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Huawei will Smartphones von Partnern bauen lassen – um Sanktionen zu umgehen

Um die Sanktionen zu umgehen, soll Huawei planen, seine Smartphone-Designs an Partner zu lizenzieren.

Von Golem.de
1 Min. Lesezeit
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Huawei versucht, seine Lieferprobleme aufgrund des US-Embargos zu umgehen. (Bild: Reuters)

Der ehemalige chinesische Marktführer im Smartphone-Markt, Huawei, soll Insidern zufolge planen, seine Smartphones unter Lizenz von anderen Herstellern bauen zu lassen. Damit will Huawei die Sanktionen umgehen, die aus dem Weltmarktführer im April 2020 einen international bedeutungslosen Smartphone-Hersteller gemacht haben.

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Bloomberg zufolge soll ein Partner namens Xnova die Designs der Huawei-Geräte lizenzieren und dann selbst die notwendigen Teile kaufen. Xnova ist eine Geschäftseinheit des Unternehmens China Postal and Telecommunications Appliances (PTAC), das sich im Staatsbesitz befindet.

Xnova verkauft bereits Smartphones in seinem Onlineshop, unter anderem auch Huawei-Modelle der Nova-Serie. Im Rahmen der Partnerschaft soll das Unternehmen die auf Huawei-Designs basierten Geräte unter eigenem Namen verkaufen.

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PTAC dürfte an Chips kommen

PTAC ist nicht auf der Liste chinesischer Unternehmen verzeichnet, mit denen US-amerikanische Unternehmen keinen Handel betreiben dürfen. Es sollte der Firma also möglich sein, an die notwendigen Teile zu kommen. Huawei hatten die Sanktionen zusätzlich zur allgemeinen Chipknappheit in der vergangenen Zeit besonders zu schaffen gemacht.

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Huawei konnte etwa bei seinen letzten Topmodellen nicht einmal mehr 5G-Chips bekommen, sodass diese nur mit 4G ausgeliefert wurden. Für Smartphones im Oberklassebereich ist 5G in der heutigen Zeit eine Grundvoraussetzung, vor allem, da der Ausbau in zahlreichen Ländern bereits deutlich weiter vorangeschritten ist als in Deutschland.

Ob Huaweis Lizenzmodell auch für Märkte außerhalb Chinas angewandt werden soll, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt. In diesem Fall müsste sich Huawei wahrscheinlich einen Partner suchen, der über eine gewisse Bekanntheit verfügt – ansonsten dürfte ein Markteinstieg schwierig sein.

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Autor des Artikels ist Tobias Költzsch.

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