kommt, dass viele Firmen ohnehin angeschlagen sind, aufgrund er wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, da kann man nicht noch zusätzlich Geld für Homeoffice Lösungen bereit stellen. Zudem ist es auch meine Erfahrung mit diversen Kunden, dass seit Beginn der Corona Pandemie vor allem in Firmen mit Home-Office die Kommunikation sehr sehr stark zu leiden scheint. Da bleibt vieles auf der Strecke, weil man sich eben nicht so einfach mal im Büro über etwas unterhält und am Ende wird dann vieles ganz einfach vergessen. Da kommen dann bei mir ständig die Anfragen, dass man etwas gleich und sofort, am besten gestern noch braucht, weil den Leuten dann kuezfristig auffällt dass etwas fehlt wenn es schon gebraucht wird. Das war vor Corona deutlich anders, da wurde viel besser geplant, dass mal etwas kurzfristig noch benötigt wurde kam nur sehr sehr selten vor, seit ein paar Monaten ist das die Regel, nicht mehr die Ausnahme. Homeoffice bringt auch viele Probleme und so mancher Arbeitgeber rudert deshalb eben auch dann, zumindest Teil- und Zeitweise wieder zurück und die Mitarbeiter müssen dannhalt wieder zumindest Twilweise zurück in’s Büro. Man kann da natürlich ganz einfach andere verurteilen, wenn man einfach durch die Straßen schlendert und Leute in den Büros sieht wenn das nicht dem eigenen Weltbild entspricht, weil man eben nicht über seinen Tellerrand hinaus sieht und nicht berücksichtigt, dass so ein Homeoffice eben nicht immer möglich ist. Und wenn man da einfach nur Leute durch die Fenster arbeiten sieht und die Situation da von aussen gar nicht richtig beurteilen kann, dann kann man mit einer Einschätzung eben auch mal ganz weit daneben liegen. Dann sollte man aber nicht anfangen andere zu verurteilen, schon gar nicht über irgendwelche „Negativlisten“ nachdenken, die Frau Dornheim es ja wohl auch in Erwägung gezogen hat. Ebenfalls sollte man aber auch als Arbeitnehmer seine Klappe nicht allzu weit aufreissen, wie man es ja hier auch lesen kann, wenn man vielleicht die Beweggründe seines Arbeitgebers auf einen Home-Office Verzicht gar nicht kennt. Arbeitgeber neigen ja oft dazu die Situartion seiner Vorgesetzen gar nicht zu kennen oder zu vestehen. Dass da evtl. Investitionen anfallen, die das Unternehmen gar nicht stemmen kann ist ihnen dann genauso fremd wie eben auch Befürchtungen was mit Unternehmens-Interna passiert, wenn man seine Datenquellen nach aussen hin öffnet und Mitarbeitern da von ausserhalb Zugriff zu wichtigen Daten geben muss. Man kann es sich da natürlich einfach reden und sagen „die müssen doch einfach nur…“ aber oft geht es dann eben in der Realität nicht so einfach. Reden ist halt oft sehr viel einfacher als machen. Das gilt sowohl für Mitarbeiter, wie auch für „Digitalexpertinnen“ und nicht zuletzt auch Journalisten/Redakteuren!

Antworten
490

Wenn man die Digitalisierung verpennt….
Software muss nicht auf dem Rechner im HomeOffice installiert werden. Einfach z.B. bei Windows Remote-Desktop-Verbindung in Kombination mit SSH und schon läuft alles im Firmennetzwerk. Dann gelten deine Argumente auch nicht mehr.
HomeOffice ist heutzutage ein Kinderspiel. Man muss sich nur mal kurz damit beschäftigen. Jede Firma braucht heute einen Informatiker. Die können sowas auch einrichten.

Antworten
Chris

„Software muss nicht auf dem Rechner im HomeOffice installiert werden. Einfach z.B. bei Windows Remote-Desktop-Verbindung in Kombination mit SSH und schon läuft alles im Firmennetzwerk.“

Das ist eine sehr vereinfachte Sicht- und Denkweise. Was vielleicht für einfache Textverarbeitung und Ähnliches noch funktionieren mag kannst du bei vielen anderen Anwendungen vollkommen vergessen. Zum Beispiel grafische Anwendungen klappen so natürlich nicht. Klar kann man viele einfache Jobs nach Hause verlagern, wo es hauptsächlich um Text basierte Arbeiten geht, ein paar Word Dokumente, ein paar Excel Tabellen, und vor allem emails lesen und schreiben, ja, das klappt dann auch Zuhause remote. Aber Bilddateien farbrichtig zu beurteilen, Bearbeiten von Druckdaten, CAD Anwendungen, Arbeiten mit Video-Dateien und vieles Weitere klappt so nun mal nicht, ober nicht richtig. Zudem kann der Architekt im Home-Office auch natürlich sehr schlecht mal eben seine Arbeit auf dem 44″ Plotter ausdrucken wenn der ganz woanders steht (ja, ich weiss, dass man technisch durchaus auch entfernt drucken kann, aber DU weisst vermutlich nicht, dass man da praktisch auch in der Nähe sein muss um den Druck zu überwachen!). Auch kann man im Home-Office keine Proofs beurteilen, vor allem wenn mehrere Beteiligte das machen müssen, man kann auch keine Produk- oder Druckmuster abnehmen, wenn man die nicht tatsächlich vor sich liegen hat, man kann sich nicht mit Kollegen darüber direkt abstimmen… Auch viele andere Dinge gehen einfach nicht wenn man nicht vor Ort ist. Das mag sich deiner Kenntnis entziehen, aber genau derartige eindimensionale Denkmuster führen dann zu solchen Artikeln wie diesen hier über eine „Digitalexpertin“ die derartige Äusserungen nicht zuletzt wahrscheinlich auch zum Zwecke ihres politischen Vorankommens äussert und womöglich auch, weil sie sich schlichtweg damit genausowenig auskennt und deshalb so leichtfertig über Dinge weit jenseits ihres Horizonts lamentiert.

Lena Müller

Macht mal schon Eure Listen, dann suchen sich hoffentlich alle Arbeitnehmer, die unbedingt Homeoffice machen wollen, einen passenden Arbeitgeber, der Ihnen dies ermöglicht. Viel Spaß in diesem Sammelbecken von hypochondrischen Drückebergern und Soziopathen, die denken man könnte sich gleichzeitig um sein Kind kümmern und arbeiten. Dann bleiben den anderen Firmen die engagierten Mitarbeiter, die noch Realitätsinn haben und wissen, dass man sich für gute Ergebnisse auf seine Arbeit konzentrieren muß und die Mitarbeit durch netten, echten Kontakt zu den Kollegen bereichert wird, was das eigene psychische Wohlbefinden und auch die Effizenz angeht.
Von einer arbeitenden Mutter mit drei Kinder, deren Vater eine Abteilung mit 30 Mitarbeitern leitet.
Und ja, es gibt auf der Welt noch was anderes als Infektionsschutz, aber selbst der lässt sich in Büros gewährleisten.

Antworten
Titus von Unhold

„Drückebergern und Soziopathen“

Der übergriffige Schwachsinn ist spätestens seit dem Mittelalter obsolet. Wer zu Hause arbeitet, arbeitet effizienter. Anwesenheit hat nämlich nichts mit arbeiten zu tun, es gibt genug Arbeitnehmer die nur Arbeit simulieren.

„um sein Kind kümmern“

Verhütung? Babyklappe? Heim? Internat?

„Dann bleiben den anderen Firmen die engagierten Mitarbeiter“

Wenn du zu Hause nicht engagiert bist sollte man dich rausschmeissen.

„netten, echten Kontakt zu den Kollegen bereichert wird, was das eigene psychische Wohlbefinden und auch die Effizenz angeht.“

Ich fühle mich davon belästigt, denn das hält mich vom arbeiten ab. Es sei denn man lässt dich fürs Schwafeln und Schwätzchen halten bezahlen.

Antworten
Chris

„Wer zu Hause arbeitet, arbeitet effizienter. “

Das widerspricht zu 100% meiner eigenen Erfahrung. Kann sein, dass das bei egomanen Einzelkämpfern die nicht so gut mit ihren Kollegen zusammenarbeiten richtig ist. Ich sehe seit Frühjahr, seit viele Leute im Homeofice sind, dass da absolut nichts klappt. Sämtliche Kunden haben massive Probleme die für alle beteiligten ganz deutlich zu spüren sind. Die Zusammenarbeit mit Anderen ist hier massiv gestört und das setzt sich dann auch auf die Arbeitsqualität insgesamt um. Es bleiben viele Dinge einfach liegen, die Leute reden aneinander vorbei, vieles wird vergessen, anderes wird doppelt oder dreifach gemacht. Besprechungen über Zoom, Skype oder sonst was dauern viel Länger und sind weit weniger Effektiv. Alleine Schon eine kurze Verzögerung in der Verbindung verhindert eine vernünftige Kommunikation, Bild- oder Tonaussetzer, Echos, oder sonst was sind noch viel schlimmer.
Das einzig Gute im Homeoffice mag sein, dass man weniger von anderen „gestört“ wird und einfach seine Arbeit weg arbeiten kann. Aber dieses „Stören“ nennt sich auch „Zusammenarbeit“ und sorgt im Normalfall dafür, dass eben nihct unwissentlich mehrere Leute das selbe machen oder Dinge unerledigt bleiben. Was man im Büro durch die ständige Kommunikation mit den Kollegen an Informationen bekommt fehlt im Homeoffice. Auch sich gegenseitig mit Ideen zu befruchten kann im Homeoffice nicht auf gleiche Weise erfolgen wie bei direkter Zusammenarbeit.
In Manchen Berufen, wenn man einzelne Arbeitnehmer betrachten, wo es tatsächlich keine Rolle spielt ob man alleine arbeitet, weil man einfach nur „sein Ding“ macht und im Grunde ohnehin nicht mit Kollegen zusammenareitet, da mag man produktiv sein (aber ein Mehr an Effizienz würde ich mal bezweifen) in den meisten Fällen aber wird die gesamte Effizienz der Firma, einer Abteilung oder eines Teams aber durch das Homeoffice ganz massiv im Homoffice zurückgehen weil die direkte Zusammenarbeit und Kommunikation fehlt. Das beobachte ich nun schon seit Monaten.

Lena

Vielen Dank für diesen Artikel und die Liste. Arbeitgeber und -nehhmer müssten da in der aktuellen Situation wirklich umdenken.
Home Office ist in vielen Bereichen sehr gut möglich und es herrschen noch viel zu viele Vorurteile,
die Home Office als „Nichts-Tun“ o.ä. abtun. Schade!! Unsere Arbeitswelt verändert sich und wir werden so oder so viel digitaler arbeiten in der Zukunft. Und es ist wirklich irre, dass Schulen, Einzelhandel usw. komplett geschlossen werden. Die Kinder, die Zukunft unseres Landes werden nicht mehr ordentlich unterrichtet und gefördert, aber Arbeitnehmer, die auch gut von zu Hause arbeiten könnten, dürfen sich in überfüllte S-Bahnen setzen und sich nett mit ihren Kollegen Büros teilen und Kaffee trinken…

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige