Analyse

Mehr als nur iPhone 7: Diese Produkte könnte Apple noch in diesem Jahr vorstellen

Die Technikwelt schaut am nächsten Mittwoch gespannt nach Cupertino, denn Apple wird am 7. September sein iPhone 7 vorstellen. Doch womit können wir in diesem Jahr eigentlich noch rechnen? Wir fassen zusammen.

Tim Cook: „Apple hat große Innovationen in der Pipeline“

Viele der großen Hersteller haben ihr Pulver für dieses Jahr bereits verschossen: Smartphone-Marktfüher Samsung hat seine komplette 7er-Serie, also das beiden Pixel-Modellen – und Apple.

Marco Prati/Shutterstock)

Das Unternehmen hat in diesem Jahr, abgesehen von der kleinen, großen Überraschung iPhone SE (Test) und dem teuren iPad 9.7 kaum beachtenswerte Hardware vorgestellt. Das dürfte sich aber sehr bald ändern, denn das zweite Halbjahr ist für Apple wichtiger als die ersten Monate des Jahres, da das Unternehmen die wichtigsten Produkte zumeist mit den neuesten Versionen seiner Betriebssysteme OS X, mittlerweile macOS, und iOS präsentiert. Tim Cook sagte im Mai dieses Jahres außerdem, dass Apple große Innovationen parat hätte. Werfen wir daher einen Blick auf das, was noch kommen könnte.

iPhone 7 und iPhone 7 Plus am 7. September

iPhone 7 vs. iPhone 6s. (Foto: Nowhereelse)

iPhone 7 vs. iPhone 6s. (Foto: Nowhereelse)

Eine der ersten Produktreihen, die Apple als nächstes aktualisieren wird, werden mit Sicherheit die iPhones sein. Wie schon seit der 6er-Serie können wir mit zwei Modellen rechnen: eines mit 4,7-Zoll- und ein weiteres mit 5,5-Zoll-Display. Bei beiden iPhone-7-Modellen soll die 3,5-Millimeter-Audiobuchse wegfallen, in puncto Design wird es starke Ähnlichkeiten mit dem iPhone 6 (s) geben – unter anderem verlaufen die Antennenlinien aber nicht mehr direkt auf der Rückseite. Darüber hinaus soll das iPhone 7 Plus eine Kamera mit zwei Sensoren erhalten, mit dem sich der Fokus der Aufnahmen nachträglich verändern lassen soll. Das 4,7-Zoll-Modell wird wohl nur einen Sensor erhalten, dafür aber womöglich endlich eine optische Bildstabilisierung. Selbstredend werden beide iPhones mit der neuesten iOS-Version 10 ausgeliefert.

Zum Weiterlesen: Das iPhone 7 wird am 7. September vorgestellt – was wir bisher wissen

Apple Watch 2: Mehr Akku und GPS?

Shutterstock.com)

Es ist durchaus möglich, dass Apple sein iPhone-7-Event nutzt, um gleichzeitig eine neue Generation seiner Apple Watch zu veröffentlichen. Allerlei Hinweise sprechen dafür. Die Apple Watch 2 soll Gerüchten zufolge einen schnelleren Prozessor erhalten, sowie GPS und ein Barometer verbaut haben. Außerdem wird erwartet, dass der Akku des 42-Millimeter-Modells um bis zu 35 Prozent größer wird. Selbstredend wird die neue Smartwatch mit watchOS 3 ab Werk ausgeliefert. Weitere Details findet ihr in folgenden Artikeln:

    MacBook Pro (2016) könnte im Oktober erscheinen

    MacBook Pro (2016) Konzept. (Bild: Martin Hajek)

    MacBook Pro (2016) Konzept. (Bild: Martin Hajek)

    Mehr als die beiden Produktkategorien wird Apple mit wohl nicht Anfang September enthüllen, allerdings ist davon auszugehen, dass im Oktober, spätestens im November, mit dem Launch neuer Macbook-Modelle zu rechnen ist, denn bei vielen macOS-Rechnern ist es längst überfällig. Seit Monaten schon kursieren Gerüchte und Hinweise, dass Apple endlich neue Macbook-Pro-Geräte vorstellen wird. Mit dem Macbook Pro (late 2016) soll nach langer Zeit ein großes Redesign erfolgen.

    Links das neue MacBook-Pro, rechts das alte Design. (Foto: Cult of Mac)

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    Als Bestandteil des neuen Designs, so wird gemunkelt, soll ein OLED-Display-Streifen verbaut sein, der oberhalb des Displays anstelle der Funktionstasten verortet ist und sich mit beliebigen Funktionen belegen lassen kann. Ob die neuen Macbooks aber schon mit Intels frischer Kaby-Lake-Prozessor-Generation bestückt sein werden, bleibt ungewiss, denn eigentlich sollen die entsprechenden Chips erst Anfang nächsten Jahres verfügbar sein – aber wer weiß – Apple hat seine Mittel und Wege, vorab exklusiv daran zu kommen. Mehr zum Macbook Pro (2016):

    MacBook Air (2016) – womöglich kein 11-Zoller mehr

    Zeit für ein Upgrade: Das MacBook Air wurde zuletzt im März letzten Jahres aktualisiert. (Bild: Apple)

    Zeit für ein Upgrade: Das MacBook Air wurde zuletzt im März 2015 aktualisiert. (Bild: Apple)

    Etwas ungewiss ist die Zukunft der Macbook-Air-Modelle. Gerüchteweise sollten sie schon im Juni gelauncht werden, aber daraus wurde bekanntlich nichts. Eine Enthüllung parallel zu den Pro-Modellen wäre plausibel. Gerüchte sagen, dass Apple sich von der 11-Zoll-Variante verabschieden und stattdessen eine größere Version in petto haben soll. Des Weiteren soll komplett auf USB-Typ-C mit Thunderbolt 3 gesetzt werden.

    Neues Thunderbolt-Display mit 5K-Auflösung unterwegs

    Apple hat schon Platz für einen Nachfolger gemacht. (Bild: Apple)

    Apple hat schon Platz für einen Nachfolger gemacht. (Bild: Apple)

    Passend zu den Macbooks könnte Apple ein neues Thunderbolt-Display aus der Taufe heben. Das 27-Zoll-Display mit 5K-Auflösung einer dedizierten Grafikeinheit ausgerüstet sein wird, sodass auch weniger performante Macbooks an das hochauflösende Display angeschlossen werden können. Die integrierte Grafikeinheit des Notebooks soll mit der erforderlichen Rechenleistung nicht belastet werden. Bis dato ist es indes ungewiss, ob es noch in diesem Jahr kommen wird. Wobei es möglich wäre, dass es in diesem Jahr zumindest schon gezeigt, aber erst Anfang 2017 in den Handel kommt.

    Desktoprechner: Upgrade der iMacs und Mac Pro wahrscheinlich

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    In Sachen Desktop könnte sich auch etwas regen, schließlich wurde der Profirechner Mac Pro lange nicht aktualisiert und auch die iMacs haben ein Upgrade verdient, ob diese aber schon in diesem Jahr oder erst Anfang des nächsten Jahres erscheinen, bleibt unklar. Ein Faktor, der gegen eine zeitnahe Vorstellung neuer Desktoprechner spricht, ist das Fehlen entsprechender Intel-Prozessoren der neuesten Kaby-Lake-Generation. Diese sollen erst gegen Anfang 2017 bereitgestellt werden. Wenn sie denn aber kommen, sollen sie mit einer leistungsfähigen AMD-GPU ausgestattet sein, die die Rechner VR-ready machen sollen.

    Darüber hinaus wird spekuliert, dass Apple womöglich seine Mac-Pro-Reihe, die seit Ewigkeiten nicht erneuert wurde, gegen einen iMac Pro mit 27-Zoll–5K-Display und weiteren performanten Komponenten ersetzen könnte. Ob das tatsächlich passiert, steht in den Sternen.

    Es wird Zeit für ein neues iPad mini

    Das iPad Mini 4 ist im September 2015 vorgestellt worden. (Grafik: Apple)

    Alle Jahre wieder steht auch ein Update der Tablet-Reihe an. Auch in diesem Jahr dürfte Apple neue iPads passend zum Weihnachtsgeschäft zeigen. Wie die neuen iOS-Tablets sich von den aktuellen Geräten unterscheiden werden, ist ungewiss. Womöglich wird es wieder 2017 erscheinen.

    Am 7. September wird Apple seine erste Hardware-Salve abfeuern – wir werden zeitnah über die Neuerungen berichten.

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    5 Kommentare
    Peter
    Peter

    Ich versteh nicht, warum es das MacBook Air noch gibt, wenn das MacBook quasi alles besser macht. Das es eine starke Pro-Variante gibt, ist nachvollziehbar, aber das MacBook ist letztendlich doch nichts anderes als ein besseres MacBook Air.

    Ansonsten muss da langsam mal was kommen. Die iPhones ähneln sich wie einem Ei dem anderen und die Macs sind irgendwie altbacken geworden, in Sachen Hardware. Laufen dank Software natürlich nach wie vor blendend, aber alleine die teuere SSD etc.

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    Kendrick
    Kendrick

    Um deine Eingangsfrage zu beantworten. Ich nutze ein MacBook Air und nehme bewusst die schwächere Leistung in kauf, weil es in Sachen Mobilität einem Pro weit voraus ist. Schickes, flaches Design mit überragender Akkulaufzeit. Das Pro ist mir schlicht zu „fett“, zu schwer und bietet mir zu wenig Akkulaufzeit, um einen Tag ohne Lademöglichkeit zu überstehen. Ich warte nun schon sehr lange auf ein MacBook mit den Vorteilen des Airs und der Power eines Pros und hoffe sehr, dass das kommende late 2016 alle Vorteile vereinen wird.

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    Max Brause
    Max Brause

    Kann mich der Aussage von @Kendrick nur anschließen. Das MBA ist m.E. der beste Kompromiss zwischen Mobilität und Leistungsfähigkeit. Insbesondere die Bildschirmauflösung des 12″ Macbook, die effektiv einer Auflösung von 1.152 x 720 Pixeln entspricht, geht zum Arbeiten schonmal gar nicht.

    Was ich mir wünschen würde wäre das Macbook Air mit den bisherigen Daten (besonders Akku-Laufzeit) und einem Retina Display mit der Auflösung des Macbook Pro 13″ Retina (2.880 x 1.800). Dann wäre alles perfekt und das Macbook 12″ damit obsolete.

    Antworten
    Mac User
    Mac User

    Hallo,

    das aktuelle Macbook Pro 13″ Retinahat eine Auflösung von 2560×1600, also effektiv 1280×800.

    Max Brause
    Max Brause

    hmm, meinte auch das MBP 15″. Verdammichte Tastatur!

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