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Die Highlights vom iPhone-16-Event: Was ohne die KI-Funktionen übrig bleibt

Apple hat iPhone 16 und das iPhone 16 Pro nebst größeren Ablegern vorgestellt. Die Smartphones seien speziell für die Funktionen rund um Apple Intelligence gebaut worden, sagt der Hersteller. Die Krux: Die EU bleibt wohl zunächst außen vor. Reicht ein neuer Button, um Kund:innen hierzulande zu überzeugen?

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Die neuen iPhones seien mit KI im Hinterkopf konzipiert worden, erklärte Tim Cook beim Apple-Event am 9. September. (Foto: picture alliance / REUTERS | Manuel Orbegozo)

Gleicher Look wie im Vorjahr, gleiche Preise wie im Vorjahr. Man könnte sagen, auf dem Event am 9. September 2024 habe Apple simple Produktpflege betrieben. Ganz so langweilig war es dann aber doch nicht. Für Nutzer:innen, die im vergangenen Jahr das iPhone 15 sausen ließen, um 2024 endlich zuzuschlagen, gibt es sogar mehrere gute Nachrichten. Sie müssen nicht mehr zum teuren Pro-Modell greifen, um an neue Funktionen zu gelangen.

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iPhone 16 wird wieder interessanter

Das neue iPhone 16 und der größere Ableger iPhone 16 Plus kommen jetzt schließlich nicht nur mit dem Action-Button, der im vergangenen Jahr noch ausschließlich den Pro-Modellen vorbehalten war, Apple stattet sie auch mit der neuen Foto-Taste „Camera Control” aus. Damit ist es möglich, die Kamera-App mit einem Drücken zu öffnen. Ein zweiter Drücker knipst direkt ein Foto. Hält man den Knopf gedrückt, nimmt das Smartphone ein Video auf. Außerdem lassen sich darüber weitere Kameraeinstellungen treffen. Noch im Vorjahr wäre diese sensitive Taste wohl nur ins Pro eingebaut worden.

Das iPhone 16 in fünf Farben.

Bei iPhone 16 dürft ihr aus fünf Farben auswählen: Schwarz, Weiß, Pink, einem „Teal” genannten Grünton und Lila-Blau. (Foto: Apple)

Für Kund:innen in Deutschland muss diese Taste als Kaufgrund allerdings zunächst ausreichen. Während US-Nutzer:innen schon bald die neuen Apple-Intelligence-Funktionen auf dem iPhone 16 (Plus) ausprobieren dürfen, gibt es die Schreibhilfe für Mails, die Möglichkeit, Bilder zu generieren oder die neue Siri hierzulande wegen rechtlichen Unsicherheiten zunächst nicht.

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Was bleibt, ist ein neues Kamera-System mit einer 48-Megapixel-Telephoto- und einer 12-Megpixel-Weitwinkel-Kamera und der neue A18-Prozessor, der (natürlich) mehr Leistung liefern soll, als das Pendant im iPhone 15. Dennoch: Dass Apple die „normalen” iPhones nicht mehr so stiefmütterlich behandelt, könnte die Geräte für viele wieder interessanter machen. Unverändert bleibt der Preis: bei 949 Euro geht es los.

Alle Details zum iPhone 16 und iPhone 16 Plus

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iPhone 16 Pro wird stärker zum Profi-Gerät

Das iPhone 16 Pro (Max) entwickelt sich dagegen weiter weg vom Mainstream. Auch hier hat Apple das Kamera-System nach eigenen Angaben verbessert. Es besteht aus einer 48-Megapixel Weitwinkel-Kamera, einer neuen Ultraweitwinkel-Kamera mit derselben Auflösung und einer 12-Megapixel-Tele-Kamera mit fünffach optischer Vergrößerung. Fein: Apple macht hier keinen Unterschied mehr zwischen Pro und Pro Max, beide iPhones kommen mit dem gleichen Setup. Die Stärken soll es nicht nur beim Fotografieren, sondern auch bei der Aufnahme von Videos ausspielen. Künftig ist es möglich, 4K-Material mit 120 Bildern pro Sekunde festzuhalten.

In diesen Farben erscheint das iPhone 16 Pro. (Bild: Apple)

Darüber hinaus betreibt das Unternehmen Kosmetik. Die Bildschirme der Geräte wachsen auf 6,3 Zoll (Pro) und 6,9 Zoll (Pro Max an). Beide bekommen außerdem den neuen Kamera-Button. Im Inneren taktet nun der A18-Pro-Prozessor, der ebenfalls schneller und effizienter arbeiten soll, als der A17 Pro im Vorgänger.

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Alle Details zum iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max

Apple Watch Series 10 wird schlanker und größer

Abseits von den iPhones zeigte Apple die neue Apple Watch Series 10. Mitnichten handelt es sich dabei um ein Jubiläums-Modell mit komplett neuem Design. Der Hersteller verpasst der zehnten Ausgabe seiner Smartwatch aber doch ein paar Änderungen. Dazu zählen größere Bildschirme. Die Bildschirme der Series 10 messen nun 45 oder 49 Millimeter. Bei der Series 9 waren es noch 41 und 45 Millimeter. Außerdem hat Apple das Gehäuse schlanker gestaltet. Ebenfalls neu: Die Smartwatch gibt es auf Wunsch (und gegen Aufpreis) künftig im Titangehäuse.

Zur neuen Apple Watch Series 10 gibt es frische Watchfaces und Armbänder. (Bild: Apple)

Funktionell kommt zu den neuen Features in watchOS 11 die Erkennung von Schlafapnoe inklusive eines detaillierten Berichtes. Von der Apple Watch Ultra kommt ein Sensor zur Messung der Wassertemperatur. Kostenpunkt für die Apple Watch Series 10: Ab 449 Euro aufwärts.

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Alle Details zur Apple Watch Series 10

Airpods 4 in zwei Ausführungen

Neue Airpods gab es auch zu sehen. Hier macht es Apple Nutzer:innen schwieriger, das richtige Modell zu finden. Die neuen Airpods 4 für 149 Euro orientieren sich funktionell eher am Vorgänger, sie sollen aber bequemer in den Ohren sitzen. Die In-Ears unterstützen den „Spatial Audio“ genannten räumlichen Klang. Das Ladecase hat nun Lautsprecher an Bord. Darüber kann es Töne abspielen, wenn man per „Wo ist?“-App danach sucht.

Apple Airpods Update

Airpods 4, Pro 2 und Max: Kleine und große Änderungen bei Apples Kopfhörern. (Bild: Apple)

Was bislang den größten Unterschied zu den Airpods Pro 2 ausmachte, war die fehlende aktive Geräuschunterdrückung. Diese liefert Apple bei den 199 Euro teuren Airpods 4 Active Noise Cancellation jetzt nach. Sie sollen Umgebungsgeräusche filtern und außerdem dazu in der Lage sein, die Musik automatisch leiser zu regeln, wenn Träger:innen ein Gespräch beginnen. Verzichten müsst ihr auf die Ear-Tips. Ihr könnt die ANC-Airpods also nicht an eure Vorlieben anpassen. Das bleibt den Airpods Pro 2  (279 Euro) vorbehalten, denen Apple ein paar neue Medizinfunktionen spendiert. Eine neue Ausgabe der Airpods Max gibt es auch. Die Neuheiten beschränken sich allerdings auf neue Farben und einen USB-C-Anschluss, der die Lightning-Buchse ersetzt.

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Alle Details zu den neuen Apple-Airpods

Und Apple Intelligence?

Apple Intelligence spielte auf dem Event zwar eine große Rolle, das Unternehmen machte aber auch klar, dass die KI-Funktion zunächst nur als Beta und dann nur auf US-Englisch an den Start gehen. Ab Dezember plant Apple lokalisiertes Englisch für Märkte wie Australien, Kanada oder Großbritannien nachzuliefern. Laut einer Pressemeldung steht das KI-Paket zwar zur Verfügung, wenn das iPhone und Siri auf US-Englisch eingestellt sind. Software-Chef Craig Federighi erklärte aber, dass das nicht für alle sondern für „die meisten Regionen rund um die Welt” gelte.

Die EU dürfte, wie zuvor von Apple angekündigt, zunächst ausgeschlossen bleiben. Als Grund nannte der Hersteller rechtliche Unsicherheiten mit Digital Markets Act (DM). Weitere Sprachen will das Unternehmen im kommenden Jahr unterstützen. Deutsch gehört jedoch nicht dazu.

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