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Open-Source-KI gegen Klimawandel: IBM und Nasa bauen GPT für Geowissenschaften

Mithilfe eines Open-Source-KI-Modells will die Nasa Satellitenbilder schnell auswerten, um geowissenschaftliche Beobachtungen vornehmen zu können. Die Technologie könnte dem Katastrophenschutz dienen.

Von Christian Weindl
2 Min. Lesezeit
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Die Erde immer im Blick: Mithilfe eines KI-Modells will die Nasa künftig Satellitenbilder auswerten. (Bild: Boris Rabtsevich/Shutterstock)

Die Entwicklung von Rodungen, Waldbränden, Ernte und Klimaveränderungen – das alles will die Nasa laut eines Berichts von Engadget künftig schnell und kompakt im Blick haben, damit entsprechende Stellen rechtzeitig darauf reagieren können. Ermöglichen soll das ein KI-Modell, für das sich die Weltraumbehörde Hilfe von IBM und Hugging Face geholt hat.

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Satelliten liefern riesige Datenmengen – KI-Modell soll sie auswerten

Mehrere Satelliten wie die beiden Harmonized-Landsat-Sentinel-2-Satelliten der Esa versorgen die Nasa regelmäßig mit Bildern von der Erdoberfläche. Laut eigener Schätzung sollen allein diese Aufnahmen im Jahr 2024 schon einen Umfang von einer Viertelmillion Terabyte an Daten ausmachen.

Eine viel zu große Menge, um sie in einer relevanten Zeit von Menschen auswerten zu lassen und schnell und effektiv auf Veränderungen reagieren oder sie gar vorhersagen zu können. Das soll sich jetzt aber mithilfe eines Open-Source-KI-Modells ändern.

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Dafür stellt IBM seine erst kürzlich veröffentlichte künstliche Intelligenz Watsonx.ai zur Verfügung. Hugging Face liefert die Open-Source-KI-Plattform, auf der das Programm mit Daten gefüttert werden kann.

So sieht der Klimawandel aus Sicht der Nasa aus

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So sieht der Klimawandel aus Sicht der Nasa aus Quelle: Nasa

Klimawandel und Naturkatastrophen im Blick: Das Geospatial Foundation Model

Das sogenannte Geospatial Foundation Model soll der geo-ökologischen Erdüberwachung dienen. So will man mit der KI zum Beispiel anhand von Satellitenbildern Spuren von Abholzung oder Waldbränden nachvollziehen und so ein stets aktuelles Gesamtbild des Waldbestandes auf der Erde erhalten. Dadurch lassen sich Prognosen über die Entwicklung von Treibhausgasen und die daraus resultierende Klimaerwärmung tätigen.

Außerdem könnte die automatisierte Satellitenbildauswertung Vorhersagen über Ernteerträge zulassen, wodurch Hungersnöten vorgebeugt werden könnte, bevor sie entstehen. Auch die Entwicklungen von Naturkatastrophen wie Überflutungen hätten Forschende dann stets aktuell im Blick.

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„Die essenzielle Rolle von Open-Source-Technologien zur Erforschung kritischer Bereiche wie dem Klimawandel war noch nie so klar wie heute“, so Sriram Raghavan, Vizepräsident der KI-Forschungsabteilung bei IBM in einer Pressemitteilung.

„Indem wir IBMs Versuche, mit seinem Grundlagenmodell flexible, wiederverwendbare KI-Systeme zu erschaffen, mit den Satellitendaten der Nasa kombinieren und sie auf der Open-Source-KI-Plattform Hugging Face zugänglich machen, können wir die Macht der Zusammenarbeit nutzen, um schnellere und wirksame Lösungen zu implementieren und dadurch unseren Planeten zu verbessern.“

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