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Anleitung für KI-Freundin auf GitHub – was Silicon Valley an der Idee fasziniert

Venture-Kapital-Firma Andreessen Horowitz zeigt auf GitHub, wie ihr euch KI-basierte Gefährt:innen bastelt. Das Ganze ist als Tutorial für KI-Einsteiger:innen gedacht – andere Projekte legen den Fokus derweil explizit auf romantische KI-Partner:innen.

2 Min. Lesezeit
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Andreessen Horowitz glaubt an KI-Freund:innen – weil nur die uns verstehen würden. (Grafik: Stable Diffusion / t3n)

Ein:e Gesprächspartner:in mit von euch definierter Persönlichkeit? Mit KI ist das tendenziell kein echtes Problem mehr. Tatsächlich könnt ihr ein entsprechendes System auf Basis von Cloud-Diensten und gängigen Web-Technologien relativ einfach selbst bauen.

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Wie das geht, zeigt die bekannte amerikanische Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz jetzt auf GitHub. Die anhand der Vorlage erstellten Gefährt:innen können laut Beschreibung für romantische Zwecke, Coaching oder gar Freundschaft eingesetzt werden.

„Dieses Projekt ist als Tutorial für Entwickler und als Starthilfe für Neugierige gedacht, die wissen wollen, wie Chatbots gebaut werden“, beschreibt das Team von Andreessen Horowitz Sinn und Zweck des GitHub-Repositorys. Tatsächlich handelt es sich bei der Vorlage aber wohl nicht ganz zufällig um diese spezifische Art von Chatbot.

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Andreessen Horowitz: Verstanden fühlen dank KI-Chatbots

Connie Chan, Partnerin bei Andreessen Horowitz, hat im Mai 2023 im Unternehmensblog dargelegt, welche Vorteile sie in KI-Gefährt:innen sieht. Ihr Kernargument: Durch gängige Social-Media-Mechanismen können wir uns zwar gesehen oder gar angehimmelt fühlen, aber nicht wirklich verstanden.

„Deshalb fühlen wir uns einsam, obwohl wir in einer Welt der Retweets, Upvotes und Rechts-Swipes leben“, schlussfolgert die studierte Betriebswirtschaftlerin und bietet auch gleich eine Lösung an. KI-Chatbots sollen dafür sorgen, dass wir uns verstanden fühlen. Denn: „Chatbot-Beziehungen können sich ‚sicherer‘ anfühlen als menschliche Beziehungen, und im Gegenzug können wir ihnen gegenüber unbewacht, emotional verletzlich und ehrlich sein.“

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Dass ein dauerhafter Austausch mit einer KI letztlich genauso unbeabsichtigte und schwer vorhersehbare Konsequenzen für unsere mentale Gesundheit und unser gesellschaftliches Leben haben könnte, wie die von ihr kritisierten Social-Media-Dienste, ignoriert die Ökonomin in ihrem Aufsatz.

Chans Ansicht, dass es für solche Chatbots einen Markt geben wird, ist indes plausibel. Denn schon jetzt gibt es mehrere Projekte, die ähnliche Visionen umsetzen wollen.

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GirlfriendGPT setzt das Konzept bereits um

Mit GirlfriendGPT hat der belgische Entwickler Enias Cailliau bereits ein System geschaffen, mit dem sich Menschen nach ihren eigenen Vorgaben KI-Gefährt:innen bauen können. Nutzer:innen können nicht nur deren gesamte Persönlichkeit festlegen und dann mit ihnen chatten, sondern ihnen auch eine eigene Stimme geben und sich sogar Selfies von der Kunstfigur zuschicken lassen.

GirlfriendGPT wird von Nutzer:innen beispielsweise für die Nachahmung von fiktiven Charakteren verwendet. Aber auch echt Menschen wie Musiker:innen oder Influencer:innen werden damit zur digitalen „Freund:in“. Das wiederum wirft nicht nur ethische, sondern auch rechtliche Fragen auf.

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