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iPhone 15: So viel kostet das neue Smartphone von Apple in der Herstellung

Eine japanische Tageszeitung hat berechnet, wie viel die Hauptkomponenten des iPhone 15 Pro Max in der Herstellung kosten – und hat dabei interessante Ergebnisse im Vergleich zum 14 Pro gefunden.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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Das iPhone 15 Pro Max hat eine Periskopkamera für mehr optischen Zoom (Screenshot: t3n; Apple)

Das iPhone 15 (unser Test) ist bis zum kommenden Jahr das modernste Smartphone aus dem Hause Apple. Im September 2024 soll dann das iPhone 16 auf den Markt kommen. Bis dahin ist das 15er Apples State-of-the-artModell – und zwar mit einem „Design aus Titan in Raumfahrt-Qualität“, mit einer Legierung, die auch bei Raumfahrzeugen für Marsmissionen eingesetzt werde, wie es auf der Apple-Homepage heißt.

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Bei der Stiftung Warentest wurde das iPhone 15 Pro Max (unser Test) zum ersten Smartphone, das die Wertung „sehr gut“ erhielt.

iPhone 15: Herstellungskosten von 558 Dollar

Die japanische Tageszeitung Nikkei hat nun eine interessante Recherche durchgeführt. Zusammen mit dem Tokioter Forschungsinstitut Fomalhaut Techno Solutions hat sie eine genaue Untersuchung des iPhone 15 Pro Max vorgenommen, um den Preis aller Komponenten nachvollziehbar schätzen zu können.

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Das Ergebnis: In der kleinsten Variante, sprich mit 256 Gigabyte, koste es in der Herstellung zusammengenommen 558 US-Dollar. Zieht man diese vom US-Preis des iPhone 15 Pro Max (1.199 Dollar) ab, ergibt sich eine Differenz von 641 Dollar.

iPhone 15: Die Kamera-Kosten sind am meisten angestiegen

Das teuerste Element ist der A17 Pro, der erste Chip von Apple, der im Drei-Nanometer-Verfahren hergestellt wurde, was eine höhere Transistordichte als bei früheren Chips ermöglicht. Für ihn veranschlagte Nikkei 130 Dollar. Das Display komme auf 115 Dollar und der Titan-Rahmen schlage mit 50 Dollar zu Buche. Für die Kamera seien 30 Dollar nötig. Der Rest des Smartphones koste in der Herstellung 233 Dollar.

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Interessant ist auch, wie viel teurer die vier Hauptkomponenten im Vergleich zum iPhone 14 Pro geworden sind. Laut dem Online-Computermagazin macwelt.de beläuft sich die Preissteigerung beim Display auf zehn Prozent, beim Chip seien es 27 Prozent und beim Titan-Rahmen 43 Prozent. Explodiert seien die Herstellungskosten bei der Kamera: 280 Prozent teurer sei diese geworden, wobei Macwelt präzisierte, dass hohe Prozentwerte bei kleinen Zahlen nicht „allzu aussagekräftig“ seien.

Die iPhone-15-Familie in Bildern

iPhone 15 bis 15 Pro Max: Apples 2023er-iPhone-Familie in Bildern Quelle: t3n

Apples Gewinn an einem iPhone 15 Pro Max weiter ein Geheimnis

Die 641 Dollar Differenz zwischen Endpreis und Herstellungskosten sind freilich weder Gewinn noch Umsatz, da zu den Kosten für die Komponenten noch andere hinzukommen, wie für Vertrieb und Montage. Die Kosten für diese Felder konnte Nikkei nicht ausfindig machen, wodurch der Gewinn, den Apple mit einem iPhone 15 Pro Max macht, weiter ein Geheimnis bleibt.

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Auf eines sollten die Apple-Kund:innen aber bereits jetzt eingestellt sein: Beim iPhone 16, das kommenden September erscheinen soll, rechnen Expert:innen wieder mit einem merklichen Preissprung.

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