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Jeff Bezos oder KI-Experte – wer wird der erste Billionär?

Apple hat als erste Firma einen Wert von einer Billion US-Dollar erreicht. Aber wer wird der erste Billionär? Die besten Chancen hat Jeff Bezos. Künftig sollen KI-Experten aufholen.

2 Min.
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Wird Jeff Bezos erster Billionär? (Foto: dpa)

Zunächst ein paar interessante Zahlen zur Einordnung: Eine Billion sind 1.000 Milliarden. Ein normaler deutscher Haushalt bräuchte mehr als 20 Millionen Jahre, um auf diese Summe zu kommen – und das auch nur, wenn nichts von dem jährlichen Einkommen ausgegeben wird. Laut dem Milliardärs-Ranking von Forbes gibt es derzeit über 2.000 Milliardäre, die reichste Person ist Amazon-Boss Jeff Bezos, dessen Vermögen sich auf rund 150 Milliarden Dollar belaufen soll.

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Noch Anfang 2017 wurde übrigens Microsoft-Gründer Bill Gates als der wahrscheinlichste Kandidat für das Billionärs-Rennen genannt. Die britische Organisation Oxfam ging in einer sehr umstrittenen Studie davon aus, dass Gates in 25 Jahren Billionär sein könnte. Allerdings hat es sich der Multimilliardär zur Aufgabe gemacht, einen Großteil seines Vermögens guten Zwecken zuzuführen. Auch Bezos könnte seine Spitzenposition im Milliardärsranking schnell wieder verlieren, etwa wenn Amazon massiv an Börsenwert verlieren oder Bezos seine Milliarden anderweitig investieren sollte.

Wer wird erster Billionär? Selfmade-Milliardär sieht KI-Gründer vorn

Wer also könnte außer den üblichen Verdächtigen der erste Billionär der Neuzeit werden? Dieser Frage ist BBC Online nachgegangen. Sollte es nach dem sagenumwobenen König Mansa Musa und dem römischen Kaiser Augustus jemals wieder einen Billionär geben, könnte dieser aus dem KI-Umfeld kommen, wie viele Zukunftsforscher glauben. Selfmade-Milliardär Mark Cuban prognostizierte auf der SXSW 2017, dass der erste Billionär jemand sein werde, der künstliche Intelligenz und alle ihre Derivate beherrsche und sie auf eine Weise nutzt, wie es sich derzeit niemand vorstellen könne.

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Rundgang in Seattle: Das Amazon-Hauptquartier in Bildern
Amazon-Headquarter, Day One North. (Foto: Jochen G. Fuchs)

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Möglicherweise könnte mithilfe von KI und Machine-Learning eine Pille entwickelt werden, die das Leben verlängert oder Alzheimer heilt – das könnte den Gründer eines solchen Unternehmens schnell unglaublich reich machen, meint auch Technologie-Autor Martin Ford.

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Wie schnell so etwas gehen kann, haben zuletzt Bitcoin und Co gezeigt: Im vergangenen Jahr hatte der Hype um Kryptowährungen einige frühe Investoren wie die Winklevoss-Zwillinge oder den Ripple-Gründer Chris Larsen innerhalb weniger Monate zu Milliardären gemacht. Sollte ein Bitcoin tatsächlich irgendwann 100.000 Dollar oder mehr wert sein, könnte auch in diesem Bereich schnell ein Mensch zum Billionär werden. Auch in der möglichen Ausbeutung der Bodenschätze von Asteroiden liegt laut den BBC-Überlegungen Potenzial für die eine oder andere Billion.

Oxfam-Kritik: Billionär wird man nur auf Kosten anderer

Kritik kommt von Hilfsorganisationen wie Oxfam. Ein Billionär könnte derzeit nur auf Kosten vieler anderer so viel Reichtum anhäufen. Dabei geht es sowohl um schlechte Arbeitsbedingungen in den Konzernen selbst, aber auch um Steuervermeidung. Sollten sich etwa Regierungen weltweit dazu entschließen, die Reichen stärker zu besteuern, könnten die Berechnungen um einen neuen Billionär schnell obsolet werden.

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